Krise in der Ukraine

Krise in der Ukraine

  • 2/27/2014 2:07:12 PM   Julian Staib

    Pro-russische Freiwillige "schützen" eine Barrikade der umstrittenen Berkut-Polizei in Simferopol - twittert F.A.Z.-Redakteurin Ann-Dorit Boy.
  • 2/27/2014 2:40:41 PM   Julian Staib
    Präsidium des Parlaments von Simferopol will Referendum vorschlagen
    Das Präsidium des Parlaments von Simferopol will russischen Medienberichten zufolge dem Parlament ein Referendum vorschlagen. Abgestimmt werden soll über den Status der autonomen Republik Krim. Das Referendum sei für den 25. Mai vorgesehen, berichtet der Radiosender "Echo Moskau" unter Berufung auf den Vorsitzenden des Parlaments,
    Wladimir Konstantinow. Für den 25. Mai ist auch die vorgezogene Präsidentschaftswahl vorgesehen.
  • 2/27/2014 3:10:59 PM   Julian Staib
    Russland: Nato-Beratung ist falsches Signal
    Ein Sprecher des russischen Außenministeriums hat die Beratungen der Nato über den Konflikt in der Ukraine kritisiert. Damit sende das Bündnis ein
    falsches Signal.

    Das Außenministerium in Moskau bekräftigte unterdessen in einer Stellungnahme, das Abkommen über die Schwarzmeerflotte werde von Russland strikt eingehalten. Die Erklärung
    kam nach der Warnung aus Kiew vor einem Einsatz der russischen Truppen auf der Krim. (Reuters/AFP)
  • 2/27/2014 3:18:09 PM   Julian Staib
    Merkel sichert Ukraine Unterstützung zu
    Großbritannien und Deutschland haben die Bedeutung der territorialen Einheit der Ukraine betont.
    Kanzlerin Angela Merkel und er unterstützten eine einige Ukraine, sagte der britische Premierminister David Cameron am Donnerstag in einer Pressekonferenz mit Merkel in London. Jedes Land solle die Souveränität der Ukraine anerkennen. Die Welt werde darauf achten, wie sich Russland verhalte. Merkel sagte dem neuen ukrainischen Regierungschef Arsenij Jazenjuk Unterstützung zu. Angesichts der schwierigen wirtschaftlichen Situation des Landes sei eine Zusammenarbeit mit dem Internationalen Währungsfonds nötig. (dpa)
  • 2/27/2014 4:07:12 PM   Julian Staib
    Besetztes Krim-Parlament setzt Referendum über Status der Region an
    Das von Bewaffneten besetzte
    Regionalparlament auf der ukrainischen Halbinsel Krim hat ein Referendum über den künftigen Status der autonomen Republik angesetzt.
    Der Volksentscheid sei in einer Abstimmung für den 25.  Mai festgelegt worden, teilte die Presseabteilung der Volksvertretung in der Regionalhauptstadt Simferopol mit. (AFP)
  • 2/27/2014 4:18:43 PM   Julian Staib


    I
    n der Nähe des Kiewer Parlaments (Foto AFP)
  • 2/27/2014 4:22:38 PM   Julian Staib
    Die Schweizer Regierung will Guthaben einfrieren, bei denen es eine Verbindung zum gestürzten Präsidenten Viktor Janukowitsch gibt. Eidgenössische Banken würden zu mehr Vorsicht beim Umgang mit Geld aus der Ukraine ermahnt. (Reuters)
  • 2/27/2014 5:44:05 PM   Cai Philippsen
    Der gestürzte ukrainische Präsident Janukowitsch wird nach einem Bericht der Nachrichtenagentur RIA am Freitag in der südrussischen Stadt Rostow am Don eine Pressekonferenz geben. Die Agentur zitiert Personen, die Janukowitsch nahestehen.
  • 2/27/2014 7:03:21 PM   Cai Philippsen
    Auf der Krim ist die Lage unübersichtlich und extrem angespannt. Unsere Korrespondentin Ann-Dorit Boy berichtete aus Simferopol:
    Explosive Lage auf der Krim

  • Pro-Russian demonstrators rally with a Russian flag raised above them in central Simferopol, Ukraine http://pbs.twimg.com/media/Bhf6JywCcAAGoap.jpg

  • Fugitive ex-President Yanukovych to give press conference in Rostov-on-Don on Friday kyivpost.com/content/ukrain… http://pbs.twimg.com/media/BhfpmhcCMAEBtXL.jpg

  • 2/28/2014 9:00:06 AM   Julian Staib
    Bewaffnete prorussische Milizen besetzen kurzzeitig Flughafen auf der  Krim
    Im Süden der Ukraine bleibt die Situation angespannt: Wie berichtet, haben rund 50 bewaffnete prorussische Milizen in der Nacht kurzzeitig den Flughafen von Simferopol besetzt. Sie waren zuvor laut Fernsehberichten mit Geländewagen ohne Kennzeichen und mit russischen Flaggen vorgefahren. Die Nachrichtenagentur Interfax schrieb unter Berufung auf Augenzeugen, die Bewaffneten hätten die gleichen Militäruniformen getragen wie die Männer, die am Donnerstagmorgen die Gebäude von Parlament und Regionalregierung auf der ukrainischen Halbinsel Krim besetzt hätten.
    Wie der Sender Russia Today unter Berufung auf den Pressedienst des Flughafens berichtete, verließen die Eindringlinge das Gelände wieder, nachdem sie keine ukrainischen Soldaten angetroffen hatten. Einer der Männer sagte dem britischen Sender BBC, Ziel sei es gewesen, eine Ankunft von radikalen und faschistischen Kräften aus Kiew zu verhindern.

    Hier
    ein Video zur Besetzung des Flughafens.
  • 2/28/2014 9:03:19 AM   Julian Staib
    Ukrainischer Innenminister wirft Russland „bewaffnete Invasion“ vor
    Der ukrainische Innenminister Arsen Awakow hat der russischen Armee eine „bewaffnete Invasion“ auf der Krim vorgeworfen. Er werte die jüngsten Ereignisse auf der Halbinsel als „bewaffnete Invasion und Besetzung“, schrieb Awakow am Freitag auf seiner Facebook-Seite.
    In der Nacht waren Bewaffnete in den Flughafen von Simferopol
    eingedrungen.
    Nach Angaben von Awakow blockieren „bewaffnete Einheiten“ der russischen Schwarzmeerflotte zudem den Flughafen Belbek bei Sewastopol, wo die Schwarzmeerflotte stationiert ist.
    Die Soldaten trügen zwar keine Erkennungszeichen, schrieb der Übergangsminister. Ihre „Zugehörigkeit“ zur russischen Armee versteckten sie jedoch nicht. Es habe vorerst zwar keine bewaffnete Auseinandersetzung gegeben. Der Betrieb am Flughafen, wo ukrainische Soldaten und Grenzschützer stationiert seien, sei aber aufgehalten. Auch die rund 120 bewaffneten Eindringlinge am Flughafen von Simferopol seien russische Soldaten gewesen. Mit diesen Aktionen verletze Russland „alle internationalen Abkommen und Regeln“, schrieb der Übergangsminister. Auf der Krim solle offensichtlich ein „Blutbad“ provoziert werden. (AFP)
  • 2/28/2014 9:05:09 AM   Julian Staib
    Russische Schwarzmeerflotte bestreitet Beteiligung an Flughafen-Besetzung
    Die russische Schwarzmeerflotte hat einem Bericht zufolge eine Beteiligung an der Besetzung eines Militärflughafens auf der Krim-Halbinsel bestritten. Die Soldaten seien nicht in das Gebiet um den Flughafen nahe der Stadt Sewastopol vorgedrungen und hätten es auch nicht blockiert, zitierte die russische Nachrichtenagentur Interfax am Freitag einen Militärsprecher. (Reuters)
  • 2/28/2014 9:05:47 AM   Julian Staib
    Der amtierende ukrainische Präsident Oleksandr Turtschinow hat ein Dringlichkeitstreffen der Sicherheitschefs wegen der Lage auf der Krim einberufen.
  • 2/28/2014 9:07:42 AM   Julian Staib
    Parlament bittet Sicherheitsrat sich mit Krim zu befassen
    Das ukrainische Parlament bittet den Sicherheitsrat der Vereinten Nationen, sich mit der Krise in dem Land zu befassen. Weiterhin fordert es Russland eindringlich auf, alle Maßnahmen zu beenden, die die territoriale Unversehrtheit der Ukraine untergraben. Das Parlament forderte zudem Russland zur Zurückhaltung auf der Krim auf. Moskau müsse alle Handlungen unterlassen, die die territoriale Einheit des Landes gefährdeten, hieß es in einer Entschließung der Obersten Rada vom Freitag. (dpa/Reuters)
  • 2/28/2014 9:45:14 AM   Julian Staib


    Nachdem der Flughafen Simferopol in der Nacht kurzzeitig von einer Gruppe prorussischer Milizen besetzt worden war, patrouillieren dort nun Bewaffnete in Uniform. Agenturangaben zufolge tragen sie keine Abzeichen und verweigern jede Auskunft darüber, welcher Armee sie angehören. Das berichtet auch diese Reporterin des britischen Fernsehsenders "Channel 4" auf Twitter.
  • 2/28/2014 10:00:20 AM   Julian Staib
    Die ukrainische Zentralbank hat eine Obergrenze für Abhebungen von Devisen festgelegt. Ausländische Währungen dürfen von Konten nur noch im Gegenwert von bis zu umgerechnet 1100 Euro pro Tag abgehoben werden. (Reuters/AFP)
  • 2/28/2014 10:01:22 AM   Julian Staib
    Österreich will die Konten von 18 Ukrainern sperren. Das kündigte das Außenministerium in Wien an. Am Vortag hatte schon die Schweiz angekündigt, ab Freitag Guthaben einzufrieren, bei denen es eine Verbindung zum gestürzten Präsidenten Viktor Janukowitsch gibt. (Reuters)
  • 2/28/2014 10:20:49 AM   Julian Staib
    Ukraine: Amerika und Großbritannien sollen Souveränität Kiews garantieren
    Angesichts der wachsenden Spannungen auf der Halbinsel Krim hat das ukrainische Parlament die Vereinigten Staaten und Großbritannien aufgefordert, die Souveränität des Landes zu garantieren.
    In einer Entschließung forderten die Abgeordneten in Kiew am Freitag die Unterzeichnerstaaten des Budapester Memorandums auf, ihre Sicherheitsgarantien für die Ukraine zu „bestätigen“ und mit sofortigen Verhandlungen zu einem Abbau der Spannungen beizutragen.
    Im Budapester Memorandum von 1994 hatten sich die Vereinigten Staaten, Russland und Großbritannien nach dem Verzicht der Ukraine auf ihre von der Sowjetunion geerbten Atomwaffen verpflichtet, das Land vor äußeren Angriffen zu schützen. (AFP)
  • 2/28/2014 10:31:43 AM   Julian Staib

    Vor dem Flughafen Simferopol. Weiterhin ist unklar, welcher Armee die Bewaffneten in Uniform angehören. (Foto dpa)

  • 2/28/2014 10:37:37 AM   Julian Staib
    Ukraine hofft auf rasche internationale Finanzhilfen
    Ministerpräsident Arsenij Jazenjuk hat versichert, dass sein Land bereit sei, alle Bedingungen für eine Unterstützung durch den Internationalen Währungsfonds (IWF) zu erfüllen. Er hoffe, dass die Hilfen in "naher Zukunft" fließen werden. Eine Delegation des IWF wird nächste Woche in Kiew zu Gesprächen mit der neuen politischen Führung erwartet. Ihren Angaben zufolge fehlen der Ukraine mindestens 35 Milliarden Dollar. "Ich hoffe, dass wir kurzfristig ausländische Geld erhalten, damit wir unsere Devisenreserven aufstocken und die Lage stabilisieren können", sagte Jazenjuk. (Reuters)
  • 2/28/2014 10:50:42 AM   Julian Staib
    Schäuble: Reformen in Ukraine Voraussetzung für IWF-Hilfen
    Bei Finanzhilfen für die Ukraine
    sollte nach Ansicht von Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) der Internationale Währungsfonds (IWF) eine zentrale Rolle übernehmen.
    „Voraussetzung für Hilfen ist, dass die notwendigen Reformen auf den Weg gebracht werden. Dafür steht der IWF“, hieß es am Freitag im Bundesfinanzministerium in Berlin. Über diese Linie bestehe Einvernehmen in der Bundesregierung sowie mit wichtigen internationalen Partnern. (dpa)
  • 2/28/2014 11:07:28 AM   Julian Staib
    Die Staatsanwaltschaft Genf hat Ermittlungen gegen den abgesetzten ukrainischen Präsidenten Viktor Janukowitsch und dessen Sohn Alexander wegen Verdachts auf Geldwäsche eingeleitet. Es gebe erhebliche Verdachtsmomente, teilte die Staatsanwaltschaft mit. Zugleich verfügte die Regierung in Bern die Sperrung etlicher Konten von Janukowitsch und seinen Vertrauten in der Schweiz. Die meisten der 20 Betroffenen sind ehemalige Minister der gestürzten Regierung. Auf der Liste befindet sich auch Janukowitschs Sohn.
    Banken in der Schweiz, die Gelder dieser Personen halten oder verwalten, werden unter Strafandrohung verpflichtet, sie der Direktion für Völkerrecht im Schweizer Außenministerium zu melden. Bereits am Vortag hatte die Kriminalpolizei eine Firma des Janukowitsch-Sohns in Genf durchsucht.
    (dpa/Reuters/AFP)
  • 2/28/2014 11:12:28 AM   Lorenz Hemicker
    Vor wenigen Minuten twitterte ein Korrespondent des französischen Auslandsfernsehens "France 24" dieses Foto. Es zeigt Uniformierte, die den Flughafen Simferopol verlassen.
  • 2/28/2014 11:29:50 AM   Julian Staib
    Pressekonferenz Janukowitschs in Rostow am Don
    Dem russischen Radiosender "Echo Moskau" zufolge wird der abgesetzte ukrainische Präsident Viktor Janukowitsch heute um 15 Uhr Ortszeit
    (14 Uhr mitteleuropäischer Zeit) eine Pressekonferenz im Saal eines Ausstellungszentrum in Rostow am Don geben. Die Stadt liegt im Südwesten Russlands, bis zur ukrainischen Grenze sind es nur rund 100 Kilometer.
  • 2/28/2014 12:02:07 PM   Julian Staib
    Merkel sagt neuer Regierung in Kiew Unterstützung zu
    Die Bundesregierung hat die Wahl von Arsenij Jazenjuk zum ukrainischen Ministerpräsidenten begrüßt. "Das ist ein wichtiger Schritt, um die großen Aufgaben anzugehen, die in der Ukraine jetzt anstehen", sagte die stellvertretende Regierungssprecherin Christiane Wirtz. "Die große Mehrheit, die Jazenjuk dabei auf sich vereinigen konnte, ist ein ermutigendes Zeichen für die weitere Entwicklung in der Ukraine und für die Handlungsfähigkeit der neuen Regierung." Bundeskanzlerin Angela Merkel habe betont, dass Deutschland und die Europäische Union alles dafür tun würden, diese neue Regierung zu unterstützen. (Reuters)
  • 2/28/2014 12:09:21 PM   Julian Staib
    Weiter Unklarheit über Bewaffnete auf Flughäfen
    Weiterhin ist unklar, welcher Seite die Bewaffneten in Uniform angehören, die Berichten zufolge auf den beiden Flughäfen auf der Krim patrouillieren. Wie berichtet tragen sie keine Abzeichen und verweigern die Aussage über ihre Zugehörigkeit. Meldungen, wonach die Bewaffneten abgezogen seien, scheinen sich bisher nicht bestätigt zu haben. Die russische Schwarzmeerflotte hat wie berichtet eine Beteiligung zurückgewiesen.
  • 2/28/2014 12:19:55 PM   Julian Staib
    Flughäfen auf der Krim wieder unter der Kontrolle Kiews.
    Die ukrainische Regierung hat nach eigenen Angaben die volle Kontrolle über die Flughäfen auf der Krim.
    Es habe einen Versuch gegeben, die Flughäfen zu besetzen, sagte der Vorsitzende des Nationalen Sicherheitsrates, Andrej Parubij. Die mutmaßlichen Angreifer hätten allerdings Checkpoints auf den Zufahrtsstraßen eingerichtet. „Aber faktisch kontrollieren ukrainische Sicherheitskräfte die Flughäfen“, sagte Parubij. (dpa)
  • 2/28/2014 12:26:45 PM   Julian Staib
    Russische Armeehubschrauber seien auf die Krim geflogen und die russische Armee habe einen ukrainischen Grenzübergang in der Nähe von Sewastopol blockiert - meldet die Agentur Interfax. Eine Bestätigung der Meldung von anderen Quellen gibt es bisher nicht.
  • 2/28/2014 12:43:01 PM   Lorenz Hemicker
    Hunderte prorussische Demonstranten haben sich vor dem Parlament der Krim in  Simferopol versammelt, twittert F.A.Z.-Redakteurin Ann-Dorit Boy.
  • 2/28/2014 12:48:17 PM   Julian Staib

    Warten auf Janukowitsch - in Rostow am Don. Hinter dem Pult gleich vier Flaggen der Ukraine
    (twittert der BBC-Mitarbeiter)
  • 2/28/2014 12:54:35 PM   Julian Staib
    Kiew macht Moskau verantwortlich für Besetzung der Flughäfen
    Kiew hat die russische Führung für die Besetzung der beiden Flughäfen auf der Krim verantwortlich gemacht. Die Bewaffneten gehörten zwei Gruppen an, die ihre Befehle aus dem Kreml erhielten, sagt der Sekretär des nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrates, Andrej Parubi. (Reuters)
  • Here comes the music played by Russians at #Simferopol Parliament. The "Crimean March". "Crimea did never surrender" youtube.com/watch?v=bdFsAK…
  • 2/28/2014 1:21:17 PM   Julian Staib
    Janukowitsch: Weiter für Zukunft der Ukraine kämpfen
    Der abgesetzte
    ukrainische Präsident Viktor Janukowitsch hat auf der Pressekonferenz in Rostow am Don gesagt, er sei "nicht abgesetzt" worden, sondern habe das Land nach Drohungen verlassen.
    Es habe auch Drohungen gegenüber Familienmitgliedern gegeben.
    Die Krise in der Ukraine sei das Ergebnis der "verantwortungslosen Politik des Westens", der die Majdan-Bewegung unterstützt habe.
    Er habe auf den Anstand der westlichen Vermittler vertraut, als er das Abkommen mit der Opposition unterschrieben habe. "Gesetzlosigkeit, Terror, Anarchie und Chaos" seien die Folge.
    Er wolle den "Kampf um die Zukunft der Ukraine" aufrechterhalten gegen diejenigen, die mit Terror und Angst dem Land ihre Zukunft raubten, sagte Janukowitsch.
  • 2/28/2014 1:26:37 PM   Julian Staib
    "Schämen Sie sich nicht?" - fragte ein Journalist auf der Pressekonferenz den abgesetzten Präsidenten. Ja, er möchte sich entschuldigen, antwortete Janukowitsch, bei den Veteranen und dem ukrainischen Volk. Entschuldigen dafür, was in der Ukraine geschehen sei. Dafür, dass er es nicht geschafft habe, die Stabilität zu wahren.
  • 2/28/2014 1:37:10 PM   Julian Staib
    Zur Situation auf der Krim sagte Janukowitsch: Das, was dort passiere, sei eine "natürliche Reaktion auf den Umsturz von Banditen". Die Bewohner der Krim wollten sich nicht unterwerfen, Janukowitsch sprach von "Selbstverteidigung". Er, als "legitimer Präsident", sei für ein Verbleib der Krim in der Ukraine. Die Mitglieder der Majdan-Bewegung nannte er ein "Häuflein radikaler Kräfte" und sprach ihnen ab, die Mehrheit der Ukraine zu repräsentieren.
  • 2/28/2014 1:39:04 PM   Julian Staib
    Danach gefragt, ob er Russland um militärische Unterstützung gebeten habe, antwortete Janukowitsch:  „Russland solle alle Möglichkeiten nutzen, um Chaos und Terror zu unterbinden, die es heute gibt in der Ukraine“. Russlands Präsident Wladimir Putin müsse seine bisherige Zurückhaltung aufgeben, sagte Janukowitsch. Er sprach sich allerdings gegen eine Militärintervention aus. Jegliche militärische Handlung sei in der Situation unzulässig. Die Ukraine solle ungeteilt bleiben.
    Russlands Präsident Wladimir Putin habe er bisher nicht getroffen, ein Telefonat habe es jedoch gegeben.
    Doch sei er verwundert darüber, dass Putin bisher in der Öffentlichkeit so zurückhaltend geblieben sei.

  • 2/28/2014 1:39:54 PM   Julian Staib
    Eine Rückkehr in die Ukraine werde er anstreben, sobald seine und die Sicherheit seiner Familie gewährleistet sei, sagte Janukowitsch. Momentan habe er ein "vorübergehendes Asyl" bei einem Freund in Russland gefunden. Die geplante Präsidentschaftswahl am 25. Mai nannte Janukowitsch unrechtmäßig. Er werde nicht antreten.
    Auf die Frage nach Offshore-Konten - angeblich sind bis zu 70 Milliarden Dollar verschwunden - ging Janukowitsch nicht ein, er sprach stattdessen von Renten- und Sozialprogrammen, die seine Regierung entwickelt habe.
  • 2/28/2014 2:02:12 PM   Julian Staib
    Janukowitsch auf Pressekonferenz: Kein Schießbefehl
    Er habe niemals den Befehl gegeben, auf die Demonstranten zu schießen, hat der abgesetzte ukrainische Präsident Viktor Janukowitsch auf der Pressekonferenz in Rostow am Don betont. Die Miliz sei bis zuletzt unbewaffnet gewesen.
  • 2/28/2014 2:23:11 PM   Julian Staib
    Merkel beglückwünscht Ministerpräsidenten Jazenjuk
    Bundeskanzlerin
    Angela Merkel hat dem ukrainischen Ministerpräsidenten Arsenij Jazenjuk in
    einem Telefonat an diesem Freitag zu seiner Wahl gratuliert.
    Dabei habe sie Respekt vor der schwierigen Aufgabe, die der Ministerpräsident übernommen habe, geäußert, heißt es in einer Pressemitteilung der Bundesregierung. Nun gehe es darum, das Land wirtschaftlich und politisch zu stabilisieren. Deutschland werde die Ukraine hierbei unterstützen.
  • 2/28/2014 2:45:55 PM   Julian Staib


    Bewaffnete Soldaten der russischen Schwarzmeerflotte haben heute eine ukrainische Grenzstation in Balaklawa blockiert. (Foto Reuters)

  • 2/28/2014 3:07:52 PM   Julian Staib
    Klitschko und Timoschenko kandidieren
    Der ukrainische Politiker und frühere Boxprofi Vitali Klitschko tritt bei der Präsidentenwahl auch gegen die frühere Regierungschefin Julija Timoschenko an.
    Die aus der Haft entlassene Timoschenko habe ihm selbst vor zwei Tagen bei einem persönlichen Gespräch mitgeteilt, dass sie kandidieren wolle. Das sagte Klitschko am Freitag bei einer Parlamentssitzung in Kiew. Die Abstimmung ist für den 25. Mai geplant. Zuletzt hatte es widersprüchliche Meldungen über Timoschenkos Pläne gegeben. (dpa)
  • 2/28/2014 3:14:25 PM   Cai Philippsen
    Der Moskau-Korrespondent des "Wall Street Journal" machte diese Aufnahme an der Grenze zwischen Krim und Ukraine - Bewaffnete haben die russische Fahne gehisst und kontrollieren Fahrzeuge.
  • Is it a good sign or a bad sign, that #Putin keeps silent on #Crimea ? #Ukraine #Russia
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