IFA 2013

IFA 2013


Kommen Sie mit auf die Technik-Messe nach Berlin!

Notebooks, Kopfhörer, Fernseher, Dockingstationen, Soundbars. All das gibt es auf der IFA. Aber auch Waschmaschinen, Navigeräte, Haushaltsroboter oder Router.
Als Besucher sucht man häufig sehr lange nach seinem Lieblingsspielzeug. Wir, das sind die F.A.Z.-Redakteure Andreas Brand und Marco Dettweiler, suchen für Sie nach den Highlights. Bis Freitag Abend sind wir vor Ort und beliefern Sie ständig mit unseren Entdeckungen. Bleiben Sie dran, während wir zum nächsten Stand hetzen. Ihre Vorschläge sind willkommen.
  • 9/5/2013 5:09:59 PM   Andreas Brand

    FAZ-Redakteur Marco Dettweiler übt sich im Computer-Origami.

  • 9/5/2013 5:18:28 PM   Andreas Brand

    Apple bleibt der IFA zwar fern, aber lockt die Journalisten nach der Messe mit Kodaline in ihre eigenen Hallen.

  • 9/5/2013 5:47:48 PM   Andreas Brand

    Schöner Abschluss: Vom IFA-Trubel runterkommen mit Kodaline.

  • 9/5/2013 5:48:24 PM   Andreas Brand
    Das war unser erster Tag in diesem Jahr auf der IFA. Noch waren nicht alle Stände fertig, aber bis zum Ende des Tages konnten uns alle Hersteller ihre Produkte präsentieren.
    Am besten gefallen hat uns die vielfältigen Neuheiten von Sony und bei der weißen Ware überzeugte uns der Händetrockner Airblade Tap.
    Mit viel Hype wurde die Smartwatch von Samsung angekündigt, hat unsere Erwartungen aber enttäuscht. Die Galaxy Gear ist keine Uhr, die wir uns umbinden würden.
    Wir freuen uns schon auf Morgen. Der Andrang an den Ständen wird viel größer sein. Denn an diesem Freitag ist der erste offizielle Tag der IFA.
  • 9/6/2013 7:52:33 AM   Andreas Brand

    Tag zwei unserer IFA und der erste für Besucher. Wie immer ist der Andrang groß.

  • 9/6/2013 8:10:47 AM   Andreas Brand

    Sonys Objektive lassen sich nicht anschrauben aber mit einem Smartphone über Bluetooth koppeln.

  • 9/6/2013 8:12:44 AM   Marco Dettweiler
    Über dieses Produkt sind wir eher zufällig gespolpert. In der Sony-Halle läuft ein Pressesprecher herum und hat ein Objektiv um den Hals gehängt. Dachten wir jedenfalls. Aber wie sich jetzt herausstellt, ist es eine vollwertige Kamera. Doch wo ist das Display? Am Smartphone.
  • 9/6/2013 8:18:02 AM   Andreas Brand

    Etwas ungewohnt ist es schon, nur ein Objektiv in der Hand zu halten. Aber wir haben uns schnell daran gewöhnt.

  • 9/6/2013 8:20:52 AM   Marco Dettweiler

    DSC-QX10: Faktencheck

    • 1/2.3 (7.77mm) Exmor R CMOS Sensor
    • 18,2 Mio. Pixel
    • 25mm Sony G Weitwinkelobjektiv
    • 10fach optischer Zoom
    • WiFi & NFC integriert
    • Kompatibel mit Android & iOS
    • HD-Videoaufnahme in MP4: 1,440x1080/30p
    • Eingebautes Stereo Mikrofon
    • Externer Speicher als Micro-SD
    • Anschlüsse: Micro-USB
    • Abmessungen 62.4mm x 61.8mm x 33.3mm
    • Gewicht 105g
    • Preis: 199 Euro
  • 9/6/2013 8:29:20 AM   Marco Dettweiler

    Das fliegende Auge


    Zugegeben: Es ist schon ungewöhnlich, in der einen Hand die Kamera zu halten und in der anderen das Display. Man muss also für den sicheren Umgang mit der DSC-QX10 etwas üben. Aber schon nach wenigen Minuten hat es Spaß gemacht. Vor allen Dingen konnte man ungewöhnliche Perspektiven einnehmen. Das "Objektiv" hat einen mechanischen Auslöser und einen mechanischen Zoom. Das ist praktisch, weil das Auslösen am Smartphone manchmal etwas wackelig ist. Die Bilder haben - so der erste Eindruck - eine sehr gute Qualität. Und sie können wahlweise auf Kamera oder Smartphone gespeichert werden. Ebenfalls praktisch. Also alles in allem: Ein möglicher Ersatz für eine echte Kompaktkamera, weil man ja das Smartphone eh in der Tasche hat. Mit 199 Euro hat es allerdings auch einen Preis, für den man eine Digitialkamera bekommen kann.
  • 9/6/2013 9:08:58 AM   Marco Dettweiler

    LG G Pad: Noch ein Tablet

    Lassen wir hier einfach mal die technischen Details sprechen, bevor wir uns das Ding anschauen:
    • Prozessor: 1.7GHz Quad-Core Qualcomm® Snapdragon™ 600 Processor
    • Display: 8.3-inch WUXGA (1920 x 1200 pixels / 273 ppi)
    • Wifi only
    • SD-Kartenslot
    • Speicher: 16GB eMMC RAM: 2GB LPDDR2
    • Kamera: Rückseite 5.0MP / Vorderseite 1.3MP
    • Batterie: 4,600mAh
    • Betriebssystem: Android Jelly Bean 4.2.2
    • Größe: 216.8 x 126.5 x 8.3mm
    • Gewicht: 338g
    • Preis: voraussichtlich unter 400 Euro
    • Vorraussichtlich Ende Oktober im Handel
  • 9/6/2013 9:09:46 AM   Andreas Brand

    Liegt gut in der Hand: das LG G Pad.

  • 9/6/2013 9:11:49 AM   Andreas Brand

    Mit unter 9 mm ist das Tablet von LG wirklich dünn.

  • 9/6/2013 9:19:35 AM   Marco Dettweiler
    Das LG G Pad liegt sehr angenehm in der Hand und ist zudem ziemlich leicht. Das Gehäuse machte zudem einen stabilen Eindruck. Am Bildschirm mit Full-HD-Auflösung gibt es nichts auszusetzen. Das Android-Betriebssystem ist wie immer bei LG mit eigenen Apps usw. angepasst. Das pure Android gibt es - wie bei den meisten Herstellern - nicht. Leider konnten wir nur einen Prototyp ausprobieren. Die Software machte auf diesem einen ordentlichen Eindruck. Es lässt sich flüssig arbeiten. Nun muss man sagen, dass einige vergleichbare Tablets auf dem Markt sind, die ähnlich gute Merkmale aufweisen. Und diese sind teilweise günstiger.
  • 9/6/2013 11:54:29 AM   Marco Dettweiler

    Famium: Regie für Zuhause

    Fernseher werden immer größer und schärfer. Doch das scheint dem Fraunhofer-Institur nicht zu reichen; ein zweiter Bildschirm muss her. Beim Formel-1-Rennen sieht man auf dem großen Flatscreen das Hauptrennen, auf dem Tablet-Screen taucht das Bild der Cockpitkamera des führenden Fahrers auf oder die passende Werbung des Sponsors. Wir genießen jetzt mal die vielen Eindrücke und berichten gleich.
  • 9/6/2013 12:07:28 PM   Andreas Brand

    Fernseher und Tablet arbeiten beim Fraunhofer Institut zusammen.

  • 9/6/2013 12:11:40 PM   Marco Dettweiler
    Wie so oft ist ein Highlight des Fraunhofer aus der Sicht der Forscher abgeschlossen, braucht aber Unterstützung aus der Industrie. In diesem Fall von den Fernsehsendern. Diese stellen mit HbbTV schon die notwendige Technik bereit. Der moderne Videotext, der mittlerweile in allen aktuellen Fernsehern zur Verfügung steht, kann nämlich, während das aktuelle Programm läuft, Signale senden. Diese tauchen als Info auf dem Fernseher auf. Hinter solchen Infos kann auch eine URL stecken. Die Idee von Fraunhofer: Auf dem Tablet erscheint ebenfalls diese Info, weil Fernseher und Tablet zu Hause im Netzwerk eingebunden sind. Man klickt auf dem Tablet das Symbol und schaut parallel einen zweiten Stream. Viele Szenarien sind denkbar: Formel-Eins-Rennen auf dem Fernseher, Cockpit-Kamera auf dem Tablet. Fußballspiel auf TV, Kameraperspektive des Torwarts auf dem Tablet. Oder während der Liveübertragung eines Musikfestivals schaut man auf dem Fernseher die Bands auf der Hauptbühne und auf dem Tablet die Acts auf der Nebenbähne. In all diesen Fällen kommt der Hinweis per HbbTV und das Tablet stellt den gestreamten Inhalt dar. Da die Sender die Infrastruktur eh schon haben und beliebige Inhalte streamen können, ist diese Art des Fernsehens vielleicht schon bald umsetzbar.
  • 9/6/2013 12:14:18 PM   Andreas Brand

    Auch für die Werbenden könnte die Technik vom Fraunhofer-Institut interessant sein.

  • 9/6/2013 12:42:01 PM   Marco Dettweiler

    Garmin Head-Up Display: Bildschirmwindschutzscheibe

    Smartphones beherrschen das Navigieren mittlerweile sicher und klemmen in den Halterungen festgesaugt auf dem Armaturenbrett. Garmin geht jetzt einen anderen Weg. Ein kleines Gerät ist über Bluetooth mit dem Smartphone verbunden und strahlt die Navigation in die Windschutzscheibe; der Fahrer muss den Blick nicht mehr von der Straße abwenden.
  • 9/6/2013 12:43:08 PM   Andreas Brand

    Navigation in der Windschutzscheibe: das Garmin Head-Up Display.

  • 9/6/2013 1:06:37 PM   Andreas Brand

    Konzentration auf die Straße

    Aufkleben, an dem Strom anschließen und mit dem Smartphone über Bluetooth koppeln, so schnell und einfach war das Garmin Head-Up Display einsatzbereit und navigierte uns zuverlässig ans Ziel. Das man nur Pfeile in der Windschutzscheibe sah und nicht eine Karte, störte uns schon nach kurzer Zeit nicht mehr.
    Bei starker Sonne verstärkt das Gerät automatisch die Leuchtkraft der Pfeile, bei sehr tiefstehender Sonne verschwanden sie trotzdem langsam. Einen Akku hat Garmin nicht verbaut und so baumelt ein Kabel ständig vor den Armaturen auf dem Weg zum Zigarettenanzünder.
    Wirklich mobil ist das Gerät leider nicht. Befestigt wird das Gerät mit einem Nanokleber auf dem Armaturenbrett und lässt sich prinzipiell auch wieder lösen. Das sollte man aber nicht zu häufig machen, der Kleber nutzt sich langsam ab. Am besten man lässt das Display dauerhaft im Auto.
  • 9/6/2013 1:15:20 PM   Andreas Brand

    Wir konnten das Garmin Head-Up Display im Vorfeld schon in Frankfurt testen.

  • 9/6/2013 1:19:40 PM   Andreas Brand

    Yamaha Soundbar YSP 1400 - Sound unterm Fernseher

    Selbst ganz moderne Fernseher haben häufig ein Manko. Sie klingen nicht so toll. Besseren Sound bekommt man entweder durch Surround-Anlage. Das ist platztechnisch aufwändig, weil man die einzelnen Lautsprecher im Raum verteilen muss und zudem einen AV-Receiver braucht. Oder man kauft sich eine Soundbar und legt sie unter den Fernseher. Yamaha spricht bei seiner YSP-1400 sogar von “echtem 5.1-Raumklang”. Erreichen will man dies mit “natürlicher Schallreflexion”. Sogar einen Subwoofer soll die Soundbar ersetzen, weil in den Standfüßen jeweils ein Tieftöner mit 8,5 Zentimeter Durchmesser steckt. Wir hören den Sound jetzt einmal an.
  • 9/6/2013 1:22:13 PM   Andreas Brand

    Breit und schmal tönt die Soundbar unter dem Fernseher.

  • 9/6/2013 1:29:48 PM   Marco Dettweiler

    Yamaha-Soundbar: Faktencheck

    • Passt zu großen Fernsehern ab 55 Zoll Bildschirmdiagonale
    • Zwei 6,5 cm Treiber
    • Zwei Subwoofer mit 8,5 cm Durchmesser
    • Front Surround System mit Air Surround Extreme Technologie
    • 7.1-Surround-Sound
    • 399,00 Euro
  • 9/6/2013 1:30:13 PM   Andreas Brand

    Mit dem Tablet kann man die Soundbar einstellen und angeben, wie groß der Raum ist und wo genau man sitzt.

  • 9/6/2013 1:32:54 PM   Andreas Brand

    Der Subwoofer (auf dem Kopf stehend) mit Schallabsorbation nach unten.

  • 9/6/2013 1:34:57 PM   Marco Dettweiler

    Yamaha-Soundbar: Surround aus einem Riegel

    Es ist ungewöhnlich mit dem Preis einzusteigen. Aber 400 Euro für eine Soundbar ist ein echter Kampfpreis. Yamaha musste deswegen beweisen, dass es sich um kein billiges Produkt handelt. Und hat uns überzeugt. In einer gläsernen, Außenschall abweisenden Box hörten wir uns eine Szene aus "Star Trek - Into Darkness" an. In der Tat konnte man Geräusche rechts hinten oder links an der Seite hören. Der Surround-Eindruck ist also da. Er ist natürlich nicht wirklich vergleichbar mit einer echten Surroundanlage, wo die Satelliten im Raum verteilt sind.
    Aber das spezielle Verfahren von Yamaha funktioniert ganz gut.
    Die Soundbar "schießt" über die Wände die Schallwellen - wie eine Billiardkugel - in den Raum. Das heißt, durch Reflexion kommt der Sound dorthin wo er soll. Damit sich kein Ton verirrt, "misst" man den Raum vorher mit einer App aus. Mit dieser kann man auch die Soundbar steuern - und selbstverständlich auch via Bluetooth Musik hören. Die Soundbar wertet für 400 Euro jeden Fernseher klangtechnisch enorm auf.
    Zudem ist sie leicht zu installieren, indem sie mit zwei Schrauben unter dem Fernseher an die Wand geschraubt wird.
    Wie gesagt: Echte Hardcore-Surroundfans werden möglicherweise die Ohren rümpfen. Aber für alle anderen, die während des Fernsehens ordentlichen Klang haben wollen, hat Yamaha ein attraktives Produkt zu bieten.

  • 9/6/2013 3:40:54 PM   Marco Dettweiler

    Wettbewerb rund um den Custom One

  • 9/6/2013 3:45:24 PM   Marco Dettweiler
    Beyerdynamic hat sich etwas Nettes für die IFA einfallen lassen. Unter my-headphone.com kann man individuellen Custom One entwerfen. Oder man stimmt ab, welcher der bisher entworfenen Modelle einem am besten gefällt. Der Gewinner bekommt dann 1000 Euro. Der Kopfhörer hat einen ziemlich guten Klang.
  • 9/6/2013 3:46:24 PM   Marco Dettweiler

    Pearl FreeSculpt: 3D-Drucker für Jedermann

    Plastik fließt millimeterdick bei Pearl aus der Düse und schichtet sich langsam zu Eifeltürmen und Espressotassen. Entworfen wurden die Gebilde am Computer und werden vom FreeSculpt in Form gebracht. Wissenschaftler und Designer arbeiten mit solchen 3D-Druckern schon länger, Pearl versucht sie jetzt für den Massenmarkt tauglich zu machen.
  • 9/6/2013 3:48:35 PM   Marco Dettweiler

    Ein 3D-Drucker für 800 Euro. Doch stimmt die Qualität?

  • 9/6/2013 3:50:47 PM   Marco Dettweiler

    Pears 3D-Drucker: Was druckst du!?

    Auch nach Begutachtung dieses 3D-Druckers bleibt die Frage bei dieser Gerätekategorie offen: Wer braucht so ein Ding zu Hause? Pearl versucht sein Produkt zwar mit einem „Tiefstpreis“ schmackhaft zu machen.
    800 Euro sind im Vergleich zu anderen 3D-Druckern in der Tat wenig. Aber es sind immer noch 800 Euro zu viel, wenn man nicht weiß, was man damit machen soll. Hinzu kommt, dass man noch einmal 300 Euro für passende Software drauf legen muss, wenn man selbst Objekte gestalten und drucken will. Ansonsten greift man auf Vorlagen zurück, die im Drucker gespeichert sind. Pearl nennt als Beispiele für Nutzer Hobbyarchitekten und Modellbauer. Oder nennt innovative Verschenker. Doch selbst für diese Zwecke reicht die Qualität nicht aus. Pearl hat nun schon das nächste Modell in Vorbereitung. Dieser Drucker arbeitet dann mit zwei Fäden und sein Äußeres ist von Designer Colani gestaltet. Aber dieses Produkt gibt es momentan noch nicht zu kaufen.


  • 9/6/2013 4:01:47 PM   Marco Dettweiler

    Colani hat nun auch einen 3D-Drucker in seine Finger bekommen
    von Marco Dettweiler


  • 9/6/2013 4:01:57 PM   Liebe F.A.Z.-Redakteure,...
    Liebe F.A.Z.-Redakteure, was gibt es auf der IFA Neues in Sachen Sat-IP (z.B. IP-LNB oder Sat-Receiver mit IP-Livestream)?
  • 9/6/2013 4:04:06 PM   Marco Dettweiler
    Lieber Kommentator, leider haben wir uns diesen Bereich gar nicht angeschaut. Aber da dürfte sich auch einiges getan haben. Möglicherweise wird auf der IFA-Sonderseite noch ein Text von meinem Kollegen Wolfgang Tunze kommen, der sich mit diesen Themen gut auskennt.
  • 9/6/2013 7:27:41 PM   Marco Dettweiler

    Hallo, wo muss ich noch saugen?

  • 9/6/2013 7:28:31 PM   Marco Dettweiler

    Deebot 9: Roboter-Staubsauger an der Handyleine

    Normalerweise fahren die kleinen Roboter-Staubsauger nach einem Algorithmus kreuz und quer durch die Wohnung. Deebot 9 ist anders, er erstellt während der Fahrt eine Karte und merkt sich, wo er schon war. Über WLAN schickt er die Karte an das Smartphone des Besitzers und der kann dann wählen welcher Raum besonders intensiv gesaugt werden soll und wo der Roboter auf keinen Fall langfahren darf.
  • 9/6/2013 7:30:44 PM   Marco Dettweiler

    Dem Deebot zeigen, wo es lang geht

  • 9/6/2013 7:32:07 PM   Marco Dettweiler

    Ecovacs Deebot 9: Mit dem Laser unterwegs

    Noch ist der Deebot 9 nur ein Prototyp, doch auf dem Testfeld am Stand auf der IFA hat er binnen Sekunden den Raum abgescannt und wusste, wo er langfahren muss. Dreck war leider keiner auf dem Testfeld, zur Saugleistung können wir nichts sagen.
    Doch die Steuerung mit dem iPhone scheint zu funktionieren. Mit einem Strich kann man dem Sauger klare Grenzen setzen und per Touch aufs Display befiehlt man ihm, wie oft er welchen Raum reinigen und wann er beginnen soll.
    Mit 599 Euro ist er nicht der billigste Staubsauger in dieser Klasse. Will man die automatische Entleerungsstation dazu haben, muss man sogar noch weitere 200 Euro drauf legen.
    Viele Haushaltsgeräte sollen mittlerweile mit dem Smartphone gesteuert werden. Nur bei wenigen macht es richtig Sinn. Doch das Konzept vom Deebot 9 hat uns überzeugt. Ob er aber wirklich zufriedenstellend arbeiten wird, können wir jetzt noch nicht sagen, dafür war der Prototyp noch nicht weit genug entwickelt. Wir sind gespannt, ob er wie angekündigt am Ende des Jahres in dem Geschäften liegen wird.
  • 9/6/2013 8:23:57 PM   Marco Dettweiler
    Das war's von der IFA. Die Hallen sind seit 18 Uhr geschlossen. Wir hatten heute Abend noch die Gelegenheit, eine Sonderausstellung im Stilwerk anlässlich der IFA anzuschauen. HighEnd-Spezialist Max Schlundt stellt wie jedes Jahr während der Messetage im Eingangsbereich besondere Audioobjekte aus.
    Was bleibt nun hängen von der IFA? Die Japaner Sony und Yamaha zeigten solide und attraktive Produkte. Die Chinesen mit ihrem Deebot machten Spaß, aber müssen noch ein bisschen weiter entwickeln. Das Fraunhofer aus Deutschland überzeugte wie so oft, Pearl mit seinem 3D-Drucker eher weniger und Siemens sollte seine Prototypen mal auf den Markt bringen. Die Koreaner LG gefielen mit ihrem Tablet, auch wenn es etwas an Produkte ihrer Landsleute von Samsung erinnerte. Die wiederum schwanken zwischen Schnellschuss (Smartwatch), undurchdachter Produktkategorie (W-Lan-Waschmaschine) und sehenswerter Innovation (Curved Oled in 4K-Auflösung). Garmin, die Amerikaner, konnten sich sehen lassen. Und irgendwie hoffen wir, dass wir das Produkt, das wir als erstes auf der IFA gesehen haben, uns noch häufiger begegnet. Denn zwischen den Waschbecken auf dem Boden im Toilettenbereich sammelten sich im Laufe des Tages viele Tropfen Wasser, weil der Weg zu den Papiertüchern doch ein langer ist.
    Wir freuen uns jedenfalls wieder auf die nächste IFA und hoffen, dass Sie dann wieder live dabei sind.
Gesponsert von ScribbleLive Content Marketing Software Platform