Krise in der Ukraine

Krise in der Ukraine

  • 3/5/2014 11:25:44 AM   Paul Middelhoff

    Drastische Vergleiche zieht ein Demonstrant in Madrid. Dort traf der russische Außenminister Sergej Lawrow heute mit dem spanischen Außenminister zusammengetroffen. (Foto: Reuters)

  • 3/5/2014 11:29:27 AM   Paul Middelhoff
    Interfax: Ukraines Regierungschef ist Scientologe

    Die russische Nachrichtenagentur „Interfax-Religion“ bezichtigt den neuen ukrainischen Ministerpräsidenten Arsenij Jazenjuk (39) der Mitgliedschaft in der Scientology-Organisation.
    Die Agentur berichtete unter Berufung auf nicht namentlich bezeichnete ukrainische Medien zudem, Jazenjuks Schwester leite in den USA eine große Scientology-Stelle. Nach eigenen Angaben gehört der ukrainische Ministerpräsident der mit Rom verbundenen griechisch-katholischen Kirche an. Ukrainische Politiker und Kommentatoren werfen russischen Medien seit Tagen vor, Falschmeldungen über die neue ukrainische Regierung zu verbreitet. 
  • 3/5/2014 11:29:28 AM   Oliver Georgi
    EU stellt elf Milliarden Euro Hilfe für Ukraine in Aussicht

    Die Europäische Union will für die Ukraine Finanzhilfen in Höhe von insgesamt elf Milliarden Euro bereitstellen. Das teilt die EU-Kommission in Brüssel mit. Geplant seien Zuschüsse und Kredite in Zusammenarbeit mit der Osteuropabank EBRD und der Europäischen Investitionsbank, sagt  EU-Kommissionspräsident Jose Manuel Barroso.

    Die EU sei auch bereit, Handelserleichterungen mit der Ukraine vorzuziehen und dem Land mit Gaslieferungen zu helfen.
    Er erwarte, dass die Ukraine ein Abkommen mit IWF unterzeichne, das Voraussetzung für das  EU-Paket sei, sagte Barroso.
  • 3/5/2014 11:30:56 AM   Oliver Georgi

    Interessante Grafik der Kollegen vom Wall Street Journal...
  • 3/5/2014 11:38:29 AM   Paul Middelhoff

    Der ukrainische Journalist Christopher Miller (
    Kyiv Post) will beobachtet haben,wie prorussische Demonstranten bei Simferopol friedliche Friedensdemonstranten angegriffen haben. Das Video des Journalisten sehen Sie
    hier!


  • 3/5/2014 11:42:01 AM   Paul Middelhoff
    Die Vereinigten Staaten erwägen laut einem Medienbericht Sanktionen gegen hohe russische Beamte und Firmen. Die Obama-Regierung sei bereit, diese Maßnahme gegen jene zu ergreifen, denen die Verantwortung für korruptes und illegales Verhalten in der Ukraine zugeschrieben werde, berichtete die „Washington Post“ unter Berufung auf US-Regierungsbeamte.  
  • Talks in Paris today are a test of whether Russian gov is prepared to sit down with #Ukraine gov. Test of its intentions
  • Girl plays outside #Ukraine military base where strange standoff over access to armoury playing out. http://pbs.twimg.com/media/Bh9hUngIIAElXBu.jpg

  • 3/5/2014 11:55:44 AM   Oliver Georgi

    Der Propagandakrieg geht weiter - auf beiden Seiten: Die "Kiew Post" listet 10 "Mythen und Lügen" über Russlands Motive auf der Krim auf.

  • VIDEO: Intensive Krisendiplomatie zur #Ukraine geht weiter. AM #Steinmeier war dazu am 3./4.3. in Brüssel, Genf+Bern:
    bit.ly/1fH8tw9
  • 3/5/2014 12:35:45 PM   Philipp Jaklin
    Ölpreise geben weiter nach

    Die Ölpreise haben am Mittwoch an die Verluste vom Vortag angeknüpft. Der Ölmarkt reagiere damit weiter auf erste Signale einer Entspannung der Krim-Krise, sagten Händler. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im April kostete gegen Mittag 108,68 US-Dollar. Das waren 62 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Ölsorte WTI fiel um 34 Cent auf 102,99 Dollar. "Der Markt setzt derzeit auf eine diplomatische Lösung der Krim-Krise", sagte der Rohstoffexperte Hannes Loacker von der Raiffeisen Bank International in Wien der Nachrichtenagentur dpa-AFX.
  • 3/5/2014 12:58:21 PM   Oliver Georgi
    F.A.Z.-Korrespondent: OSZE-Militärbeobachter sammeln sich in Odessa

    30 Militärbeobachter aus 18 Ländern der OSZE sammeln sich für eine einwöchige Beobachtungsmission in Odessa, berichtet F.A.Z.-Korrespondent Stephan Löwenstein. Darunter sind zwei deutsche Bundeswehrsoldaten, die über Wien nach Odessa geflogen sind.  Die Beobachter sind von der Ukraine für die Zeit vom 5. bis 12. März  angefordert worden. Grundlage ist das sogenannte Wiener Dokument der OSZE, das derartige Anfragen zu „vertrauensbildenden Maßnahmen“ vorsieht, ohne dass ein anderer Mitgliedstaat zustimmen muss. Daher war eine Zustimmung Russlands nicht erforderlich.

    Die unbewaffneten Soldaten sollen die Lage auf der Krim und gegebenenfalls auch im Osten der Ukraine beobachten, wie in Wien am Sitz der OSZE (Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa) zu hören war.

    Jeweils einen oder zwei Beobachter stellen Estland, die Tschechische Republik, Kanada, Dänemark, Finnland, Frankreich, Ungarn, Lettland, Litauen, Norwegen, Polen, die Slowakei, Schweden, die Türkei, Großbritannien, die Vereinigten Staaten von Amerika. Weitere können hinzukommen. (löw.)

  • 3/5/2014 1:02:08 PM   Philipp Jaklin
    Großbritannien drängt Lawrow zu Treffen mit ukrainischem Kollegen

    Großbritannien und die USA drängen Russlands Außenminister Sergej Lawrow wegen der Krim-Krise zu einem Treffen mit seinem ukrainischen Kollegen. Es würden „alle diplomatischen Anstrengungen unternommen, Russland und die Ukraine zu einem direkten Kontakt auf ministerieller Ebene zu bringen“, sagte der britische Außenminister William Hague in Paris bei einem Treffen mit seinem US-Kollegen John Kerry und dem ukrainischen Interims-Außenminister Andrej Deschtschyzja. Dazu sollten im Verlauf des Tages „Möglichkeiten“ geschaffen werden. Kerry sagte, er hoffe auf ein Treffen am Nachmittag.
  • 3/5/2014 1:04:54 PM   Oliver Georgi

    Eine russische Patrouille nahe der ukrainischen Marinebasis Slavutich im Hafen von Sewastopol. (Foto: AFP)

  • 3/5/2014 1:07:19 PM   Oliver Georgi

    Die Politik der Nadelstiche geht weiter: Die Universität in Kiew lädt den russischen Professor ein, der Putins Politik auf der Krim mit dem Anschluss Österreichs an Deutschland verglichen hatte...
  • On my way to #EUCO for a meeting w/ President Van Rompuy @euHvR to discuss #Ukraine and the #NATOSummitUK
  • The #NATO Council concluded its meeting under Article 4 of the Treaty, you can read their statement here goo.gl/aDyXWA #Ukraine
  • 3/5/2014 1:14:08 PM   Paul Middelhoff
    Außenminister Russlands und der Ukraine treffen sich nicht

    Die Vereinigten Staaten und Großbritannien haben vergeblich versucht, die Außenminister Russlands und der Ukraine an einen Tisch zu bringen.
    Der amerikanische Außenminister John Kerry sagte in Paris, Russland sei nicht zu einem Treffen der Unterzeichnerstaaten des  Budapester Memorandums erschienen. In dem Memorandum von 1994 verpflichten sich Russland, Amerika und Großbritannien zu Sicherheitsgarantien für die Ukraine.

    Der britische Außenminister William Hague will versuchen, die beiden Minister Russlands und der  Ukraine im Laufe des Tages nach einer Libanon-Konferenz doch noch zusammenzubringen.
     

  • 3/5/2014 1:14:33 PM   Oliver Georgi
    Der Nato-Rat hat eine Stellungnahme zur Krim-Krise auf seiner Webseite veröffentlicht: Hier können Sie das Statement nachlesen.
  • 3/5/2014 1:15:16 PM   Paul Middelhoff
    Russland hat im Fall westlicher Sanktionen wegen der Krise in der Ukraine mit eigenen Strafen für europäische und amerikanische Unternehmen gedroht. Derzeit debattiere das russische Oberhaus über einen Gesetzentwurf, der das Einfrieren von Vermögen ausländischer Unternehmen und von Privatpersonen vorsehe, zitierte die Nachrichtenagentur RIA Nowosti den Parlamentarier Andrej Klischas. Das Gesetz sehe entsprechende Vollmachten für den Präsidenten wie auch für die Regierung vor.
  • 3/5/2014 1:17:44 PM   Paul Middelhoff
    OSZE-Militärbeobachter auf dem Weg in die Südukraine

    Die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) hat unbewaffnete militärische Beobachter in die Südukraine entsendet.
    An der Mission seien 18 OSZE-Mitgliedsländer beteiligt, teilte die Staatenorganisation am Mittwoch in Wien mit. Insgesamt besteht die internationale Expertengruppe aus 35 Personen. Die Beobachter seien auf dem Weg in die Hafenstadt Odessa. Bis zum kommenden Mittwoch sollen sie sich in der Ukraine aufhalten, um dort militärische Aktivitäten Russlands zu beobachten. Ob die Gruppe tatsächlich Zugang zur ukrainischen Halbinsel Krim bekommt, ist bislang unklar.

  • 3/5/2014 1:21:21 PM   Paul Middelhoff
    US-Marine meldet Einfahrt ins Schwarze Meer an

    Die Vereinigten Staaten bereiten einem Zeitungsbericht zufolge die Verlegung eines Kriegsschiff in das Schwarze Meer vor.
    Die Türkei habe grünes Licht für eine Passage durch den Bosporus gegeben, berichtete die Zeitung „Hürriyet Daily News“ am Mittwoch. Die USA müssen eine Durchfahrt bei der Türkei anmelden. Für Nichtanrainerstaaten gelten zudem Beschränkungen der Tonnage und der Zeitdauer. Zuletzt waren vor Beginn der Olympischen Winterspiele in Sotschi zwei US-Kriegsschiffe im Schwarzen Meer eingetroffen - der Lenkwaffenzerstörer USS Ramage (DDG-61) und das Kommandoschiff USS Mount Whitney (LCC-20). 
  • 3/5/2014 1:23:30 PM   Paul Middelhoff
    Bundesregierung sieht Chancen für G8-Gipfel schwinden

    Die deutsche Bundesregierung sieht die Chancen für einen G8-Gipfel unter russischer Präsidentschaft schwinden.
    Bedingung für ein Treffen der Staats- und Regierungschefs im Juni in Sotschi sei ein dafür geeignetes Umfeld, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert in Berlin. "Und nach heutigem Stand muss man sagen, besteht dieses Umfeld nicht." Sei anfangs zudem nur von der Absage eines Vorbereitungstreffens für den Gipfel die Rede gewesen,  so seien mittlerweile "alle vorbereitenden Aktivitäten bis Ende März ausgesetzt". 
  • 3/5/2014 1:25:33 PM   Paul Middelhoff
    Grünen-Europaabgeordnete: Waffenlieferungen an Moskau sofort stoppen

    Europaabgeordnete der Grünen fordern einen sofortigen Stopp aller Waffenlieferungen aus der EU nach Russland.
    Dies gelte etwa für einen französischen Mistral-Hubschrauberträger sowie für ein Trainingszentrum für bis zu 30.000 Soldaten des deutschen Rüstungskonzerns Rheinmetall, sagte der deutsche Grüne Werner Schulz. Beide Lieferungen seien in diesem Jahr geplant und müssten gestoppt werden.
  • 3/5/2014 1:30:48 PM   Paul Middelhoff

    EU-Ratspräsident Herman Van Rompuy (r) trifft sich mit dem Nato-Generalsekretär Anders Vogh Rasmussen in Brüssel, um über die Situation in der Ukraine zu beratschlagen (Foto: dpa)

  • Protest in front of Hotel #Ukraina #Simferopol where OSCE is holding a press conference. "Go home OSCE!" 'Thank you Putin!" #Crimea
  • 3/5/2014 2:03:40 PM   Paul Middelhoff
    Bundeskanzlerin Angela Merkel sagt die Teilnahme am Politischen Aschemittwoch der CDU in Demmin in Mecklenburg-Vorpommern ab. Als Grund nennt die CDU die Vorbereitung des EU-Gipfels in Brüssel, auf dem am Donnerstag möglicherweise über Sanktionen gegen Russland entschieden wird.
  • 3/5/2014 2:05:25 PM   Paul Middelhoff
    Ukrainischer Grenzschutz errichtet Kontrollpunkte zur Krim

    Ukrainische Streitkräfte haben nach eigenen Angaben Kontrollpunkte an den Zufahrtsstraßen zur Krim eingerichtet.
    Die Führung in Kiew wolle das Eindringen von Provokateuren verhindern, die der prorussischen Führung der Autonomen Halbinsel zu Hilfe kommen, sagte der Vize-Chef des Grenzdienstes der Ex-Sowjetrepublik, Pawel Schischolin. „An den Zugängen arbeiten 300 Grenzschützer an drei Straßen“, sagte er örtlichen Medien zufolge. Auch die Kontrollen an der Landesgrenze mit Russland seien verstärkt worden. Rund 500 „Extremisten“ sei dort bereits allein in den vergangenen 24 Stunden die Einreise verweigert worden. 
  • Taxi driver in #Simferopol would not accept my money but asked me to promise I'll write "the truth" #Crimea
  • 3/5/2014 2:59:38 PM   Tobias Rabe
    Fußball-Nationalelf setzt auf Zusammenhalt

    Die ukrainische Fußball-Nationalmannschaft beschwört vor dem Freundschaftsspiel gegen die Vereinigten Staaten auf neutralem Platz den Zusammenhalt ihres Landes.
    „Das Nationalteam ist ein Symbol der Einheit, weil Spieler aus der ganzen Ukraine kommen“, sagte Kapitän Anatoli Timoschtschuk in Agia Napa beim Training für die Partie am Mittwoch (20.00 Uhr) in Larnaca. Die Verbände hatten sich geeinigt, das Spiel von Charkiw nach Zypern zu verlegen. „Wir sind alle eine große Familie, wir sind alle vereinigt. Timoschtschuk erklärte, dass die Spieler angesichts der angespannten Lage beunruhigt seien. „Es ist eine gefährliche Situation. Wir haben unsere Familie, wir sind besorgt, aber wir hoffen, dass wir sobald wie möglich den Frieden in der Ukraine sichern können.

     (Foto Reuters)

  • 3/5/2014 3:05:49 PM   Paul Middelhoff
    Tschechiens Ex-Präsident Klaus beschuldigt Majdan-Demonstranten

    Der tschechische Ex-Präsident Vaclav Klaus hat die prowestlichen Demonstranten auf dem Majdan in Kiew indirekt für die Krim-Krise mitverantwortlich gemacht.
    "Die Reihenfolge von Ursache und Wirkung ist evident - sie führt von den Ereignissen auf dem Kiewer Maidan zum Eintreffen der russischen Armee auf der Krim", hieß es in einer am Mittwoch in Prag veröffentlichten Stellungnahme. Zuvor habe eine monatelange "brutale politische Destabilisierung" der Ukraine in einem politischen Umsturz geendet, betonte der 72-Jährige. 
  • 3/5/2014 3:08:15 PM   Paul Middelhoff
    Gabriel reist nach Moskau - Treffen mit Putin möglich

    Als erstes deutsches Regierungsmitglied seit Ausbruch der Krim-Krise will Vizekanzler Sigmar Gabriel an diesem Donnerstag nach Moskau reisen.
    Möglich ist, dass der Wirtschaftsminister auch den russischen Präsidenten Wladimir Putin trifft. Eine Bestätigung dafür gab es aber nicht. Unter Umständen macht Gabriel zudem auf dem Rückflug nach Deutschland am Freitag einen Zwischenstopp in der ukrainischen Hauptstadt Kiew.

    Ein Sprecher von Gabriel wies in Berlin darauf hin, dass ein genaues Reiseprogramm noch nicht vorliege. Der schon länger geplante Russland-Besuch habe durch die internationale Krise einen neuen Kontext erhalten und sei eng zwischen dem SPD-Chef, Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) abgestimmt.

    Gabriel dürfte bei seinen Gesprächen mit der russischen Regierung die großen Sorgen der deutschen Wirtschaft ansprechen. Rund 6200 Firmen haben nach Angaben des Industrieverbandes BDI etwa 20 Milliarden Euro in Russland investiert. Sie fürchten, dass Putin bei Sanktionen der EU seinerzeit westliche Konzerne bis hin zu Enteignungen abstrafen könnte.
  • 3/5/2014 3:10:06 PM   Paul Middelhoff
    Die ehemalige US-Außenministerin Hillary Clinton hat einem Medienbericht zufolge die Politik von Kremlchef Wladimir Putin im Konflikt um die Ukraine mit dem Verhalten von Adolf Hitler verglichen. „Wenn einem das bekannt vorkommt, es ist das, was Hitler damals in den 30er Jahren tat“, soll Clinton laut einem Bericht der Lokalzeitung „Long Beach Press-Telegram“ am Dienstag (Ortszeit) bei einem Auftritt in Kalifornien gesagt haben. Das Büro der Demokratin nahm zunächst keine Stellung zu dem Bericht. 
  • 3/5/2014 3:14:53 PM   Paul Middelhoff
    Vereinigte Staaten weiten Militärunterstützung für Polen aus

    Angesichts des russischen Eingreifens auf der ukrainischen Halbinsel Krim erhöht Amerika seine militärische Unterstützung für Polen und die baltischen Staaten.
    Das kündigte der amerikanische Verteidigungsminister Chuck Hagel am Mittwoch bei einer Anhörung im Kongress in Washington an. Konkret nannte Hagel eine Ausweitung der gemeinsamen Übungen mit der polnischen Luftwaffe und eine größere Rolle des amerikanischen Militärs bei der Überwachung des baltischen Luftraums durch die Nato.
  • 3/5/2014 3:56:24 PM   Paul Middelhoff
    Pressefreiheit auf der Krim eingeschränkt

    Die Organisation Reporter ohne Grenzen (ROG) hat eine Einschränkung der Pressefreiheit auf der ukrainischen Halbinsel Krim beklagt.
    Seit dort prorussische Einheiten die Macht übernommen hätten, würden Journalisten behindert. „Sowohl Russlands Präsident Wladimir Putin als auch die ukrainische Übergangsregierung ziehen die Medien in die Machtspiele um die Krim hinein“, sagte ROG-Geschäftsführer Christian Mihr in Berlin.

  • 3/5/2014 3:58:46 PM   Paul Middelhoff
    Der amerikanische Außenminister John Kerry fordert seinen russischen Kollegen Sergej Lawrow während eines kurzen Treffens in Paris auf, direkten Kontakt zu der ukrainischen Regierung aufzunehmen. Dies teilt ein Sprecher Kerrys mit.
  • 3/5/2014 4:11:05 PM   Tobias Rabe
    Grüne fordern Paralympics-Boykott durch die Bundesregierung

    Auch die Paralympics, die am Freitag in Sotschi eröffnet werden, stehen im Schatten der Ereignisse in der Ukraine. Der Schwarzmeerort, der rund 450 Kilometer von der Krim entfernt liegt, war auch Schauplatz der Olympischen Winterspiele, die eineinhalb Wochen zu Ende gingen. Die Grünen fordern die Bundesregierung nun auf, die Paralympics zu boykottieren. Das sagte Bundestags-Vizepräsidentin Claudia Roth der „Frankfurter Rundschau“. Die Politikerin ging auch mit Sotschis Paralympics-Machern und dem Internationalen Paralympischen Komitee (IPC) hart ins Gericht. „Man  hätte ernsthaft über eine Verlegung oder Verschiebung der Paralympics nachdenken müssen“, sagte Roth.
  • 3/5/2014 4:48:31 PM   Cai Philippsen
    UN-Gesandter auf der Krim in der Gewalt von Bewaffneten (AFP)
  • 3/5/2014 5:04:14 PM   Jochen Stahnke
    UN: Gesandter in Sicherheit
    Der Sender BBC zitiert UN-Angaben, nach denen der Sondergesantde Robert Serry auf der Krim zwar von Bewaffneten bedroht worden sei, sich mittlerweile jedoch in Sicherheit in seinem Hotel befinde.
  • 3/5/2014 5:25:36 PM   Cai Philippsen


    Ungewöhnlich klare Worte eines
    Diplomaten

    Die Amerikaner verbreiten die Rede ihres Botschafters bei der OSZE
    in Wien,
    Daniel B. Baer, mit der er am Dienstag in einer Sondersitzung auf die Darlegungen seines russischen Kollegen geantwortet hat. Ein paar Kostproben: „Die Russische Föderation bleibt bei der Behauptung, dass es reiner Zufall sei, dass eine Militärübung von 150.000 Mann genau dann stattfindet, wenn in der Ukraine die Krise ausgebrochen ist und in der Folge illegale militärisches Eindringen auf das Gebiet der Ukraine stattfindet. Um das zu glauben, dass das ein bloßer Zufall ist, müssen Sie die Autoritäten für blöd halten … Das ist nicht nur weit hergeholt, das ist respektlos gegen uns alle.

    Und: „Dann folgte eine phantastische Version, die sich in keiner Wirklichkeit wiederfindet, über die irgendjemand berichtet hat außer der russischen Regierung oder den von ihr kontrollierten Medien … Die Fortsetzung eines Lügenbündels – diese Geschichten von Neonazis und Antisemiten – der
    Oberrabbiner der Ukraine sagt, dass das reine Erfindungen seien, dafür gedacht, ein militärisches Eindringen zu rechtfertigen, und er hat das rundwegs zurückgewiesen.
    “ Zusammenfassend: „Indem die Russische Föderation Phantasiegeschichten, eine große Lüge, vorbringt, benutzt sie dieses Forum nicht dafür, wofür es gedacht ist. Dieses Forum sollte eines sein, wo wir über harte Fakten reden können. Wir müssen nicht übereinstimmen, aber wir sollten über harte Wahrheiten sprechen. Das sollte nicht ein Forum sein, in dem wir einander respektlos begegnen, indem wir mit großen Lügen hausieren gehen.

    Stephan Löwenstein (Wien-Korrespondent der Frankfurter Allgemeinen Zeitung)



  • 3/5/2014 6:51:30 PM   Cai Philippsen
    Wieder sorgt ein abgehörtes und im Internet veröffentlichtes Telefongespräch für Aufregung in der Ukraine-Krise. Estlands Außenminister Urmas Paet berichtet der EU-Außenbeauftragten Catherine Ashton von seinem Besuch in Kiew und stellt Vermutungen an, dass die Scharfschützen rund um den  Majdan nicht von Janukowitsch sondern von seinen Gegnern bezahlt wurden. Wer das Telefonat abhörte und veröffentlichte ist unklar.
  • 3/5/2014 7:13:27 PM   Cai Philippsen
    UN-Sondergesandter Serry verlässt die Krim

    Nach der Bedrohung durch eine Gruppe zum Teil bewaffneter Männer will der UN-Sondergesandte Robert Serry noch am Mittwoch die Schwarzmeer-Halbinsel Krim verlassen. Serry wolle noch am Abend von Simferopol nach Kiew fliegen, teilten die Vereinten Nationen am Mittwoch in New York mit. Dort wolle er seine Arbeit fortsetzen. Serry war am Nachmittag in Simferopol von zunächst nicht identifizierten Männern bedroht worden. Sie hatten ihn UN-Angaben zufolge aufgefordert, zum Flughafen zu fahren und die Krim zu verlassen. Serry hatte das zunächst abgelehnt. (dpa)
  • 3/5/2014 7:14:49 PM   Cai Philippsen
    Nato stellt Beziehung zu Russland auf den Prüfstand

    Die Nato will wegen der Krim-Krise ihre gesamte Zusammenarbeit mit Russland überprüfen. Im Gegenzug wird das Bündnis seine Kooperation mit der zivilen und militärischen Führung in der Ukraine vertiefen, wie Generalsekretär Anders Fogh
    Rasmussen ankündigt. „Diese Schritte senden eine klare Botschaft: Russlands Handeln hat Folgen.“(Reuters)
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