Krise in der Ukraine
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Krise in der Ukraine

  • 2/22/2014 12:42:06 PM   Stefan Tomik

    Regierung erklärt Bereitschaft zur Kooperation

    Die ukrainische Regierung stellt eine „verantwortungsvolle Übergabe der Macht gemäß Recht und Verfassung" in Aussicht. Kabinett und Finanzministerium arbeiteten normal, teilte die Regierung in einer Erklärung mit.

  • 2/22/2014 12:54:06 PM   Stefan Tomik

    Steinmeier: „Die Lage bleibt höchst fragil“

    Der deutsche Außenminister Frank-Walter Steinmeier fordert die Konfliktparteien in der Ukraine zur Einhaltung der Abmachungen auf. Es sei ohne Zweifel ein Fortschritt, dass es die zweite Nacht in Folge keine Toten in Kiew gegeben habe, sagt Steinmeier. „Aber jeder kann sehen: Die Lage bleibt höchst fragil.“ Steinmeier war an der Aushandlung des Kompromisses beteiligt, der Neuwahlen und eine Beschneidung der präsidialen Vollmachten vorsieht.

  • 2/22/2014 1:10:04 PM   Stefan Tomik

    Sprecherin: Timoschenko doch nicht frei

    Die ukrainische Oppositionspolitikerin Julija Timoschenko ist nach Aussage einer Sprecherin ihrer Partei noch nicht in Freiheit. Sie dementiert damit eine Meldung der Website hromadske.tv.

  • 2/22/2014 1:31:36 PM   Stefan Tomik

    „Wir fahren nach Charkiw und holen sie ab“

    Die Tochter der Oppositionspolitikerin Julija Timoschenko kündigt an, ihre Mutter aus der Klinik zu holen, in der sie behandelt wird. „Nach diesem Parlamentsbeschluss ist meine Mutter bereits ein freier Mensch“, sagt Jewgenija Timoschenko. Ausländische Diplomaten und EU-Parlamentarier hätten sich ebenfalls auf den Weg nach Charkiw gemacht. Laut der Agentur Interfax fährt auch der Direktor des Straflagers, in dem Timoschenko einsitzt, in die Klinik. Dort hatten sich Oppositionelle eingefunden, um ihre Anführerin zu schützen.


     

    Dieses undatierte Foto zeigt Julija Timoschenko im Gefängnis in Charkiw. (Foto: dpa)

  • 2/22/2014 1:34:32 PM   Stefan Tomik
    Janukowitsch angeblich zum Rücktritt bereit

    Präsident Viktor Janukowitsch ist nach Angaben der Opposition zum Rücktritt bereit. In einem Telefonat mit dem Oppositionspolitiker Arseni Jazenjuk habe Janukowitsch seinem Rücktritt schon zugestimmt, sagt der Parlamentsabgeordnete Mikola Katerintschuk von Jazenjuks Vaterlandspartei. „Wir warten auf seine schriftliche Bestätigung.“
  • 2/22/2014 1:51:05 PM   Oliver Georgi
    Sicherheitskräfte wollen nicht eingreifen

    Die Chefs der vier ukrainischen Sicherheitskräfte sagen im Parlament zu, nicht in den Konflikt zwischen Regierung und Opposition einzugreifen.
  • 2/22/2014 1:54:40 PM   Oliver Georgi

    Ausflug der besonderen Art: Die Ukrainer schlendern am Samstag durch den privaten Zoo von Präsident Janukowitsch.
  • 2/22/2014 1:56:12 PM   Oliver Georgi

    Dabei wundern sich die Ukrainer, welche Tiere ein Präsident zur alltäglichen Erbauung so benötigt...
  • 2/22/2014 1:57:41 PM   Oliver Georgi

    Auch dieses Schiff soll angeblich Janukowitsch gehören...
  • 2/22/2014 1:58:58 PM   Oliver Georgi

    Ein Zoo-Besuch der besonderen Art...
  • 2/22/2014 2:00:43 PM   Oliver Georgi
    Der Journalist und Moderator Matt Frei ist einer der Journalisten, die Fotos in Janukowitschs verlassenem Palast gemacht haben - wer ihm auf Twitter folgen möchte: @mattfrei
  • 2/22/2014 2:02:42 PM   Oliver Georgi

    Und es wird immer bizarrer: Dieses Foto zeigt nach Angaben eines ukrainischen Journalisten angeblich den privaten Fuhrpark von Präsident Janukowitsch.
  • 2/22/2014 2:05:33 PM   Oliver Georgi

    Das soll nach Angaben des Journalisten Matt Frei Janukowitschs Villa sein - umringt von Schaulustigen...

  • 2/22/2014 2:15:26 PM   Oliver Georgi
    Janukowitsch spricht von Staatsstreich

    Die russische Nachrichtenagentur Interfax zitiert Janukowitsch mit den Worten, was sich in der Ukraine abspiele, sei ein Staatsstreich.
  • 2/22/2014 2:26:39 PM   Oliver Georgi
    Interfax: Janukowitsch will doch nicht zurücktreten

    Die Lage bleibt verworren: Nach Angaben der Nachrichtenagentur Interfax hat Präsident Janukowitsch erklärt, er werde nicht zurücktreten und im Lande bleiben.
    Alle Beschlüsse des Parlaments verstießen gegen das Gesetz. Die Lage in der Ukraine ähnele der bei der  Machtergreifung der Nazis in Deutschland.
  • 2/22/2014 2:55:26 PM   Stefan Tomik

    Schnell noch ein Selfie machen - wer weiß schon, wie lange der Zustand noch andauert (Foto Yulia Serdyukova)

  • 2/22/2014 2:59:53 PM   Oliver Georgi

    Der Strom an Menschen, die die verlassene Villa von Janukowitsch ansehen wollen, wird immer größer...
  • 2/22/2014 3:04:24 PM   Oliver Georgi

    So reagierte Jewgenija Timoschenko, die Tochter der festgehaltenen ukrainischen Oppositionsführerin Julija Timoschenko, auf die Entscheidung des Parlaments in Kiew, ihre Mutter freizulassen. (Foto: Reuters)

  • 2/22/2014 3:19:10 PM   Stefan Tomik

    Parlament: Janukowitsch abgesetzt

    Das ukrainische Parlament erklärt Präsident Janukowitsch für abgesetzt. Janukowitsch übe sein Amt nicht aus, heißt es zur Begründung, und habe sich widerrechtlich Vollmachten angeeignet. Für den 25. Mai setzen die Abgeordneten eine Neuwahl an.

  • 2/22/2014 3:23:22 PM   Stefan Tomik

    Rückt Moskau jetzt von Janukowitsch ab?

    Die jüngsten Ereignisse in der Ukraine bewiesen den Machtverlust von Präsident Janukowitsch, twittert der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses der russischen Staatsduma, Alexej Puschkow. „Ein trauriges Ende für einen Präsidenten.“ Zu Janukowitschs Residenz bei Kiew habe jetzt „wer auch immer“ Zugang: „Er selbst ist abgehauen, das Wachpersonal ist weg.

  • 2/22/2014 3:40:22 PM   Stefan Tomik

    Janukowitschs Anhängern geht es an den Kragen

    Einige Rechnungen sind anscheinend noch offen: Aufgebrachte Demonstranten stürzen sich auf Anhänger des untergehenden Regimes Janukowitsch. In diesem Bild wird vor dem Parlament ein Mitglied von Janukowitschs Partei der Regionen verprügelt. (Foto Reuters)


     
  • 2/22/2014 3:58:15 PM   Stefan Tomik

    Timoschenko ist frei

    Die seit mehr als zwei Jahren inhaftierte ukrainische Oppositionspolitikerin Julija Timoschenko ist wieder in Freiheit. Die frühere Ministerpräsidentin verlässt das Krankenhaus in Charkiw, in dem sie zuletzt festgehalten worden war. So berichten es jetzt mehrere Nachrichtenagenturen unter Berufung auf Augenzeugen und eigene Reporter. Eine erste Meldung dieser Freilassung war am Nachmittag zunächst wieder dementiert worden.

     

     

    So hat sich Julija Timoschenko in Erinnerung gebracht. Das Bild stammt allerdings vom Juni 2011. Anschließend verschwand sie in einem Gefängnis in Charkiw im Osten der Ukraine und erkrankte. (Foto: dpa)

  • 2/22/2014 4:24:03 PM   Stefan Tomik

    Timoschenko will Präsidentin werden

    Kaum ist sie aus der Haft entlassen, kündigt die Oppositionspolitikerin Julija Timoschenko schon an, bei der Präsidentenwahl kandidieren zu wollen. Was bedeutet das für die Opposition? Dass Timoschenko die Bewegung einen wird, ist nicht ausgemacht. Im Gegenteil könnten Rivalitäten zwischen ihren Führungsfiguren der Opposition gefährlich werden. Nicht vergessen ist, wie Timoschenko und Viktor Juschtschenko einst gegeneinander arbeiteten.

  • 2/22/2014 4:29:09 PM   Stefan Tomik

    Reformpolitiker jubeln, als das Parlament Präsident Janukowitsch für abgesetzt erklärt. Die Parlamentarier erheben sich von ihren Sitzen und singen die Nationalhymne. (Foto: Reuters)

     

     

  • 2/22/2014 5:00:31 PM   Stefan Tomik

    Das erste Bild aus der Freiheit: Julija Timoschenko am Samstag in Charkiw

     

     

  • 2/22/2014 5:33:35 PM   Oliver Georgi
    Parlamentspräsident: Janukowitschs Ausreise nach Russland verhindert

    Der bisherige ukrainische Präsident  Viktor Janukowitsch hat nach Angaben der Opposition versucht, das  Land in Richtung Russland zu verlassen. „Er hat versucht, ein  Flugzeug in Richtung Russland zu nehmen, wurde aber vom Grenzschutz  daran gehindert“, teilte der neue Parlamentspräsident Alexander Turtschinow, ein Vertrauter der inzwischen aus der Haft entlassenen früheren Regierungschefin Julija Timoschenko, nach Angaben der Nachrichtenagentur Interfax mit. „Er versteckt sich derzeit  irgendwo in der Region von Donezk“, hieß es weiter.

  • 2/22/2014 5:55:57 PM   Oliver Georgi
    Schulz: Freilassung Timoschenkos historischer Moment

    Die Freilassung der ukrainischen Oppositionspolitikerin
    Julija Timoschenko ist nach den Worten von EU-Parlamentschef Martin Schulz ein „historischer Augenblick für die Ukraine und für Europa“.
    Die Ankündigung für Präsidentenwahlen in dem Land am 25. Mai sei wichtig, erklärte der SPD-Europapolitiker am Samstag in Brüssel.


  • 2/22/2014 5:57:53 PM   Oliver Georgi

    Diese Toilette will ein Bürger in Janukowitschs Palast gefunden haben. Foto: Twitter

  • 2/22/2014 6:36:49 PM   Oliver Georgi
    Timoschenko fordert Strafen nach Tod von Demonstranten

    Kaum aus der Haft entlassen, beginnt Julija Timoschenko mit der politischen Arbeit und fordert nach dem Tod von Demonstranten in Kiew eine Bestrafung der
    Täter.
    Es gelte, das Andenken der Menschen zu ehren, die für die Freiheit der Ukraine gestorben seien, sagte Timoschenko am Samstagabend nach ihrer Landung in Kiew. Sie kündigte Medien zufolge an, sofort in die Protestzone im Stadtzentrum der Millionenstadt zu fahren, um der „toten Helden“ zu gedenken.

  • 2/22/2014 6:38:52 PM   Oliver Georgi
    Lawrow: Opposition in Ukraine hat Friedensabkommen geschwächt

    Jetzt kommt die Reaktion Russlands: Der russische Außenminister Lawrow hat gegenüber seinem amerikanischen Amtskollegen John Kerry erklärt, das Friedensabkommen in der Ukraine sei stark durch die Unfähigkeit oder den Unwillen der Opposition geschwächt worden, es zu respektieren.

  • 2/22/2014 6:44:24 PM   Oliver Georgi
    Timoschenko: Ukraine wird bald der EU beitreten

    Julija Timoschenko hat nach Angaben der russischen Nachrichtenagentur Interfax erklärt, sie sei sich sicher, dass die Ukraine in naher Zukunft der EU beitreten werde.
    Dies werde "alles verändern".
  • 2/22/2014 6:57:32 PM   Oliver Georgi

    Überglücklich: Julija Timoschenko begrüßt ihre Tochter Jewgenija nach ihrer Ankunft auf dem Flughafen in Kiew. (Foto: Reuters)

  • 2/22/2014 6:59:37 PM   Oliver Georgi
    Steinmeier warnt vor Spaltung der Ukraine

    Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier hat die Konfliktparteien in der Ukraine eindringlich vor einer Spaltung des Landes gewarnt. Angesichts der kritischen Lage müssten sich alle Handelnden ihrer Verantwortung für die Zukunft und die nationale Einheit der Ukraine bewusst sein, erklärte Steinmeier am Samstag. "Beide Seiten müssen aufpassen, dass sie jetzt nicht Fakten schaffen, die fatale Folgen haben können." Richtschnur aller politischen Entscheidungen müsse der Erhalt der territorialen Integrität und der nationalen Einheit der Ukraine sein, forderte Steinmeier.

    "Die bestehende verfassungsmäßige Ordnung ist der rechtliche Rahmen für alle politischen Entscheidungen." Die Ukraine benötige jetzt so schnell wie möglich eine handlungsfähige Übergangsregierung, die die öffentliche Ordnung im ganzen Land gewährleisten kann. "Die von Deutschland, Frankreich und Polen vermittelte Vereinbarung bietet dafür einen vernünftigen und von beiden Seiten getragenen Fahrplan."

  • 2/22/2014 7:06:29 PM   Oliver Georgi


  • 2/22/2014 7:20:38 PM   Oliver Georgi
    Moskau kritisiert Opposition in Kiew

    Der russische Außenminister Sergej Lawrow hat den
    ukrainischen Regierungsgegnern „Wortbruch und Unfähigkeit“ vorgeworfen. Die Opposition in Kiew halte sich in keiner Weise an den vereinbarten Plan für einen Weg aus der Krise, den sie mit Präsident Viktor Janukowitsch unterzeichnet habe, kritisierte er am Samstag einer Mitteilung des Außenministeriums in Moskau zufolge.

    Lawrow rief Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier in einem Telefonat auf, seinen Einfluss auf die Regierungsgegner zu nutzen, um die Lage „sofort zu ändern“. Die Opposition werde von „bewaffneten Extremisten“ angeführt, die stets neue Forderungen stellten.

    In einem Gespräch mit dem amerikanischen Außenminister John Kerry zeigte sich Lawrow besorgt über eine „heftige Verschlechterung der Situation“ in der Ukraine. Er hoffe sehr auf eine rasche Stabilisierung der Lage, über die auch Kremlchef Wladimir Putin und der amerikanische Präsident Barack Obama gesprochen hätten, sagte Lawrow. Der Westen müsse vor allem auf die radikale Opposition in Kiew einwirken.




  • 2/22/2014 7:35:38 PM   Oliver Georgi
    "Rechter Sektor": Protest in Kiew wird weitergehen

    Der Ukraine stehen wohl auch nach diesem historischen Tag noch schwierige Zeiten bevor: Die radikale Oppositionsgruppe "Rechter Sektor" hat angekündigt, den Protest im Zentrum Kiews fortzusetzen.
  • 2/22/2014 7:36:30 PM   Oliver Georgi

    Jetzt spricht Timoschenko zu den Demonstranten.
  • 2/22/2014 7:45:05 PM   Oliver Georgi
    Timoschenko auf dem Majdan in Kiew eingetroffen

    Julija Timoschenko ist auf dem Majdan in Kiew eingetroffen - und wird begeistert empfangen. Zehntausende Menschen feiern die frühere Regierungschefin, die wegen ihres Rückenleidens in einem Rollstuhl sitzt. Ihre ersten Worte sind „Ehre den Helden“, dann versagt ihre Stimme unter Tränen.



  • 2/22/2014 7:47:15 PM   Oliver Georgi
    Timoschenko: Janukowitsch soll auf dem Majdan erscheinen

    Bei ihrer Ansprache fordert Timoschenko jetzt eine Fortsetzung der Proteste. Präsident Janukowitsch müsse gezwungen werden, auf dem Majdan zu erscheinen, sagt sie.

  • 2/22/2014 7:49:39 PM   Oliver Georgi
    Vereinigte Staaten dringen auf Einheitsregierung

    Die Vereinigten Staaten dringen auf die rasche Bildung einer Regierung der nationalen Einheit in der Ukraine. Washington habe sich stets für ein Ende der Gewalt, Verfassungsänderungen, eine Koalitionsregierung und möglichst baldige Wahlen in dem Land eingesetzt, erklärte der Sprecher des Weißen Hauses, Jay Carney. „Die heutigen Entwicklungen könnten uns diesem Ziel näher bringen.“ „Unverrückbares Prinzip“ bei den weiteren Schritten müsse sein, dass die Menschen in der Ukraine ihre eigene Zukunft bestimmten.

    Die Vereinigten Staaten begrüßten die konstruktive Arbeit des Parlaments sowie die Freilassung von Oppositionsführerin Julija Timoschenko und würden weiterhin auf die prompte Bildung einer breitgefächerten Regierung dringen, hieß es in der schriftlichen Erklärung weiter.

    Die amerikanische Regierung sagte den Ukrainern Hilfe bei der Verfolgung eines „demokratischen Weges“ zu. Die Vereinigten Staaten würden  mit ihren Verbündeten und Russland zusammenarbeiten, „um eine starke, gedeihende, vereinte und demokratische Ukraine zu unterstützen“.




  • "You are heroes, you are the best thing in Ukraine!" freed former Ukrainian PM said of those killed in the violence b.globe.com/1l8d5n8
  • 2/22/2014 8:02:50 PM   Oliver Georgi
    Timoschenko: "Ihr müsst bleiben bis zum Ende"

    Timoschenko gedenkt auf dem Majdan der vielen Toten unter den Demonstranten. "Helden sterben nie, sie sind immer mit uns“, sagte sie.
    „Als Scharfschützen mit Kugeln in die Herzen unserer Jungen feuerten, trafen sie auch unsere Herzen, und dort werden diese Wunden immer bleiben“, sagte sie. „Wir haben es nicht auf friedliche Weise erreicht, aber diese Jungen haben das Ende der Diktatur erreicht“, sagte sie. Die Täter müssten bestraft werden. Immer wieder warnte sie davor, den Majdan jetzt zu räumen.

    „Wenn irgendjemand Euch sagt, Ihr sollt nach Hause gehen, traut ihm nicht, geht bis zum letzten Schritt!“, sagte die Politikerin.
    „Ihr müsst bleiben bis zum Ende, bis Politiker gewählt sind, die das Vertrauen verdienen. Wir müssen es vollenden. Ihr habt ein neues Land verdient. Erlaubt ihnen nicht, ein Land aufzubauen, das ihr nicht wollt!“, betonte Timoschenko.

  • 2/22/2014 9:02:50 PM   Oliver Georgi
    Rabbi rät Juden zum Verlassen von Kiew und zur Ausreise

    Aus Angst vor antisemitischen Übergriffen inmitten des Chaos in Kiew hat der ukrainische Rabbiner Moshe Reuven Asman die Juden zum Verlassen der Stadt aufgefordert.
    „Ich habe meine Gemeinde aufgefordert, das Stadtzentrum und auch die ganze Stadt zu verlassen und wenn möglich auszureisen“, zitierte ihn die israelische Zeitung „Haaretz“ am Samstag. „Ich will das Schicksal nicht herausfordern, aber es gibt ständig Warnungen über mögliche Angriffe auf jüdische Einrichtungen“, habe der Rabbiner der Zeitung „Maariv“ gesagt. Die Schulen der Gemeinden habe er schließen lassen. Auch die israelische Botschaft in Kiew habe Juden gewarnt, vorerst ihre Häuser nicht zu verlassen. Die Regierung müsse alles unternehmen, um Übergriffe auf Juden zu stoppen.
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