Krise in der Ukraine

Krise in der Ukraine

  • 2/28/2014 3:32:27 PM   Cai Philippsen
    Auch das Außenministerium blickt mit Sorge auf die Situation auf der Krim.
  • 2/28/2014 3:38:30 PM   Julian Staib

    Militärfahrzeuge ohne Nummernschild am Flughafen Simferopol - twittert ein Kollege der BBC.
  • 2/28/2014 3:49:25 PM   Julian Staib
    Lagarde: Wir sehen nichts, was Panik rechtfertigt
    Die Direktorin des Internationale Währungsfonds (IWF), Christine Lagarde, hat vor „Panikmache“ wegen der Finanzkrise der Ukraine gewarnt. Lagarde sagte am Freitag nach einem Treffen mit Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) in Washington: „Wir sehen nichts, was kritisch ist oder was im Moment Panik rechtfertigt.
    Steinmeier mahnte abermals dazu, Russland in die internationalen Hilfsbemühungen einzubinden. Auf Schätzungen, in welcher Größenordnung Hilfe fällig werden könnte, legten sich weder Lagarde noch Steinmeier fest. (dpa)

  • 2/28/2014 3:58:10 PM   Julian Staib
    Agentur: Simferopol weiter in der Hand prorussischer Bewaffneter
    Vor dem Flughafen von Simferopol auf der ukrainischen Halbinsel Krim haben am Freitagnachmittag weiter ein Dutzend uniformierte Bewaffnete patrouilliert. Neben den Männern in identischen Uniformen ohne Rangabzeichen waren auch rund 30 prorussische Zivilisten vor den Flughafengebäude der Regionalhauptstadt anwesend. Zuvor hatte der ukrainische Sicherheitschef Andrij Parubij verkündet, der Flughafen in Simferopol ebenso wie der ebenfalls besetzte Militärflughafen von Sewastopol seien wieder unter Kontrolle.
    Vor
    dem Flughafen in Simferopol waren neben den unbekannten Uniformierten auch mehrere ukrainische Polizisten anwesend, doch ignorierten sich die beiden Gruppen. Der ukrainische Innenminister Arsen Awakow hatte zuvor Russland eine „bewaffnete Invasion“ vorgeworfen. Demnach handelte es sich bei den Männern, die mit modernen Sturmgewehren ausgerüstet in einheitlichen Uniformen auftraten, um russische Soldaten. Vertreter Russlands wiesen die Verantwortung für die Besetzung der Flughäfen jedoch zurück. (AFP)
  • 2/28/2014 4:12:40 PM   Julian Staib

    Am Flughafen Simferopol (Foto AFP)

  • 2/28/2014 4:25:39 PM   Julian Staib
    Auf dem Militärflugplatz Belbek auf der ukrainischen Halbinsel Krim haben Bewaffnete ihre Kontrolle einem Agenturbericht zufolge ausgeweitet. Sie hätten auch die Kontrolle über die Landepiste übernommen, heißt es in einer Interfax-Meldung.
  • 2/28/2014 4:38:45 PM   Julian Staib

    Gepanzerte Militärfahrzeuge in der Nähe von Sewastopol - twittert ein Reporter der Washington Post. Die Soldaten seien aus dem russischen Krasnodar.
  • 2/28/2014 4:46:04 PM   Julian Staib
    Putin: Eskalation vermeiden
    In seiner ersten Äußerung zur Krise in der Ukraine seit Tagen hat Russlands
    Präsident Wladimir Putin dazu aufgerufen, eine weitere Eskalation der Situation zu vermeiden.
     Putin habe bei Gesprächen mit europäischen Staatsführern „die extreme Bedeutung“ betont, keine weitere Eskalation der Gewalt zu erlauben, teilte der Kreml am Freitag mit. Demnach sprach er sich in Telefonaten mit dem britischen Premier David Cameron, Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und EU-Ratspräsident Herman Van Rompuy für eine rasche Normalisierung der Lage aus. (AFP)

  • 2/28/2014 5:09:11 PM   Julian Staib
    Baldige Sitzung des Sicherheitsrats wegen Ukraine
    Wegen der Krise in der Ukraine hat das Land eine Sondersitzung des Sicherheitsrates der Vereinten Nationen beantragt.
    Die Anfrage sei eingegangen, bestätigte die derzeitige Präsidentin des Sicherheitsrats, Litauens UN-Botschafterin Raimonda Murmokaite. Eine Sitzung noch am Freitag sei möglich. „Wir arbeiten daran, das Treffen noch in unserer Präsidentschaft abzuhalten“, sagte eine Sprecherin der Mission. Mit dem Ende des Monats geht die Präsidentschaft auf Luxemburg über. Beobachter erwarteten allerdings ein Treffen der 15 Ratsmitglieder am Samstag. (dpa)

  • 2/28/2014 5:25:06 PM   Julian Staib
    Merkel telefoniert mit Putin wegen Ukraine
    Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin die Lage in der Ukraine erörtert.
    Bei dem Telefonat unterstrich die Kanzlerin am Freitag ihre Sorge wegen einer möglichen Destabilisierung des Landes, wie Regierungssprecher Steffen Seibert mitteilte. Es gelte, jeden Schritt zu vermeiden, der zu einer Eskalation beitragen könnte. Auch mit Blick auf die  Krim warb sie um Zurückhaltung. Zudem sollten Angebote, die internationale Organisationen zur Lösung von Streitfragen und zur Intensivierung des Dialogs unterbreitet hätten, genutzt werden. Merkel und Putin vereinbarten, weiterhin engen Kontakt auch zum Thema Ukraine zu halten. (dpa)

  • 2/28/2014 5:32:13 PM   Julian Staib
    Russische Pässe an "Berkut-Einheiten"?
    D
    as russische Generalkonsulat auf der Krim ist angewiesen worden, Maßnahmen zu ergreifen, um russische Pässe an Mitglieder der umstrittenen "Berkut"-Einheit zu vergeben - melden die russische Nachrichtenagentur
    "Itar-Tass" und der Radiosender "Echo Moskaus". Der Sondereinheit war vorgeworfen worden, mit scharfer Munition in die Demonstranten auf dem Majdan geschossen zu haben. Sie wurde vor wenigen Tagen von Kiew aufgelöst.
  • 2/28/2014 5:36:36 PM   Julian Staib

    Demonstranten vor dem Parlament in Simferopol - twittert ein Korrespondent des "Wall Street Journals"

  • 2/28/2014 5:55:44 PM   Julian Staib


    Soldaten auf einem gepanzerten russischen Fahrzeug in der Nähe von Sewastopol. (Foto AP)

  • By the way: Russian consulate in #Simferopol was closed today with all the lights switched on in the evening #Crimea http://pbs.twimg.com/media/BhlDx3mIIAAClC6.jpg

  • 2/28/2014 6:04:29 PM   Julian Staib
    Die Fluggesellschaft "Ukraine International Airlines" streicht alle Verbindungen auf die Krim, weil der Luftraum gesperrt ist. (Reuters)
  • 2/28/2014 6:15:07 PM   Julian Staib
    Amerika warnt Russland abermals vor Intervention
    Die amerikanische Regierung hat Russland abermals vor einer militärischen Intervention in der Ukraine gewarnt. Das wäre ein „schwerer Fehler“, sagte der Sprecher von Präsident Barack Obama, Jay Carney. Die Vereinigten Staaten beobachteten ganz genau, ob Moskau „irgendetwas tue, was die Linie überschreiten könnte“. Medienberichte über eine Intervention lösten in Washington „tiefe Besorgnis“ aus und passten nicht zu den Aussagen der Russen, dass sie die territoriale Integrität der Ukraine respektierten. Der amerikanische Außenminister John Kerry habe dies seinem russischen Kollegen Sergeij Lawrow in einem abermaligen Telefonat an diesem Freitag gesagt. (dpa)
  • 2/28/2014 7:19:50 PM   Maria Wiesner
    UN-Sicherheitsrat kommt noch am Freitag zur Ukraine zusammen
    Noch am Freitagnachmittag kommt der UN-Sicherheitsrat in New York zu nicht öffentlichen
    Beratungen über die Krise in der Ukraine zusammen. Litauen, das derzeit den rotierenden Ratsvorsitz innehat, habe die Sitzung beantragt, sagte UN-Sprecher Martin Nesirky. Demnach
    sollte das „private Treffen“ um 15.00 Uhr (Ortszeit, 21.00 Uhr MEZ) beginnen. Laut Diplomaten werden zunächst der ukrainische UN-Botschafter und der stellvertretende UN-Generalsekretär Jeffrey Feltman über die Lage in der Ukraine informieren, bevor es eine Diskussion gibt.

    Nesirky sagte, UN-Generalsekretär Ban Ki-moon habe seinen Sondergesandten Robert Serry nach Kiew geschickt, um die Bedeutung der Souveränität der Ukraine und ihrer territorialen Einheit zu betonen. Zu den Ereignissen auf der Halbinsel Krim befragt, sagte Nesirky, die Vereinten Nationen seien „natürlich besorgt“. (AFP)
  • 2/28/2014 7:41:26 PM   Maria Wiesner
    Kiew protestiert gegen Verletzung des Luftraums
    Kiew hat offiziell Protest gegen eine „Verletzung des Luftraums“ der Ukraine durch Russland eingelegt. Das ukrainische Außenministerium forderte in einer Erklärung am Freitagabend den „sofortigen Rückzug“ der Soldaten auf ihre Stützpunkte. Auf der Krim hatten zuvor Bewaffnete in einheitlichen Uniformen ohne Erkennungszeichen die Kontrolle über zwei Flughäfen übernommen. (AFP)
  • 2/28/2014 8:26:12 PM   Maria Wiesner
    Kiewer Sondergesandter: 2000 russische Soldaten nahe Simferopol
    Auf der ukrainischen Halbinsel Krim sind laut einem ukrainischen Regierungsvertreter rund 2000 russische Soldaten auf einer Militärbasis nahe der Regionalhauptstadt Simferopol gelandet. Der Sondergesandte der ukrainischen Präsidentschaft auf der Krim, Sergej Kunizyn, sprach am Freitagabend im Fernsehen von einer „bewaffneten Invasion“. Demnach landeten 13 russische Flugzeuge mit jeweils 150 Soldaten in der Nähe der Hauptstadt der autonomen Teilrepublik. Der Luftraum sei daraufhin geschlossen worden, sagte Kunizyn.
    Übergangspräsident Alexander Turtschinow forderte den russischen Präsidenten Wladimir Putin auf, die „Aggression“ auf der Krim zu stoppen. Kurz zuvor hatte das ukrainische Außenministerium erklärt, offiziell Protest gegen die „Verletzung des Luftraums“ der Ukraine
    durch Russland eingelegt zu haben. In einer Erklärung forderte das Ministerium am Freitagabend den „sofortigen Rückzug“ der Soldaten auf ihre Stützpunkte. (AFP)
  • 2/28/2014 9:23:52 PM   Maria Wiesner
    Luftraum über Simferopol gesperrt
    Am Freitagabend ist der Luftraum über Simferopol auf der Krim gesperrt worden. Dies gelte zunächst bis Samstagabend, teilte eine Flughafenmitarbeiterin der russischen Staatsagentur Ria Nowosti mit. Zuvor hatten ukrainische Behörden berichtet, auf dem Autonomen Gebiet
    seien 13 russische Militärmaschinen vom Typ Iljuschin Il-76 mit insgesamt rund 2000 Soldaten gelandet. Medien zufolge brachen Internet- und Telefonverbindungen des Anbieters Ukrtelecom zusammen. (dpa)
  • 2/28/2014 10:21:06 PM   Maria Wiesner
    Obama warnt vor militärischem Eingreifen
    Präsident Barack Obama hat Russland mit scharfen Worten vor einem militärischen Eingreifen in der Ukraine gewarnt. Die Verletzung der Souveränität und territorialen Integrität der Ukraine hätte einen „Preis“, sagte Obama am Freitag in Washington. Die Vereinigten Staaten seien „zutiefst besorgt“ über die Berichte einer Entsendung russischer Truppen auf die Halbinsel Krim. (AFP)
  • 3/1/2014 3:30:28 AM   Klaus Bardenhagen
    Washington könnte G8-Gipfel platzen lassen
    Bei einer russischen Militärintervention in der Ukraine wollen die Vereinigten Staaten möglicherweise den G8-Gipfel in Russland platzen lassen. Man erwäge, das Treffen im russischen Sotschi im Juni zu boykottieren, sagte ein hochrangiger Regierungsbeamte der
    Nachrichtenagentur dpa. Dabei sei man auch mit europäischen Partnerländern im Gespräch. Washington diskutiere außerdem darüber, Geschäftsbeziehungen mit Moskau zu kappen und laufende Handelsgespräche abzubrechen, berichteten Korrespondenten des Weißen Hauses auf Twitter.
  • 3/1/2014 3:36:55 AM   Klaus Bardenhagen
    Offenbar Einsatz gegen Armee auf der Krim geplant
    Eine Gruppe Radikaler plant nach Angaben der ukrainischen Regierung offenbar am Samstagmorgen einen Einsatz auf der Krim. Es lägen Hinweise vor, dass Unbekannte die ukrainischen Armee-Einheiten auf der Halbinsel entwaffnen wollten, teilte das Verteidigungsministerium in der Nacht auf seiner Website mit. "Die ukrainischen Streitkräfte werden entsprechend der Gesetze des Ukraine und der Vorschriften der ukrainischen Armee reagieren", kündigte das Ministerium an. In der Nacht zuvor hatten bewaffnete Männer die Flughäfen von Simferopol und Sewastopol besetzt. Wer genau dafür verantwortlich war, blieb unklar. Russland hat eine Beteiligung bestritten.
  • 3/1/2014 3:38:47 AM   Klaus Bardenhagen
    Washington bestätigt Landung hunderter russischer Soldaten
    Russland hat nach Angaben der amerikanischen Regierung „mehrere hundert“ Soldaten auf die ukrainische Halbinsel Krim geschickt. Dies bestätigte am Freitagabend ein Regierungsmitarbeiter in Washington. Zuvor hatte ein Vertreter der ukrainischen Regierung erklärt, in der Krim-Hauptstadt Simferopol seien 2000 russische Truppen gelandet.

    "Es sieht so aus, als hätten sie mehrere hundert Truppen dorthin verlegt“, sagte ein Mitarbeiter des Pentagon der Nachrichtenagentur AFP. Moskau habe die amerikanische Regierung nicht vorzeitig über den Schritt informiert.
  • 3/1/2014 6:16:10 AM   Klaus Bardenhagen
    Russlands UN-Botschafter: Handeln auf Krim rechtmäßig
    Russland hat Vorwürfe der Ukraine einer Militärintervention auf der Halbinsel Krim zurückgewiesen. „Wir haben einen Vertrag mit der Ukraine über die Präsenz der russischen Schwarzmeerflotte. Und wir handeln im Rahmen dieser Vereinbarung“, sagte der russische Botschafter bei den Vereinten Nationen, Witali Tschurkin, laut Agentur Interfax.
  • 3/1/2014 8:11:57 AM   Marco Dettweiler

    Kreml prüft Bitte um Beistand

    Russland prüft eine Bitte der neuen Führung der Autonomen Republik um Beistand. Moskau lasse ein entsprechendes Ersuchen von Regierungschef Sergej Aksjonow an Präsident Wladimir Putin nicht unbeantwortet, sagte ein Kreml-Mitarbeiter der Agentur Interfax zufolge am Samstag in Moskau. Aksjonow hatte Putin um Hilfe bei der Gewährleistung von Ruhe und Frieden auf der Halbinsel angerufen.

  • 3/1/2014 8:38:39 AM   Marco Dettweiler

    Ukraine versetzt Militär auf Krim in Alarmbereitschaft

    Die Ukraine hat das Militär auf der Halbinsel Krim in Alarmbereitschaft versetzt.Russland habe zuletzt 6000 zusätzliche Soldaten in die Region verlegt, erklärte am Samstag das Verteidigungsministerium in Kiew zur Begründung.

  • 3/1/2014 9:03:18 AM   Marco Dettweiler

    Rasche Sondersitzung der EU-Außenminister gefordert

    Der luxemburgische Außenminister Jean Asselborn hat eine rasche Sondersitzung der EU-Außenminister gefordert. "Das Treffen muss Sonntagabend oder spätestens Montag stattfinden", sagte Asselborn der Nachrichtenagentur Reuters am Samstag. Luxemburg hat heute für einen Monat den Vorsitz im UN-Sicherheitsrat übernommen. Eine Sitzung des höchsten UN-Gremiums am Freitag zur Ukraine habe gezeigt, dass die Europäer und Russland nicht einig seien. "Umso richtiger ist, dass die EU geschlossen auftritt", sagte Asselborn.

  • 3/1/2014 9:32:32 AM   Marco Dettweiler
    Unsere Politik-Redakteurin Ann-Dorit Boy ist auf der Krim und twittert aus Simferopol.
  • By the way: Russian consulate in #Simferopol was closed today with all the lights switched on in the evening #Crimea http://pbs.twimg.com/media/BhlDx3mIIAAClC6.jpg

  • 3/1/2014 9:40:00 AM   Marco Dettweiler
    Das russische Konsulat wurde am Freitag geschlossen und Bewaffnete stehen vor dem Parlament in Simferopol.
  • A couple of unidentified armed man in front of #Simferopol Parliament. People say they are friendly!? #Crimea http://pbs.twimg.com/media/BhoTc9iIUAAtRre.jpg

  • 3/1/2014 9:55:32 AM   Marco Dettweiler
    „Unzulässiger Aufenthalt“

    Der neue ukrainische Regierungschef Arseni Jazenjuk Russland zum Rückzug seiner Truppen aufgefordert. Es gebe gegenwärtig einen „unzulässigen Aufenthalt“ russischer Soldaten auf der Krim. „Wir fordern die Regierung der Russischen Föderation und die Machthaber auf, ihre Streitkräfte zurückzuziehen und in den vorgesehenen Stützpunkten unterzubringen“, sagte Jazenjuk am Samstag nach Angaben von Medien in Kiew. Die Ukraine werde auf Provokationen nicht mit Gewalt reagieren, sagte Jazenjuk. Die Krim-Führung hatte zuvor die Befehlsgewalt übernommen.

  • 3/1/2014 9:58:37 AM   Marco Dettweiler
    6000 Soldaten ins Land verlegt

    Die Lage auf der ukrainischen Halbinsel Krim hat sich am Samstag zugespitzt, schreibt die Agentur Reuters. Die Streitkräfte des Landes wurden in Alarmbereitschaft versetzt, weil Russland nach Angaben der Regierung in Kiew zuletzt 6000 Soldaten in das Land verlegte. Das russische Außenministerium erklärt, die Entwicklungen auf der Krim seien extrem besorgniserregend. Sie zeigten, dass "bedeutende politische Kreise" in Kiew die Halbinsel destabilisieren wollten.

  • These "unidentified" armed men in #Simferopol city centre seem to know the locals. Saw them chatting a lot #Ukraine http://pbs.twimg.com/media/BhoqJxCIAAA0Qc3.jpg

  • 3/1/2014 11:23:54 AM   Marco Dettweiler

    Zweiter Militärflugplatz auf der Krim unter Kontrolle gebracht

    Der pro-russische Regierungschef der Krim erklärt, Angehörige der russischen Schwarzmeerflotte bewachten wichtige Gebäude auf der Insel. Die russischen Streitkräfte haben nach einem Bericht der Agentur Interfax einen zweiten Militärflugplatz auf der Krim unter ihre Kontrolle gebracht. Die Agentur beruft sich auf Militärkreise.

  • 3/1/2014 11:25:18 AM   Marco Dettweiler



    Kontrolle über eine Luftabwehrstellung

    Russische Streitkräfte versuchen nach Informationen der Nachrichtenagentur Interfax aus ukrainischen Militärkreisen, die Kontrolle über eine Luftabwehrstellung auf der Krim zu bekommen. Der internationale Flughafen Simferopol auf der Krim teilt mit, dass der Luftraum gesperrt sei. Derzeit fänden keine Flüge statt.

    Der russische Energiekonzern Gazprom erhöht den Druck auf die Regierung in Kiew. Wegen ausstehender Schulden könnte die Ukraine den Rabatt auf Erdgaslieferungen gestrichen bekommen, teilt der Staatskonzern mit.

  • 3/1/2014 11:31:25 AM   Marco Dettweiler

    Staatsduma fordert von Kremlchef Putin Schutz für Krim-Bürger

    Die russische Staatsduma hat Wladimir Putin dazu aufgerufen, der neuen moskautreuen Regierung auf der Halbinsel Krim Beistand beim Schutz der Bürger zu leisten. Es seien Schritte für eine Stabilisierung der Lage dort nötig, sagte Parlamentschef Sergej Naryschkin am Samstag der Agentur Interfax zufolge.

  • 3/1/2014 11:44:38 AM   Tobias Rabe

    In der Nähe des Belbek Flughafens (Foto Reuters)

  • 3/1/2014 11:45:00 AM   Marco Dettweiler

    Verzicht auf umstrittenes Sprachengesetz

    Die ukrainische Führung verzichtet nach Angaben von EU-Kommissionspräsident Jose Manuel Barroso auf die Umsetzung des umstrittenen Sprachengesetzes. Er habe mit dem Chef der Übergangsregierung gesprochen, sagte Barroso am Samstag in Berlin. Dieser habe ihm versichert, dass das Gesetz, das Russisch als zweite Amtssprache abschafft, nicht umgesetzt werde.

    Die russische Minderheit hatte das von der Übergangsregierung beschlossene Gesetz als Provokation empfunden. Auch die Bundesregierung sah in dem Beschluss ein Grund für die Eskalation vor allem im Osten der Ukraine. Dort wohnen vor allem ethnische Russen, die mehrheitlich hinter dem gestürzten Präsidenten Viktor Janukowitsch stehen.

  • 3/1/2014 11:49:27 AM   Tobias Rabe

    Es gibt heute auch noch andere Nachrichten von der Krim. Dieses Paar feiert seine Hochzeit vor einer Lenin-Statue. (Foto Reuters)


  • 3/1/2014 11:52:26 AM   Paul Middelhoff
    Steinmeier verlangt sofortige Klarheit von Russland

    Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) verlangt von Moskau, unverzüglich Klarheit über die russischen Ziele auf der Schwarzmeer-Halbinsel Krim zu schaffen. Steinmeier zeigte sich am Samstag alarmiert über die Geschehnisse in der Ukraine und sprach von einer gefährlichen Entwicklung. „Wer jetzt weiter Öl ins Feuer gießt, mit Worten oder Taten, setzt bewusst auf Eskalation“, warnte er in Berlin. „Alles, was Russland auf der Krim tut, muss in vollem Einklang stehen mit der Souveränität und territorialen Integrität der Ukraine und den Verträgen über die russische Schwarzmeerflotte.
  • 3/1/2014 11:57:45 AM   Tobias Rabe

    Proteste zu den Ereignissen auf der Krim gibt es auch in Kiew. (Foto AFP)

  • 3/1/2014 12:04:28 PM   Paul Middelhoff
    Bundeskanzlerin fordert territoriale Unversehrtheit der Ukraine

    Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat die Forderung nach territorialer Unversehrtheit der Ukraine bekräftigt. „Was auf der Krim geschieht, besorgt uns“, sagte Merkel am Samstag bei einer Veranstaltung der EU-Kommission in Berlin. Sie stehe im Telefonkontakt mit den Verantwortlichen in Kiew, in Russland und mit dem amerikanischen Präsidenten Barack Obama.
  • 3/1/2014 12:15:33 PM   Tobias Rabe

    Eine Barrikade mitten in Kiew (Foto AFP)

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