Krise in der Ukraine

Krise in der Ukraine


Der amerikanische Präsident Obama in Den Haag (Foto dpa)

Die wichtigsten Entwicklungen der Krim-Krise im Überblick:
  • In Den Haag kommen die Staats- und Regierungschefs der wichtigsten Industrienationen für eine Konferenz zusammen, auf der es um Atomsicherheit gehen soll. Am Rande wird über die Krim-Krise beraten.
  • Bundeskanzlerin Merkel äußerte sich beunruhigt über die russische Militärpräsenz.
  • Für Aufsehen sorgten die Äußerungen von Verteidigungsministerin von der Leyen, die Nato müsse nun an der EU-Außengrenze Präsenz zeigen.
  • Auf der Krim nahmen die russischen Streitkräfte am Montag einen weiteren Militärstützpunkt ein.
  • Der ukrainische Übergangspräsident Olexandr Turtschinow ordnete am Montag den Abzug der ukrainischen Truppen von der Krim an. Angeblich sind 50 Prozent der Soldaten übergelaufen.
  • Die Krimtataren planen, ein eigenes Referendum abzuhalten.
  • 3/24/2014 9:15:46 AM   Paul Middelhoff
    F.A.Z.-Redakteurin Ann-Dorit Boy berichtet, dass in der ukrainischen Stadt Odessa die Europahymne ertönt.
  • 3/24/2014 9:19:19 AM   Paul Middelhoff
    Seit dem Zusammenbruch der Sowjetunion haben sich die einzelnen früheren sowjetischen Republiken zu mehr oder weniger unabhängigen Staaten entwickelt. Welche Länder sind immer noch von Russland abhängig, wer orientiert sich in Richtung Europa? Einen Überblick finden sie hier.
  • 3/24/2014 9:20:47 AM   Paul Middelhoff
    Die ukrainischen Truppen auf der Krim sollen sich nach Worten des Übergangspräsidenten Olexandr Turtschinow von der Halbinsel zurückziehen. Dies habe das Verteidigungsministerium angeordnet. (Reuters)
  • 3/24/2014 9:46:16 AM   Paul Middelhoff

    Der britische Außenminister William Hague zeigt sich besorgt über die Lage im Osten der Ukraine. Hague trifft sich am Abend mit den Außenministern der größten Industrienationen in Den Haag. Man sei sich über das Vorgehen gegenüber Russland einig.


  • 3/24/2014 9:49:38 AM   Paul Middelhoff

    Der amerikanische Präsident Barack Obama trifft sich in Amsterdam mit dem Ministerpräsidenten der Niederlande, Mark Rutte. Am Abend kommt Obama mit den Regierenden der größten Industrienationen zusammen, um über die Lage in der Ukraine zu beraten. (Foto: AP)

  • 3/24/2014 9:59:36 AM   Paul Middelhoff
    Der französische Reporter Douglas Herbert zitiert den amerikanischen Präsidenten Barack Obama, der während seines Besuchs des Reichsmuseums in Amsterdam die Kulisse kommentierte: "Das ist definitiv die eindrucksvollste Hintergrund, vor dem ich je eine Pressekonferenz abgehalten habe", sagte der amerikanische Präsident vor Rembrandts Gemälde "Der Nachtwächter".
  • 3/24/2014 10:24:27 AM   Paul Middelhoff
    In Simferopol reihen sich Bürger ein, um ihre neuen russisches Pässe zu bekommen. Die Regionalverwaltung hatte die Krim-Bewohner dazu aufgerufen, innerhalb eines Monats nach dem Referendum über den Anschluss an Russland anzugeben, ob sie die ukrainische Staatsbürgerschaft behalten wollen oder nicht. Wer sich nicht bei der Regionalverwaltung meldet wird automatisch russischer Staatsbürger. (Foto: AFP)
    von Paul Middelhoff

  • 3/24/2014 10:29:19 AM   Paul Middelhoff
    Der russische Ministerpräsident Dmitri Medwedew fordert internationale Verhandlungen, um die Energie- und Wasserversorgung der Krim sicherzustellen. Die Halbinsel ist bislang von Lieferungen aus der Ukraine abhängig. In der Nacht zu Montag war es in Teilen von Simferopol zu Stromausfällen gekommen. (Reuters) 
  • 3/24/2014 10:35:25 AM   Paul Middelhoff

    Soeben traf der italienische Ministerpräsident Matteo Renzi in Amsterdam ein. Auch er nimmt am Treffen der Staats- und Regierungschefs in Den Haag am Abend teil. Dort wird unter anderem über den Ausschluss Russlands aus der Gruppe der G8 beraten. (Foto: AFP)

  • 3/24/2014 10:36:32 AM   Paul Middelhoff

    In Simferopol verteilt ein Junge russische Zeitungen. (Foto: dpa)

  • 3/24/2014 10:37:52 AM   Paul Middelhoff

    Auch der britische Außenminister William Hague ist soeben in Amsterdam gelandet. (Foto: AFP)

  • 3/24/2014 10:54:12 AM   Paul Middelhoff
    Die Bundesregierung hat Russland aufgefordert, ein Blutvergießen in der Ukraine zu verhindern. Kanzlerin Angela Merkel habe dem russischen Präsidenten Wladimir Putin am Sonntag in einem Telefonat deutlich gemacht, dass sein  Land dafür faktisch die Verantwortung trage, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert am Montag in Berlin. Zudem habe Merkel erneut deutlich gemacht, dass die Annexion der Krim durch Russland unzweifelhaft gegen das Völkerrecht verstoße und nicht  anerkannt werde. 

    Als positiv wertete Seibert, dass im Gespräch auch von Putin die Entsendung von OSZE-Beobachtern begrüßt worden sei. Dies sei ein erster Schritt, um einer weiteren Eskalation vorzubeugen. "Weitere positive Schritte waren in dem Gespräch nicht  festzuhalten", fügte er hinzu. (Reuters) 
  • 3/24/2014 10:55:50 AM   Paul Middelhoff
    Die Regierung der Krim hat den Rubel als offizielles Zahlungsmittel eingeführt. Neben der russischen Währung seien weiterhin Bargeldgeschäfte und Überweisungen in ukrainischer Griwna möglich, teilten die Behörden am Montag mit. Erst vom 1. Januar 2016 an werde der Rubel das alleinige Zahlungsmittel sein. (dpa)  
  • 3/24/2014 11:00:46 AM   Paul Middelhoff
    Nach den Worten des amerikanischen Präsidenten Barack Obama sind die Vereinigten Staaten und Europa „vereint“ in ihrer Antwort auf die Ukraine-Krise. „Europa und Amerika sind vereint in unserer Unterstützung für die ukrainische Regierung und die ukrainische Bevölkerung“, sagte Obama am Montag während eines Treffen mit dem niederländischen Regierungschef Mark Rutte in Amsterdam. Beide Seiten seien zudem „vereint darin, Russland die Kosten für sein Handeln aufzuerlegen“. (AFP)
  • 3/24/2014 11:05:31 AM   Paul Middelhoff

    Der niederländische König Willem-Alexander trifft den kanadischen Premierminister Stephen Harper im königlichen Palast in Den Haag. Auch Harper nimmt am Treffen der führenden Industrienationen am Abend teil. (Foto: AFP)

  • 3/24/2014 11:05:32 AM   Julian Staib
    Merkel beunruhigt über russischen Truppen
    Kanzlerin Angela Merkel hat sich beunruhigt über die Präsenz russischer Truppen an der Grenze zur Ukraine gezeigt.
    „Eine Massierung der Truppen in dieser Region kann nicht als Bemühung um Entspannung verstanden werden“, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert. Dies habe Merkel am Sonntagabend in ihrem Telefongespräch mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin deutlich gemacht.

    Dabei betonte Merkel nach Seiberts Angaben, dass es auch in dem benachbarten Staat, der Republik Moldau nicht zu Versuchen einer Destabilisierung durch Russland kommen dürfe. (dpa) Wie berichtet, besteht die Sorge, dass sich die Krim-Krise sich auf das international nicht anerkannten Gebiet Transnistrien ausweiten könnte: "Russlands nächster Beitrittskandidat", schrieb die F.A.Z.
  • 3/24/2014 11:08:46 AM   Paul Middelhoff

    Der ukrainische Oppositionsführer Ojeg Tjagnibok (l.) und der Politiker Vitali Klitschko treffen sich in Kiew mit der Hohen Außenbeauftragten der EU, Catherine Ashton. (Foto: AP)

  • 3/24/2014 11:29:11 AM   Paul Middelhoff
    Die Nato plant nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Berlin keine Verstärkung ihrer Truppenpräsenz an der östlichen Grenze des Bündnisgebietes. Ein Sprecher des Ministeriums sagte, es gehe der Ressortchefin „nicht um zusätzliche Truppen an der Ostgrenze“ des Militärbündnisses. Vielmehr würden im Rahmen der Luftraumüberwachung „verstärkt über Polen und Rumänien“ AWACS-Aufklärungsflugzeuge eingesetzt, zudem sei „die Trainingsintensität“ für
    Überwachungsaufgaben im gesamten Gebiet der europäischen NATO-Mitgliedstaaten erhöht worden. D
    ie Zahl der eingesetzten Flugzeuge sei nicht erhöht worden, lediglich die Trainingsintensität.

    Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) hatte am Wochenende wiederholt mit der Forderung nach einer stärkeren Rolle der Nato im Krisengebiet um die Ukraine für Irritationen gesorgt. „Jetzt ist für die Bündnispartner an den Außengrenzen wichtig, dass die Nato Präsenz zeigt“, sagte von der Leyen  dem „Spiegel“. Der SPD-Außenexperte Niels Annen warf ihr daraufhin vor, zur Eskalation des Konflikts mit Russland beizutragen.
    (dpa/AFP)  
  • 3/24/2014 11:31:23 AM   Paul Middelhoff

    Die Internet-Seite des Kreml weist die Krim seit kurzem als russisches Gebiet aus. Wer auf die Region klickt bekommt die neuesten Informationen aus Sicht der russischen Regierung. (Foto: Screenshot FAZ.NET)

  • 3/24/2014 11:51:23 AM   Julian Staib
    Russischer Verteidigungsminister besucht Krim
    Der russische Verteidigungsminister Sergej Schoigu hat als erstes Moskauer Regierungsmitglied die Halbinsel besucht.
    Demonstrativ ernannte Schoigu den übergelaufenen ukrainischen Marinechef Denis Beresowski zum stellvertretenden Kommandeur der russischen Schwarzmeerflotte. Zudem habe der Minister mehrere Militäreinrichtungen inspiziert, meldete die Agentur Interfax. Mit der moskautreuen Führung der Krim habe Schoigu den Ausbau der Infrastruktur der Flotte besprochen. Kurz zuvor hatte die Ukraine den kompletten Abzug ihrer Truppen von der Krim angeordnet. (dpa)
  • 3/24/2014 12:02:23 PM   Paul Middelhoff
    Deutsche Unternehmen legen angesichts der Krise auf der Krim Investitionen in Russland auf Eis. „Wir hören von der Auslandshandelskammer in Moskau, dass Investitionen zumindest verschoben werden. Manche werden jetzt auch schon gänzlich in die Tonne gesteckt. Kapital fließt ab“, sagte der stellvertretende Hauptgeschäftsführer des DIHK, Volker Treier, am Montag im ARD-„Morgenmagazin“. Auch deutsche Banken stuften Russland inzwischen als riskanteren Geschäftspartner ein und vergäben weniger Kredite. (dpa)
  • 3/24/2014 12:09:40 PM   Julian Staib
    Donezk fordert Dezentralisierung
    Das ostukrainische Gebiet Donezk fordert von der Regierung in Kiew eine größtmögliche Dezentralisierung.
    Das sagte der Vorsitzende des Gebietsparlaments, Andrej Schischazki. „Ich bin für eine einige, ungeteilte Ukraine“. Doch Besonderheiten jeder Region müssten berücksichtigt werden. Sie sollten weitgehend über die von ihnen erarbeiteten Steuern bestimmen können. Die Führung in Kiew könne zudem Vertrauen im Osten gewinnen, wenn sie Russisch zur zweiten Staatssprache mache. In Donezk werde kein Referendum vorbereitet, sagte Schischazki. Prorussische Demonstranten fordern eine Volksabstimmung wie auf der Krim über einen Anschluss an Russland. (dpa)
  • 3/24/2014 12:10:04 PM   Paul Middelhoff

    Auf einem Markt in Simferopol bezahlt eine Frau mit Rubel. Seit heute gilt die russische Währung als offizielles Zahlungsmittel auf der Krim. (Foto: dpa)

  • 3/24/2014 12:32:13 PM   Paul Middelhoff
    Bei der russischen SMP-Bank wurden wegen der amerikanischen Sanktionen in Folge der Krim-Krise bislang Einlagen in Höhe von umgerechnet rund 180 Millionen Euro abgezogen. Das teilte das Institut am Montag mit. Die USA hatten wegen des  Konflikts zwischen Russland und der Ukraine um die Krim vergangene Woche erste Sanktionen verhängt. Sie richten sich gegen 20 Russen aus dem Umfeld von Präsident Wladimir Putin. Darunter sind auch Boris Rotenberg und sein Bruder Arkadi, die zu den  Miteigentümern der SMP-Bank gehören. Sie sind langjährige Judo-Partner Putins und sollen vor den Olympischen Winterspielen in Sotschi mit Großaufträgen bedacht worden sein. (Reuters)
  • 3/24/2014 12:34:54 PM   Paul Middelhoff

    Bei seiner Reise in die Niederlande trifft sich der amerikanische Präsident Barack Obama auch mit dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping um über die Entwicklungen in der Ukraine zu sprechen. (Foto: Reuters)

  • 3/24/2014 12:53:29 PM   Julian Staib
    Die Ukraine hat einem Zeitungsbericht zufolge ihren Botschafter aus Weißrussland zu Beratungen zurückgezogen. Dies sei aufgrund der jüngsten Äußerungen des weißrussischen Präsidenten Alexander Lukaschenka geschehen, schreibt "Lenta.ru". "Die Krim ist heute ein Teil der Russischen Föderation", hatte Lukaschenka gesagt, das könne man akzeptieren oder nicht, aber das werde nichts ändern.
  • 3/24/2014 12:56:49 PM   Julian Staib
    Russische Parlamentspartei bringt Teilung der Ukraine ins Spiel
    Zur Lösung der Krise in der Ukraine hat die russische Parlamentspartei des Ultranationalisten Wladimir Schirinowski eine Aufteilung des Landes ins Spiel gebracht.
    Es seien Briefe an die Regierungen in Polen, Rumänien und Ungarn gegangen mit Vorschlägen, sich in den angrenzenden ukrainischen Gebieten für Volksentscheide einzusetzen, damit die Menschen dort wie auf der Halbinsel Krim über einen Anschluss an "historische Regionen" entscheiden könnten. Das teilte Schirinowskis Liberaldemokratische Partei Russlands (LDPR) am Montag in Moskau mit.  "Ich denke, dass nicht nur russische Erde wieder unter die russische Flagge zurückkehren sollte, sondern natürlich auch die westlichen Gebiete der Ukraine zu Polen, Ungarn und Rumänien", hatte Schirinowski unlängst gesagt. (dpa)
  • 3/24/2014 1:07:55 PM   Julian Staib

    Registrierung für russische Pässe in Sewastopol (Foto dpa)


  • 3/24/2014 1:12:24 PM   Julian Staib
    Grüne kritisieren von der Leyen wegen Äußerungen zur Nato
    Die Grünen haben die Forderung von Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) nach einer starken Rolle der Nato in der Ukraine-Krise kritisiert.
    „Ich halte das für leichtfertiges Gerede“, sagte Jürgen Trittin (Grüne) Brüssel. Die Möglichkeiten der Nato, zur Deeskalation und zur Entspannung beizutragen, seien außerordentlich begrenzt. Gerade Deutschland habe immer eine Zuspitzung in dem Konflikt vermeiden wollen und sich in der Vergangenheit unter anderem auch gegen einen Beitritt der Ukraine in die Nato ausgesprochen. „Das war richtig, und das bleibt auch richtig“, sagte Trittin am Rande eines Treffens von Parlamentsvertretern aus den Nato-Ländern. Von der Leyen habe „fahrlässig drauflosgeredet“, sagte Trittin. Von der Leyen hatte mit Blick auf die Krim-Krise gesagt: „Jetzt ist für die Bündnispartner an den Außengrenzen wichtig, dass die Nato Präsenz zeigt.“ Später betonte sie, es gehe nicht darum, Truppen in die baltischen Staaten zu verlegen. (dpa)
  • 3/24/2014 1:21:04 PM   Julian Staib
    Einem Zeitungsbericht zufolge wird von den Krimtataren erwogen, ein eigenes Referendum über ihre Zukunft auf der Halbinsel abzuhalten. Wie die "Ukrainiskaja Prawda" berichtet, halten die Krimtataren am 29. März einen landesweiten Kongress in Simferopol ab, wo unter anderem über die Frage der Selbstverwaltung der Minderheit gesprochen werden soll. Wie berichtet sorgen sich die Krimtataren vor einer Zukunft in der Russischen Föderation: "Angst um den kleinen Frieden" - schrieb die F.A.Z.
  • 3/24/2014 2:05:22 PM   Julian Staib
    Sanktionen treffen russische Banken
    Die amerikanischen Sanktionen infolge der Krim-Krise beeinträchtigen zunehmend die Geschäfte russischer Banken. Bei der "SMP-Bank" wurden bereits Einlagen von umgerechnet rund 180 Millionen Euro abgezogen, wie das Institut am Montag mitteilte. Eigentümer des Geldhauses stehen auf der Liste der amerikanischen Strafmaßnahmen. Die Gelder seien sowohl von Privatpersonen als auch von Organisationen zurückverlangt worden. Auch die "Bank Rossija", gegen die die Vereinigten Staaten Sanktionen verhängt haben, warnte ihre Kunden vor negativen Auswirkungen. Diese sollten vorerst keine Zahlungen mehr in Fremdwährungen auf Konten bei dem Institut vornehmen. Überweisungen in Rubel seien dagegen unproblematisch. (Reuters)
  • 3/24/2014 2:10:02 PM   Julian Staib

    Rumänien fordert Neupositionierung von Nato-Truppen
    Angesichts des Konflikts zwischen dem Westen und Russland wegen der Krim fordert Rumänien eine Neupositionierung der Nato-Truppen. Angesichts der „militärischen Aktivitäten der Russischen Föderation in den vergangenen Monaten“ halte er dies für „eine Notwendigkeit“, sagte der rumänische Präsident Traian Basescu in Bukarest. Er wolle das Thema bei dem bis Dienstag dauernden Gipfeltreffen zur Atomsicherheit im niederländischen Den Haag besprechen. Basescu hatte bereits in der vergangenen Woche gesagt, Russland werde sich nicht mit der Krim zufrieden geben und plane bereits „die nächsten Schritte“. Der Nato-Oberkommandierende Philip Breedlove hatte am Sonntag in Brüssel von einer „sehr beträchtlichen“ russischen Truppenpräsenz jenseits der ukrainischen Ostgrenze gesprochen. (AFP)
  • 3/24/2014 2:11:15 PM   Julian Staib
    Das Nato-Mitgliedsland Norwegen setzt nach Angaben von Ministerpräsidentin Erna Solberg geplante Militärkontakte mit Russland aus. Dies wäre das falsche Signal, sagt Solberg am Rande der Atomkonferenz in Den Haag. Norwegen habe aber in den vergangenen Wochen keine verstärkte Militäraktivitäten Russlands an seinen Grenzen festgestellt. (Reuters)
  • 3/24/2014 2:15:27 PM   Paul Middelhoff
    Putin führt Wehrertüchtigung wieder ein
    Russlands Präsident Wladimir Putin hat die aus sowjetischer Zeit stammende
    Wehrertüchtigung wieder eingeführt.
    Zur freiwilligen Teilnahme aufgerufen sind alle Einwohner ab sechs Jahren. Dank des Systems seien Generationen gesunder Menschen herangewachsen, sagte Putin am Montag nach Angaben russischer Agenturen in Moskau. Als „Tribut an die Traditionen unserer nationalen Geschichte“ werde auch wieder der alte Name „Gotow k trudu i oboronje“ (Bereit zu Arbeit und Verteidigung) genutzt. An dem Programm hatten sich von 1931 bis zum Zusammenbruch der Sowjetunion 1991 Dutzende Millionen Menschen beteiligt. (dpa)
  • 3/24/2014 2:17:06 PM   Julian Staib

    Aufräumen in Kiew: Mitarbeiter der Stadt entfernen die Reste einer Barrikade (Foto dpa)
    Wie in der F.A.Z. berichtet, harren auf dem Majdan weiter "Selbstverteidigungskräfte" aus.

  • 3/24/2014 2:30:33 PM   Julian Staib
    Der russische Suchmaschinenbetreiber "Yandex", dessen Marktanteil in Russland deutlich vor Google liegt, hat die Krim einem Zeitungsbericht zufolge Russland zugeordnet. Auf der Karte der Suchmaschine ist die Halbinsel nun als Teil Russlands eingefärbt.
  • 3/24/2014 2:43:26 PM   Paul Middelhoff

    Nachdem die Regierung in Kiew den Abzug der ukrainischen Truppen von der Krim angeordnet hat, verabschiedet sich ein ukrainischer Marine-Soldat in Feodosia von seiner Familie. (Foto: Reuters)

  • 3/24/2014 3:16:07 PM   Paul Middelhoff
    Russland verhängt Sanktionen gegen Kanada
    Russland hat als Reaktion auf Strafmaßnahmen der EU und der Vereinigten Staaten Sanktionen gegen Kanada verhängt. Betroffen seien Regierungsvertreter, Abgeordnete und Personen des öffentlichen Lebens, erklärt das russische Außenministerium. (Reuters) Medienberichten zufolge sollen gegen 13 Kanadier Sanktionen verhängt werden.
  • 3/24/2014 3:43:00 PM   Lorenz Hemicker
    Ich weiß gar nicht, warum man sich über v.d.Leyens Vorschlag so aufregt. Was soll die NATO denn sonst tun ... sich nach Madagaskar zurückziehen, damit man ja auf die Befindlichkeiten des Aggressors Rücksicht nimmt?PhillippMontag, 24. März 2014 am 16:42

  • 3/24/2014 3:50:12 PM   Julian Staib
    Gipfel in Den Haag beginnt
    Überschattet vom Konflikt um Russland und die Krim hat im niederländischen Den Haag der dritte Weltgipfel zur nuklearen Sicherheit
    begonnen.
    Die Staats- und Regierungschefs der sieben wichtigsten Industriestaaten (G7) trafen am Montagabend in Den Haag zusammen, um über den Umgang mit dem geplanten G-8-Gipfeltreffen im Juni in Sotchi zu beraten. Es wurde erwartet, dass sie ihre Teilnahme an dem Gipfel absagen und das gesamte G-8-Format für ausgesetzt erklären würden. Stattdessen ist im Gespräch, im Juni ein Gipfeltreffen der G7 abzuhalten, also ohne Russland.
    Der amerikanische Präsident Barack Obama sagte, Europa und die Vereinigten Staaten seien sich in der Unterstützung der ukrainischen Regierung und des ukrainischen Volkes einig, ebenso im Bemühen, Russland einen Preis für sein Vorgehen zahlen zu lassen. Die zunehmenden Sanktionen hätten erhebliche Folgen für die russische Volkswirtschaft. Bisher hatten die G-7-Staaten nur die Vorbereitungstreffen für den Gipfel in Sotchi abgesagt. Bundeskanzlerin Angela Merkel hat schon vor ein paar Tagen gesagt, dass das G-8-Format unter den gegenwärtigen politischen Umständen nicht fortgeführt werden könne. (ban.)
  • 3/24/2014 3:52:18 PM   Julian Staib
    Vereinigte Staaten erwarten von G7-Treffen klare Warnung an Russland
    Die Staats- und Regierungschefs der führenden sieben Industriestaaten (G7) sollen nach dem Willen der Vereinigten Staaten eine deutliche Warnung an Russland senden.
    Die G7-Gruppe müsse klar machen, dass Moskau mit zusätzlichen schweren Sanktionen zu rechnen habe und weiter isoliert werde, sollte es die Lage in der Ukraine nicht deeskalieren, sagte der stellvertretende Sicherheitsberater Ben Rhodes am Montag in Den Haag. Rhodes warnte, dass Moskau bei einer weiteren Eskalation „sehr viel zu verlieren“ habe. Er betonte, dass es für die G7-Länder keine Grundlage für eine Zusammenarbeit mit Russland gebe, solange es das Völkerrecht verletze. (dpa)
  • 3/24/2014 4:00:33 PM   Paul Middelhoff
    50 Prozent der Soldaten auf der Krim übergelaufen
    Auf der Krim ist nach ukrainischen Angaben etwa die
    Hälfte der Soldaten zu den russischen Truppen übergelaufen.
    Nach russischen Angaben waren zu Beginn des Konflikts gut 18.000 ukrainische Soldaten auf der Halbinsel. Weiterhin befänden sich aber ukrainische Kräfte innerhalb des "besetzten Territoriums", sagte der stellvertretende Oberkommandierende Alexander Rosmasin am Montag in Kiew. Den verbliebenen Kriegsschiffen werde die Ausfahrt ins offene Meer verwehrt. Nach Medienberichten stand zudem die Übernahme des Landungsschiffs "Konstantin Olschanski" kurz bevor. Der Anschluss der Krim an Russland wird international nicht anerkannt. (dpa)
  • 3/24/2014 4:11:19 PM   Julian Staib
    Deutsche Unternehmen haben viel Geld in Russland gesteckt. Sie bauen dort Autos, stellen Zement her oder verkaufen Turnschuhe und Elektrogeräte. Kein Wunder, dass sie sich Sorgen machen - schreibt die F.A.Z.
  • 3/24/2014 4:20:40 PM   Julian Staib
    Russland erwartet stagnierende Wirtschaft im ersten Quartal
    Russland geht inmitten der westlichen Sanktionen davon aus, dass die Wirtschaft des Landes im ersten Quartal nicht wachsen wird. Das Wachstum werde "um die Null Prozent" liegen, sagte der stellvertretende Wirtschaftsminister Andrej Klepatsch. Zudem würden in dem Zeitraum wohl 65 bis 70 Milliarden Dollar aus Russland abgezogen. Im Februar war die Wirtschaft Klepatsch zufolge noch um 0,3 Prozent zum Vorjahr gewachsen, im Januar hatte das Plus 0,7 Prozent betragen.  Eigentlich hatte Russland auf ein Wachstum von 2,5 Prozent für 2014 gehofft. (Reuters)
  • 3/24/2014 4:32:40 PM   Julian Staib

    Ukrainische Marinesoldaten: Im Hintergrund ihr Schiff, "Kostantin Olschanskij", das sie auf Druck russischer Truppen hin verließen (Foto Reuters)

  • 3/24/2014 5:16:15 PM   Julian Staib
    Medienbericht: Lawrow bereit zu Treffen mit ukrainischem Außenminister 
    Der russische Außenminister Sergej Lawrow ist nach einem Agenturbericht bereit, den ukrainischen Außenminister Andrej Deschtschyzja zu einem Krisengespräch zu treffen. Lawrow habe einem Treffen am Rande des Atomsicherheitsgipfels in Den Haag zugestimmt, meldete die staatliche russische Nachrichtenagentur RIA Nowosti am Montag unter Berufung auf eine nicht genannte Quelle aus der russischen Delegation. Um das Gespräch habe die ukrainische Seite gebeten. (AFP)
  • 3/24/2014 5:35:23 PM   Julian Staib

    Das Treffen zwischen dem russischen und dem ukrainischen Außenminister am Rande des Atomgipfels fand offenbar schon statt. "Lawrow - Deschtschyzja. Tête-à-Tête"  - twittert das russische Außenministerium.
  • 3/24/2014 5:46:46 PM   Julian Staib
    Lawrow trifft ukrainischen Außenminister
    Der russische Außenminister Sergej Lawrow hat sich am Montag in Den Haag mit seinem ukrainischen Kollegen Andrej Deschtschyzja zu einem Krisengespräch getroffen. Wie das russsiche Außenministerium mitteilte, fand das Treffen am Rande des Atomsicherheitsgipfels statt. Deschtschyzja hatte zuvor erklärt, er hoffe auf ein Gespräch mit Lawrow, um „darüber zu diskutieren, wie wir (die Krise) friedlich lösen können“. Es ist zwischen beiden Seiten das ranghöchste Gespräch seit Beginn der Krise. (AFP)
  • 3/24/2014 5:48:43 PM   Julian Staib

    Am Rande des Atomgipfels in Den Haag kam es soeben zum Treffen der G7. Das Foto twittert EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso.
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