Krise in der Ukraine

Krise in der Ukraine

  • 3/2/2014 11:43:27 AM   Paul Middelhoff
    Krim-Parlament will autonome Republik zu eigenem Staat machen

    Die Schwarzmeer-Halbinsel Krim soll nach Vorstellung der neuen prorussischen Führung künftig als eigener Staat existieren.
    Das teilte Krim-Parlamentschef Wladimir Konstantinow am Sonntag in Simferopol mit. Bei einem Referendum sollen die mehrheitlich russischsprachigen Krim-Bewohner demnach über eine Abspaltung von der Ukraine entscheiden. Die Volksbefragung solle eine Antwort darauf geben, ob der bisherige Status der Autonomen Republik in den eines Staates umgewandelt werde. Das Referendum ist für den 30. März geplant. Die neue Regierung in Kiew hält die Krim-Führung insgesamt für illegitim. (dpa)
  • 3/2/2014 11:52:19 AM   Tobias Rabe
    Deutsches Team will zu Paralympics reisen

    Auch der Sport schaut auf die Krim-Krise
    . Am kommenden Freitag sollen die Winter-Paralympics starten. Trotz eines möglichen russischen Militäreinsatzes geht der Deutsche Behindertensport-Verband (DBS) davon aus, seine Athleten nach Sotschi zu schicken. "Aktuell besteht für den Raum Moskau und Sotschi keine Gefahr", sagte DBS-Präsident Friedhelm Julius Beucher der dpa.  Sollte sich die Lage aber verschärfen, werde sich Beucher dafür einsetzen, dass die Deutschen nicht anreisen: "Die Sicherheit steht über allem."
  • 3/2/2014 11:59:18 AM   Paul Middelhoff
    Unsere F.A.Z.-Korrespondentin Ann-Dorit Boy aus Simferopol:

    Die Pressekonferenz von Sergej Aksjonow, dem in dieser Woche neu ernannten russischen Regierungschef der Autonomen Republik Krim, in Simferopol ist auf den Abend verschoben worden.
    Aksjonow sei auf dem Weg nach Sewastopol, dem Standort der Russischen Schwarzmeerflotte, hieß es aus seiner Entourage. Vor dem Parlamentsgebäude sprach Aksjonows Berater Dmitrij Polonskij, Abgeordneter der Partei "Russische Einheit" im Stadtrat von Simferopol, vor mehreren Dutzend prorussischen Demonstranten. Er schwor die Leute auf den "Krim-Frühling" ein, so solle die Unabhängigkeitsbewegung der Halbinsel heißen. "Der Frühling gibt uns Hoffnung und Sicherheit", sagte Polonskij. Er beruhigte aufgeregte Bürger, die sich danach erkundigten, ob die Gehälter der Angestellten im öffentlichen Dienest weiter bezahlt werden, obwohl sich Simferopol von Kiew losgesagt hat. Russland habe finanzielle Unterstützung zugesagt, sagte Polonskij.
  • 3/2/2014 12:04:02 PM   Paul Middelhoff
    Nato-Chef Rasmussen: Russland bedroht Frieden und Sicherheit

    Nato-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen hat Russland zum sofortigen Stopp seines Militäreinsatzes in der Ukraine aufgefordert.
    „Was Russland derzeit in der Ukraine tut, verstößt gegen die Prinzipien der UN-Charta. Es bedroht den Frieden und die Sicherheit in Europa“, sagte Rasmussen am Sonntag unmittelbar vor Beginn eines Krisentreffens des Nato-Rates in Brüssel. Er habe das Treffen wegen der Drohungen des russischen Präsidenten Wladimir Putin gegen den souveränen Staat Ukraine einberufen. „Russland muss seine Militäraktionen und seine Drohungen stoppen.“ (dpa)
  • 3/2/2014 12:12:04 PM   Paul Middelhoff

    Nato-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen mahnt Russland auf einer Pressekonferenz in Brüssel zur Zurückhaltung im Konflikt um die Krim. (Foto: Reuters)

  • 3/2/2014 12:13:11 PM   Paul Middelhoff

    Auf dem Majdan-Platz in der ukrainischen Hauptstadt Kiew protestieren Anhänger der neuen Regierung gegen das Vorgehen Russlands auf der Krim. (Foto: AFP)

  • 3/2/2014 12:16:09 PM   Paul Middelhoff
    Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier beklagt zunehmende Spannungen im Konflikt um die Krim. "Noch ist Umkehr möglich. Noch kann eine neue Spaltung Europas verhindert werden." Es dürften keine Schritte unternommen werden, die als Provokation  verstanden werden könnten. Steinmeier fordert von Russland, die Streitkräfte nur im Rahmen des Pachtvertrages über die russische Schwarzmeerflotte in der Ukraine einzusetzen. Von der neuen Führung in Kiew verlangt er, die russische Minderheit im Land zu  schützen. (Reuters) 
  • 3/2/2014 12:22:24 PM   Paul Middelhoff
    Papst appelliert an Konfliktparteien

    Papst Franziskus hat zu einer friedlichen Lösung in der Ukraine aufgerufen.
    Alle Konfliktparteien sollten sich um gegenseitiges Verständnis bemühen und die Zukunft des Landes gemeinsam gestalten, sagte er bei seinem Angelus-Gebet am Sonntag auf dem Petersplatz. Die Weltgemeinschaft rief er auf, jede Initiative für Dialog und Frieden in dem Land zu unterstützen. (KNA)

  • 3/2/2014 12:24:29 PM   Paul Middelhoff

    Mahnende Worte aus dem Vatikan: Papst Franziskus geht in seinem Angelus-Gebet auf den Konflikt in der Ukraine ein. (Foto: AP)

  • 3/2/2014 12:31:21 PM   Paul Middelhoff
    CDU-Außenpolitiker warnt vor Sanktionsdrohungen gegen Russland

    Unionsfraktionsvize Andreas Schockenhoff (CDU)  hat vor Sanktionsdrohungen gegen Russland gewarnt.
    „Man muss jetzt eine Eskalation vermeiden“, sagte er der Zeitung „Die Welt“. Weitere Maßnahmen vorschnell zu diskutieren, halte er für falsch: „Wir sollten nicht aus der Hüfte mit irgendwelchen Sanktionen drohen.“  Stattdessen müsse man Russland klar sagen, dass eine Verletzung der  territorialen Integrität der Ukraine nicht hinzunehmen sei und dass  es sich „so selbst isoliert“.  Schockenhoff war bis zum vergangenen Jahr Koordinator der Bundesregierung für die deutsch-russische  Zusammenarbeit. (AFP)
  • 3/2/2014 12:38:11 PM   Paul Middelhoff
    Regierungschef Jazenjuk: Ukraine am Rande der Katastrophe"

    Der ukrainische Übergangsregierungschef Arseni Jazenjuk sieht sein Land am „Rande der Katastrophe“.
    In der Ukraine gelte die „Alarmstufe Rot“, sagte Jazenjuk mit Blick auf Russlands Drohung mit einem Militäreinsatz auf der zur Ukraine gehörenden Krim. Der Beschluss des russischen Parlaments, das am Samstag auf Antrag von Präsident Wladimir Putin die Entsendung von Truppen auf die Halbinsel genehmigt hatte, sei „keine Drohung“, sondern „eine Kriegserklärung gegen mein Land“.    

    "Wenn Präsident Putin der Präsident sein will, der einen Krieg zwischen zwei benachbarten und befreundeten Ländern, zwischen der Ukraine und Russland, begonnen hat, dann ist er von diesem Ziel nur noch ein paar Zentimeter weit entfernt“, sagte Jazenjuk.
    „Wir befinden uns am Rande der Katastrophe“. (AFP)
  • 3/2/2014 1:41:46 PM   Marco Dettweiler
    Frieden in Europa bedroht

    Nato-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen erklärt in Brüssel, Russland bedrohe Frieden und Sicherheit in Europa. Er rief die Regierung in Moskau zu einer Entspannung der Lage auf. (Reuters)



  • 3/2/2014 1:43:01 PM   Marco Dettweiler
    Teilnahme abgesagt

    Frankreich sagt die Teilnahme an einem Vorbereitungstreffen für den G8-Gipfel in der russischen Stadt Sotschi ab, wie aus dem Präsidialamt in Paris verlautet. Auch der britische Außenminister William Hague kündigt an, die Gespräche auszusetzen. (Reuters)


  • 3/2/2014 2:19:13 PM   Marco Dettweiler
    Kerry warnt vor Verlust der G8-Mitgliedschaft

    Der amerikanische Außenminister John Kerry hat Russland vor einem Verlust seiner G8-Mitgliedschaft gewarnt. Wenn der Konflikt um die Ukraine weiter eskaliere, könnte Russlands Staatschef Wladimir Putin „keinen G8-Gipfel in Sotschi haben, er könnte sogar nicht in den G8 bleiben, wenn das so weitergeht“, sagte Kerry am Sonntag dem amerikanischen Fernsehsender NBCWashington. Wegen der russischen Truppen auf der ukrainischen Halbinsel Krim hatten bereits mehrere Staaten die Vorbereitungen für den kommenden G8-Gipfel auf Eis gelegt. (AFP)
  • 3/2/2014 5:25:05 PM   Cai Philippsen
    Marine-Chef der Ukraine verpflichtet sich prorussischer Krim-Führung

    Der Chef der ukrainischen Marine hat der prorussischen Regionalregierung auf der Halbinsel Krim seine Gefolgschaft zugesagt. Dies gab Admiral Denis Beresowski am Sonntagabend persönlich auf einer Pressekonferenz im Hauptquartier der russischen Schwarzmeerflotte auf der Krim bekannt. Er war erst am Freitag vom neuen ukrainischen Übergangs-Präsidenten Alexander Turtschinow zum Kommandeur der Marine ernannt worden. (AFP)
  • 3/2/2014 5:31:07 PM   Cai Philippsen

    Soldaten ohne Hoheitsabzeichen blockieren eine ukrainische Militärbasis in Perevalne (AFP)

  • 3/2/2014 5:36:06 PM   Cai Philippsen
    Polens Regierungschef Tusk fordert Druck auf Russland

    Der polnische Regierungschef Donald Tusk hat im Ukraine-Konflikt „harten Druck“ auf Russland gefordert. Die Welt dürfe ihren Blick nicht von der Ukraine abwenden, teilte Tusk am Sonntag nach parteiübergreifenden Konsultationen in Warschau mit. „Dieser Konflikt hat alle Anzeichen eines Konflikts, der einen Krieg auslösen könnte, welcher alle Staaten der Welt betreffen würde“, warnte der konservative Politiker. Die Folgen wären schwerwiegend, für Polen gehe es um eine „Frage des Seins oder Nichtseins“. Tusk forderte, die Modernisierung der polnischen Armee zu beschleunigen. (dpa)
  • 3/2/2014 6:31:02 PM   Cai Philippsen
    Steinmeier gegen möglichen Ausschluss Russland aus G8

    Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) hat sich skeptisch zu dem Vorstoß seines amerikanischen Amtskollegen John Kerry geäußert, Russland wegen seines Vorgehens in der Ukraine notfalls aus der Gruppe der G8 auszuschließen. „Ich bin eher bei denen, die sagen, das G8-Format ist das einzige Format, in dem wir aus dem Westen noch mit Russland unmittelbar sprechen“, sagte Steinmeier am Sonntagabend im ARD-“Bericht aus Berlin“. „Und sollten wir wirklich dieses einzige Format opfern? Ich denke, wir sollten sehen, dass wir zur Deeskalation in der Ukraine beitragen und nicht jede mögliche Verschärfung herbeireden. Das wird im Zweifel nicht helfen.
  • 3/2/2014 7:25:32 PM   Cai Philippsen
    Russland Präsident Wladimir Putin hat die von ihm ergriffenen Maßnahmen in der Ukraine in einem Gespräch mit Bundeskanzlerin Angela Merkel als angemessen bezeichnet, wie die Agentur Ria unter Berufung auf das Präsidialamt meldet. (Reuters)

  • 3/2/2014 7:31:08 PM   Cai Philippsen

    Der erst kürzlich ernannte Befehlshaber der ukrainischen Marine, Denis Beresowski, hat sich den prorussischen Kräften auf der Krim angeschlossen (Reuters)

  • 3/2/2014 7:38:13 PM   Cai Philippsen
    Folgt die Marine ihrem Admiral?

    Die ukrainische Staatsanwaltschaft leitete ein
    Verfahren wegen Landesverrats gegen den zu prorussischen Kräften übergelaufenen Admiral Denis Beresowski ein. Es blieb unklar, ob die Marineeinheiten der Ukraine auf der Krim dem Schritt Beresowskis folgten. (dpa)
  • 3/2/2014 8:01:46 PM   Cai Philippsen
    Nato: Russland soll Truppen abziehen

    Die Nato sei besorgt darüber, dass das russische Parlament die Anwendung von Gewalt gegen die Ukraine gebilligt habe, sagte Nato-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen in Brüssel. Die Nato fordere Russland auf, seine Truppen in die Stützpunkte
      zurückzuholen und jegliche Einmischungen in der Ukraine zu unterlassen. (Reuters)

  • 3/2/2014 8:19:10 PM   Cai Philippsen
    Merkel wirft Putin Verstoß gegen Völkerrecht vor

    Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat dem russischen Präsidenten Wladimir Putin vorgeworfen, mit der „unakzeptablen russischen Intervention auf der Krim gegen das Völkerrecht verstoßen zu haben“. Dies teilte der stellvertretende Regierungssprecher Georg Streiter am Sonntagabend in Berlin nach einem Telefonat Merkels mit Putin mit. Die Kanzlerin erinnerte demnach an das Budapester Memorandum aus dem Jahre 1994, in dem sich Russland zur Respektierung der Unabhängigkeit und Souveränität der Ukraine und ihrer bestehenden Grenzen verpflichtet habe. Auch gegen den Vertrag über die Schwarzmeerflotte von 1997 habe Putin verstoßen. (dpa)
  • 3/2/2014 9:22:40 PM   Cai Philippsen
    Die AFP-Grafik macht deutlich, dass die Ukraine bei einem bewaffneten Konflikt chancenlos wäre.
  • 3/2/2014 9:41:51 PM   Cai Philippsen
    Der amerikanische Präsident Barack Obama hat in einem Telefongespräch mit Bundeskanzlerin Angela Merkel unterstrichen, dass die Intervention Russlands auf der Krim absolut unrechtmäßig ist, wie aus amerikanischen Regierungskreisen verlautete. (Reuters)
  • 3/2/2014 9:44:03 PM   Cai Philippsen

    Nach Darstellung der Bundesregierung akzeptierte Putin den Vorschlag Merkels, umgehend eine sogenannte „Fact finding mission“ zur Untersuchung der Lage in der Ukraine zu starten. Außerdem solle eine Kontaktgruppe gebildet werden - möglicherweise unter Leitung der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) -, um einen politischen Dialog zu beginnen. (dpa)
  • 3/2/2014 10:06:00 PM   Cai Philippsen
    Kerry reist nach Kiew

    Der amerikanische Außenminister John Kerry will zur Unterstützung der Ukraine im Konflikt mit Russland nach Kiew reisen. Wie seine Sprecherin Jen Psaki mitteilte, will er sich am Dienstag in
    der ukrainischen Hauptstadt mit hochrangigen Vertretern der neuen Regierung, führenden Parlamentariern und Mitgliedern gesellschaftlicher Gruppen treffen. Kerry werde die „starke
    Unterstützung der USA für die ukrainische Souveränität, Unabhängigkeit, territoriale Integrität“ unterstreichen sowie das Recht des ukrainischen Volkes, „seine Zukunft ohne Einmischung oder
    Provokation von außen zu bestimmen“, hieß es in der Mitteilung.
  • 3/2/2014 10:21:21 PM   Cai Philippsen
    Die russischen Truppen auf der Krim haben nach Ansicht eines hochrangigen amerikanischen Regierungsmitarbeiters, den das Wall Street Journal zitiert, nun die Kontrolle übernommen.
  • 3/2/2014 11:19:41 PM   Cai Philippsen
    Russen stürmen angeblich Airbase Belbek auf der Krim
  • 3/2/2014 11:46:21 PM   Michael Radunski
    UN-Chef Ban schickt seinen Stellvertreter in die Ukraine

    UN-Generalsekretär Ban Ki-moon hat seinen Stellvertreter Jan Eliasson in die Ukraine geschickt. Eliasson wird noch am Sonntagabend (Ortszeit) aus New York abreisen. In der Ukraine soll er sich ein Bild der Situation machen, um Ban zu informieren, welche Schritte die Vereinten Nationen zur Deeskalierung der Lage unternehmen könnten.
  • 3/3/2014 12:03:20 AM   Paul Middelhoff
    Hunderte Menschen demonstrieren in New York gegen Vorgehen Russlands

    Mehrere hundert Menschen haben in New York gegen das russische Vorgehen auf der Krim protestiert. Mit ukrainischen Fahnen und Plakaten zogen sie stundenlang über mehrere Straßen in Manhattan und schließlich vor das russische Generalkonsulat. Dort sangen sie die Nationalhymne der Ukraine und skandierten „Kein Krieg in der Ukraine“ und „Russland, lass deine Hände von der Ukraine“. Auf den Plakaten war unter anderem „Wir danken Amerika für ihre Unterstützung“, „Putin ist teuflisch“ und „Wir werden kämpfen“ zu lesen. In der Millionenmetropole New York leben zehntausende ukrainische Einwanderer und deren Nachfahren. (dpa)
  • 3/3/2014 12:07:47 AM   Paul Middelhoff

    Demonstranten protestieren auf dem Times Square in New York gegen die russische Intervention auf der Krim. (Foto: AP)

  • 3/3/2014 12:10:06 AM   Paul Middelhoff

    Noch immer patroullieren bewaffnete Kräfte ohne Kennzeichnung vor Regierungs- und Militärgebäuden auf der Krim (Foto: AP)

  • 3/3/2014 12:29:06 AM   Michael Radunski
    Putins Menschenrechtsrat warnt vor Einmarsch in die Ukraine
    Der Menschenrechtsrat des russischen Präsidenten hat sich gegen einen Einmarsch in die Ukraine ausgesprochen. Die russischen Bürger dort seien keiner Gefahr ausgesetzt, die ein militärisches Vorgehen rechtfertigen würde, hieß es in einer am Sonntag veröffentlichten Erklärung der Beratergruppe.
  • 3/3/2014 12:46:30 AM   Paul Middelhoff
    Alle Staaten setzen Vorbereitung auf G8-Treffen in Sotschi aus

    Alle G7-Industrienationen, also auch Deutschland, setzen als Konsequenz aus der russischen Intervention auf der Krim ihre Vorbereitungen auf das geplante G8-Treffen in Sotschi in Russland aus.
    Das geht aus einer gemeinsamen Erklärung hervor, die das Weiße Haus in Washington veröffentlichte. (dpa)
  • 3/3/2014 12:56:03 AM   Michael Radunski
    Die sieben führenden Industrienationen (G-7) haben die „klare Verletzung der Souveränität und territorialen Integrität der Ukraine“ durch Russland verurteilt. In einer Erklärung forderten Amerika, Kanada, Frankreich, Deutschland, Italien, Japan, Großbritannien sowie die Präsidenten des Europarats und der EU-Kommission Moskau zu direkten Gesprächen mit Kiew auf.
  • 3/3/2014 1:02:31 AM   Paul Middelhoff
    Merkel telefoniert mit Obama - Putin verstößt gegen Völkerrecht

    Bundeskanzlerin Angela Merkel und der amerikanische Präsident Barack Obama haben am Sonntagabend dem russischen Präsidenten Wladimir Putin vorgeworfen, mit der Intervention auf der Krim gegen das Völkerrecht zu verstoßen.
    Wie der stellvertretende Regierungssprecher Georg Streiter in der Nacht zum Montag mitteilte, haben Merkel und Obama am späten Abend telefoniert. Beide stimmten darin überein, dass es jetzt  besonders auf die Einigkeit der internationalen Gemeinschaft „im Angesicht des Unrechts ankommt“.

    Zudem werde intensiv geprüft, wie die Ukraine bei der Bewältigung ihrer finanziellen Probleme und der humanitären Situation unterstützt werden kann.
    Merkel und Obama stimmten weiterhin überein, dass nur eine politische Lösung geeignet sei, die Probleme zu lösen. (dpa)
  • I spoke to @BarackObama tonight. We agreed Russia's actions are unacceptable & there must be significant costs if they don't change course.
  • 3/3/2014 2:42:12 AM   Paul Middelhoff
    UN-Generalsekretär schickt Stellvertreter in die Ukraine

    UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon schickt seinen Stellvertreter Jan Eliasson in die Ukraine.
    Eliasson werde noch am Sonntag (Ortszeit in New York) aufbrechen, teilte ein UN-Sprecher mit. Er werde sich persönlich ein Bild von der Lage machen und dem UN-Generalsekretär Vorschläge unterbreiten, mit welchen Maßnahmen die Vereinten Nationen zu einer Entspannung der Situation beitragen könnten. (AFP)
  • I will be headed to Kyiv, Ukraine tomorrow night for discussions there Tuesday.
  • 3/3/2014 5:41:24 AM   Oliver Georgi
    Demonstrationen gegen russisches Vorgehen in Berlin

    Auch in Berlin wollen am Montag Demonstranten gegen die russische Politik auf die Straße gehen.
    Gegen den „faschistischen“ Putsch in Kiew, wie der Machtwechsel in der Ukraine von der russischsprachigen Bevölkerung genannt wird, demonstrieren gegenüber der Russischen Botschaft Unterstützer der Politik von Präsident Wladimir Putin, wie die Polizei mitteilte. Direkt vor der Botschaft soll es eine Mahnwache gegen die russische Politik geben. Dort hatten bereits am Sonntag 350 Menschen gegen Putin demonstriert.
  • 3/3/2014 5:44:51 AM   Oliver Georgi

    So werben pro-europäische Ukrainer gegen das russische Vorgehen...

  • 3/3/2014 6:06:02 AM   Oliver Georgi
    Russisches Staatsfernsehen heizt Kriegsangst weiter an

    Während der Westen sich weiter um eine diplomatische Lösung der Krim-Krise bemüht, gießt das russische Staatsfernsehen weiter Öl ins Feuer, wie die BBC berichtet. In einer Sonderausgabe zur Krise auf dem Sender Rossiya 1 lehnte der berüchtigte Moderator Dmitry Kiselev, der bekannt ist für seine homophobe und anti-westliche Haltung, eine diplomatische Lösung der Krise ab.

    Es sei "unmöglich", nicht auf den Umsturz auf der Krim und die "Bedrohung" der russischen Bevölkerung dort zu reagieren, sagte Kiselev in der Sendung. "Es geht hier nicht um Syrien, es geht um uns." Zur ukrainischen Armee äußerte sich der Moderator nur abfällig: "Ich will hier niemanden beleidigen, aber das Beste, was man über die ukrainische Armee sagen kann, ist: Es gibt keine."
  • 3/3/2014 6:14:45 AM   Oliver Georgi
    An der Tokioter Börse gaben die Kurse am Montag wegen der explosiven Lage in der Ukraine nach. (Foto: Reuters)
    von Oliver Georgi

    Krim-Krise schwächt Börse in Japan

    Belastet durch die Krise um die Ukraine hat die Börse in Tokio am Montag nachgegeben. Der Nikkei-Index für 225 führende Werte notierte zum Handelsende einen Abschlag von 188,84 Punkten oder 1,27 Prozent bei 14.652,23 Punkten. Der breit gefasste Topix büßte 14,90 Punkte oder 1,23 Prozent auf 1196,76 Zähler ein.


  • 3/3/2014 6:17:21 AM   Oliver Georgi
    Experten rechnen auch in Europa mit fallenden Kursen

    Auch in Europa dürften die Sorgen um eine Eskalation in der Ukraine die Aktienmärkte tief ins Minus drücken. Der Broker IG erwartete den Dax am Morgen um 1,34 Prozent tiefer bei 9562 Punkten. Laut Marktexperte Ric Spooner von CMC Markets gilt die Hauptsorge derzeit der Frage, wie wahrscheinlich eine Eskalation der Lage in der Ukraine ist.

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