Krise in der Ukraine

Krise in der Ukraine

  • 3/8/2014 2:22:11 PM   Jochen Stahnke

  • 3/8/2014 3:56:28 PM   Jochen Stahnke
    Berlin will Druck auf Moskau erhöhen
    Die Bundesregierung will in den
    kommenden Tagen einen weiteren Versuch starten, um Russland durch erhöhten Druck in der Ukraine-Krise zum Einlenken zu bewegen.
    Das berichtet die „Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung“ (F.A.S.) unter Bezug auf das Auswärtige Amt. „Russland deeskaliert nicht, sondern verschärft mit seiner Drohung eines Anschlusses der Krim die Lage noch weiter“, heißt es aus dem Außenamt. Deshalb wolle Berlin „eine möglichst breit angelegte internationale Koalition mobilisieren“, die sich „mit aller Kraft gegen diese Entwicklung stemmt“. Die Koalition soll die Europäische Union, die OSZE und den Europarat umfassen. Es gehe um die Vorbereitung von „klugen Gegenmaßnahmen, die Russland zeigen sollen, was auf dem Spiel steht“.
    Konkret sollen in den nächsten Tagen abermals ein Sonderrat der EU–Außenminister, der OSZE-Rat auf Ministerebene und das Komitee der Ministerbeauftragten des Europarats zusammentreten. Es gehe um die Absprache und technische Vorbereitung von Sanktionen für den Fall, dass Russland nicht einlenke. Zugleich sei man weiter zu einem Dialog mit Moskau „auf Grundlage unseres Angebots einer internationalen Kontaktgruppe“ bereit, heißt es im Auswärtigen Amt.
  • 3/8/2014 6:50:33 PM   Philipp Jaklin
    Polen schließt Generalkonsulat auf der Krim

    Polen hat sein Generalkonsulat auf der völkerrechtlich zur Ukraine gehörenden Halbinsel Krim in Sewastopol vorübergehend geschlossen. Das teilte das Außenministerium in Warschau auf seiner Internetseite mit. Das Ministerium forderte polnische Staatsbürger erneut auf, die Krim zu verlassen. Die Situation in der Autonomen Republik sei „unvorhersehbar“. Prorussische bewaffnete Kräfte halten die Krim seit einer Woche unter ihrer Kontrolle.
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