Leserkonferenz Natur und Wissenschaft 1810

Leserkonferenz Natur und Wissenschaft 1810

  • 10/18/2013 12:02:34 PM   Joachim Müller-Jung
    Hallo liebe Leser, herzlich willkommen zur zweiten Runde! Wir freuen uns auf Anregungen, nutzen Sie das Kommentarfeld!
  • 10/18/2013 12:04:01 PM   Joachim Müller-Jung
    Mein Kollege Lindinger sitzt am anderen Ende der Leitung und wartet auch auf Fragen oder Kommentare!
  • 10/18/2013 12:06:09 PM   Joachim Müller-Jung
    Ein spannendes Thema, über das sich zu diskutieren lohnt, wäre die aktuelle politische Entwicklung. Hat irgendjemand eine Vorstellung, was Plan einer schwarzroten Regierung sein könnte? Wer drängt wohl ins Ministerium?
  • @Steinhoefel1 ... ich möchte Edelgard Buhlmann als #Ministerin für #Wissenschaft + #Bildung zurück!
  • 10/18/2013 12:06:47 PM   Manfred Lindinger
    Hallo zusammen, ich bin auf das falsche Gleis geschickt worden. Bin jetzt am richtigen Bahnsteig.
    ,
  • 10/18/2013 12:06:56 PM   Joachim Müller-Jung
    Retro - warum nicht?
  • 10/18/2013 12:08:48 PM   Joachim Müller-Jung
    Jürgen Zöllner wäre auch ein klingender Name fürs Ministeramt, auch Retro, aber ein Schwergewicht wissenschaftspolitisch.
  • 10/18/2013 12:09:07 PM   Udo
    Gabriel spekuliert aufs Wirtschaftsministerium mit Angliederung des Energiesektors vom Umweltministerium würde ich vermuten.
  • 10/18/2013 12:09:56 PM   Joachim Müller-Jung
    kein eigenes Energieministerium?
    Wäre das mal nicht dringend nötig?
  • 10/18/2013 12:10:23 PM   Manfred Lindinger
    Ich finde, wir brauchen dringend ein Energieressort auf Bundesebene, der den Umbau koordiniert. Ob Gabriel der Richtige wäre?
  • 10/18/2013 12:11:08 PM   Udo
    Da er (Gabriel) nur einmal Minister werden kann vermute ich diese Neugliederung...
  • 10/18/2013 12:12:30 PM   Manfred Lindinger
    Es muss jedenfalls dringend etwas passieren, sonst sehe ich für 2022 schwarz eher blackout ...
  • 10/18/2013 12:12:55 PM   Joachim Müller-Jung
    die Energiewende ist zwar ein durch und durch grünes Projekt, aber Gabriel hatte schon als Umweltminister extremes Interesse, als der Generalmanager der Energiewende zu brillieren
  • 10/18/2013 12:14:14 PM   Joachim Müller-Jung
    nachdem die Energiewende-Politik jetzt so schlecht geredet wurde, wäre es ein idealer Einstieg
  • 10/18/2013 12:14:28 PM   Manfred Lindinger
    Ein MInister mit physikalischer Grundbildung wäre meine Idealvorstellung ...
  • 10/18/2013 12:16:35 PM   Udo
    CDU/CSU wird den Finanzminister reklamieren, das war bisher (mit wenigen Ausnahmen) immer so, deshalb wird die SPD das Wirtschaftsministerium reklamieren, da aber der für die SPD so wichtige Energiesektor dort nicht angesiedelt ist, wird es wohl diese Änderung geben. Was die Personalie betrifft, schliesse ich mich meinem Vorredner an, die Energiewende benötigt einen versierten Fachmann/frau
  • 10/18/2013 12:17:31 PM   Joachim Müller-Jung
    also Professor Schellnhuber, Physiker, Energieexperte, Nationaltransformator
  • 10/18/2013 12:18:46 PM   Joachim Müller-Jung
    wäre einmal eine Umfrage wert, wer genug Physik-Qualitäten für ein Energieministerium mitbringt
  • 10/18/2013 12:19:11 PM   Manfred Lindinger
    Ich finde es einen Skandal, dass viele Unternehmen von der Energiumlagesteuer befreit sind, die gar nicht energieintensiv produzieren. Da muss dringend auf Gesetzesebene was geschehen ...
  • 10/18/2013 12:19:38 PM   Udo
    Das wäre ein Traum, er wäre der richtige Mann dafür, wird aber nicht die machtpolitischen Ansprüche von Gabriel erfüllen...
  • 10/18/2013 12:20:40 PM   Joachim Müller-Jung
    Frage an die Physiker: wo liegen denn die Schwachstellen der Energiewende, physikalisch gesehen - und: sollte man da nicht auch einmal die Fachgesellschaften in die Pflicht nehmen?
  • 10/18/2013 12:20:56 PM   Manfred Lindinger
    Ich könnte mir Frau Buhlmann auch gut vorstellen. Wir brauchen jemanden, der sich nicht so leicht verbiegen lässt und vor Lobbyisten nicht gleich einknickt!
  • 10/18/2013 12:22:00 PM   Manfred Lindinger
    Die Fachgesellschaften ( die deutschen Chemiker und Physiker) und die Leopoldina haben einige ...
  • 10/18/2013 12:22:18 PM   Joachim Müller-Jung
    Aber hallo - gibt es noch andere wissenschaftsnahe Themen, die interessant werden könnten? Meinetwegen auch im Zusammenhang mit der Regierungsbildung?
  • 10/18/2013 12:24:03 PM   Joachim Müller-Jung
    Immerhin war Wissenschaft als Thema im Wahlkampf so wenig Thema wie etwa Klima. Andererseits hören wir in Soontagsreden von der extrahohen Priorität, die Wissenschaft (neben Bildung) genießt - ist doch seltsam
  • 10/18/2013 12:24:48 PM   Joachim Müller-Jung
    Mir klingt noch der Begriff Masterplan im Ohr...
  • 10/18/2013 12:24:49 PM   Manfred Lindinger
    sorry .., die DPG, die GDCh und die Leopoldina haben einige Papiere veröffentlicht, in denen detailliert beschrieben wurde, was dringend für eine Energiewende zu tun wäre. Leider scheinen diese Veröffentlichungen nicht gelesen worden zu sein ...
  • 10/18/2013 12:26:40 PM   Joachim Müller-Jung
    ob sie dann im Wirtschaftsressort nochmal vorgekramt und neu gelesen werden?
  • 10/18/2013 12:28:16 PM   Joachim Müller-Jung
    also nochmal ein Versuch mit der Wissenschaftspolitik, finde ich als Thema einfach ganz zentral und zwar gerade deshalb, weil sie jenseits der Wirtschaftsinteressen wichtig ist. Immerhin: Exzellenzinitiative und Hochschulpakt laufen schon bald aus, und weit und breit kein neues Paket, das die Universitäten auf längere Sicht stärken könnte.
  • 10/18/2013 12:29:01 PM   mccauley
    die Schwachstellen der Energiewende, physikalisch gesehen"? Antwort: es fehlen die Speicher und ein smartgrid ist bringt mir big brother und "Viren" ins Haus
  • 10/18/2013 12:29:30 PM   Joachim Müller-Jung
    Liebe McCauley, herzlich willkommen auch diesmal!
  • 10/18/2013 12:29:45 PM   Manfred Lindinger
    Noch mal kurz zur Engergiewende: Ich glaube nicht. Die Fachgesellschaften müssten mehr Druck machen. Die scheuen sich aber. Sie sagen die Umsetzung ist Frage der Politik - so kommt man aber nicht weiter. Eine wichtige Frage wird auch sein, wie kommen wir bei der Klimafrage weiter,
  • 10/18/2013 12:30:55 PM   Joachim Müller-Jung
    Welche Speicher sollen es denn sein? Wäre das nciht mal ein Thema, das zu vertiefen ist? Taugen Pumpspeicher noch nicht? Und wenn nein, warum?
  • 10/18/2013 12:31:08 PM   Manfred Lindinger
    Richtig Energiespeicher ist ein wichtiges Thema. Die Frage, wie wir fluktuierenden Strom speichern können, ist klar, die großtechnische Lösung noch in weiter Ferne.
  • 10/18/2013 12:31:25 PM   Joachim Müller-Jung
    Und wo bleiben die chemischen Speicher?
  • 10/18/2013 12:33:03 PM   Joachim Müller-Jung
    Wieso bringt ein intelligenteres Netz, das die Verteilung der Strommengen sinnvoll und effizienter managt, "Viren ins Haus?
  • 10/18/2013 12:33:23 PM   Joachim Müller-Jung
    Überwachung per smart grid?
  • 10/18/2013 12:33:37 PM   Manfred Lindinger
    Die chemischen Speicher müssen auf Tonnenebene funktionieren. Wasserstoff müsste voll regenerativ erzeugt werden, der Wirkungsgrad ist noch zu niederig und der Preis entsprechend zu hoch. Die Solarzellen haben auch Jahrzehnte gebraucht, bis sie den heutigen Stand erreicht haben ...
  • 10/18/2013 12:35:59 PM   Joachim Müller-Jung
    also sind Energiespeicher nur für die Autoindustrie und Mobilität ein aktuelles Thema - alles andere Grundlagenforschung ohne mittelfristige Aussicht auf Nutzung?
  • 10/18/2013 12:36:03 PM   Manfred Lindinger
    Ja das ist eine interessante Frage, Big Brother im Smart Grid... Aber eine logische Konsequenz, wenn Daten über den Verbrauch, wie auf welche Art die Energie genutzt wird, zur Verfügung stehen ...
  • 10/18/2013 12:36:07 PM   Udo
    Das wird ohne Anschubfinanzierung/Subventionen nicht gehn
  • 10/18/2013 12:37:12 PM   Joachim Müller-Jung
    Für Subventionen wird sich das Wirtschaftsministerium nicht zuständig fühlen - traditionell!!
  • 10/18/2013 12:37:21 PM   mccauley
    die Fachgesselschaften müssten mehr Druck machen "? Warum sollten sie? Ein Wissenschaftler ist kein Politiker. Ein Wissenschaftler kann gesehen werden als Bergführer. Der Tourist gibt das Ziel vor, der Bergführer gibt Ausrüstung vor. Überwachung per smart grid? Ja. Kritischer ist aber die Möglichkeit der Sabotage. Schon in Limburg schlug es "13". ;-
  • 10/18/2013 12:37:53 PM   Manfred Lindinger
    Wir pulvern aber schon reichlich Steuergelder in den Umbau ... es muss sich auch die Industrie beteiligen. Die baut zum Teil ihre eignen Generatoren und Kraftwerke ...
  • 10/18/2013 12:38:18 PM   Joachim Müller-Jung
    Spannender Vorschlag: Anfälligkeit und Kontrollierbarkeit der sogenannten Smart grids!
  • 10/18/2013 12:39:24 PM   Manfred Lindinger
    Wir bemägeln Sachkompetenz bei den Politern und dann sollen sich die Wissenschaftler aus der Diskussion raushalten?
  • 10/18/2013 12:39:36 PM   Joachim Müller-Jung
    Liebe McCauley, die Bergführer-Metapher klingt gut. Nur ist der gute Bergführer immer an der Seite des Touristen. Ist er da richtig angesiedelt, der Wissenschaftler?
  • 10/18/2013 12:40:11 PM   Udo
    Ich bin für die dezentrale Erzeugung mit intelligenter sterung/speicherung. dadurch wird sowohl die Erzeugung als auch die Infrastruktur besser genutzt.
  • 10/18/2013 12:41:18 PM   Manfred Lindinger
    Können Sie, lieber Udo, Beispiele nennen?
  • 10/18/2013 12:42:06 PM   Udo
    beipiel EEG
  • 10/18/2013 12:43:26 PM   Udo
    Photovoltaik: Auf breiter Ebene dezentrale Erzeugung mit intelligenter Netznutzung durch angepasste Wechselrichter
  • 10/18/2013 12:43:40 PM   Udo
    Ausserdem wird damit die marktmacht der großen 4 aufgeweicht
  • 10/18/2013 12:44:05 PM   Manfred Lindinger
    Ich bin jetzt radikal in meiner Meinung: EEG sollte abschaft werden oder stark reduziert werden.
  • 10/18/2013 12:46:25 PM   Manfred Lindinger
    So liebe Leser, an dieser Stelle möchte ich gerne die Konferenz beenden. Ich muss noch einige Dinge für die kommende NuW-Ausgabe erledigen. Wir können über die Themen ja das nächste Mal weiterdiskutieren. Ein schönes Wochendende wüscht Ihr mli
  • 10/18/2013 12:47:16 PM   mccauley
    Die Bergführer Metapher sollte eins deutlich machen: es ist nicht der Bergführer, der das Ziel vorgibt. Im real existierenden Politikbetrieb vermischen die "Bergführer" da etwas. Sie geben auch das Ziel vor. Das ist nicht deren Aufgabe in ihrer Rolle als Wissenschaftler.
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