Krise in der Ukraine

Krise in der Ukraine

  • 3/3/2014 6:34:52 AM   Oliver Georgi
    Ölpreise steigen kräftig

    Die Ölpreise sind am Montag wegen der Sorge vor einer weiteren Verschärfung der Lage in der Ukraine kräftig gestiegen.
    Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im April kostete im frühen Handel 110,67 Dollar. Das waren 1,60 Dollar mehr als am Freitag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Ölsorte WTI stieg um 1,19 Dollar auf 103,78 Dollar. Die Unsicherheit in der Ukraine treibe die Ölpreise, sagte Rohstoffexperte Ric Spooner von CMC Markets.
  • 3/3/2014 6:37:39 AM   Oliver Georgi

    Interessanter Vergleich der Anzahl der Tweets über die Oscar-Verleihung und die Krim-Krise...
  • 3/3/2014 6:54:24 AM   Oliver Georgi
    Medwedew: Janukowitsch ist legitimer Präsident der Ukraine

    Die russische Regierung hat dem
    entmachteten ukrainischen Staatschef Viktor Janukowitsch den Rücken gestärkt und erkennt die Übergangsregierung nicht an. Auch wenn Janukowitsch seine Autorität nahezu eingebüßt habe, sei er „laut  der Verfassung noch immer der legitime Staatschef“, erklärte der russische Ministerpräsident Dmitri Medwedew am Montag im sozialen Netzwerk Facebook. Die Absetzung Janukowitschs nannte Medwedew „willkürlich“. (Bericht der russischen NAchrichtenagentur Itar-Tass).

    Medwedew betonte, Moskau sei bereit, eine „respektvolle
    Beziehung“  zum Nachbarland unterhalten, eine Zusammenarbeit mit der  Übergangsregierung in Kiew schloss er aber aus. Diese sei für das  Blutvergießen in der Ukraine verantwortlich und „hat die Macht  ergriffen, indem sie die Verfassung und andere Gesetze brach“,  sagte Medwedew.

    Die neue Ordnung in der Ukraine sei daher sehr instabil. „Es
    wird  mit einer neuen Machtergreifung enden, mit neuem Blutvergießen“,  sagte der Ministerpräsident. „Russland braucht eine starke und stabile Ukraine. Einen verlässlichen und wirtschaftlich starken  Partner“, fügte er hinzu.

  • 3/3/2014 7:04:33 AM   Oliver Georgi

  • 3/3/2014 7:13:05 AM   Oliver Georgi
    Ukraine berichtet über russischen Truppenaufmarsch

    Ukrainische Grenztruppen berichten über einen Aufmarsch gepanzerter Fahrzeuge an der russischen Küste gegenüber der Krim. Russland blockiere zudem das Mobilfunknetz in Teilen der Krim, teilten die Grenzposten am Montag nach einer Meldung von Reuters weiter mit.
  • 3/3/2014 7:36:15 AM   Oliver Georgi
    Krim-Regierungschef Aksjonow verteidigt Machtübernahme

    Der neue prorussische Krim-Regierungschef Sergej Aksjonow hat die Machtübernahme auf der Schwarzmeer-Halbinsel verteidigt. In der ukrainischen Hauptstadt Kiew hätten Politiker auf dem Majdan zuletzt das Volk aufgerufen, die Macht in die eigenen Hände zu nehmen. „Nun, das Volk hat sie genommen“, sagte Aksjonow in einem am Montag veröffentlichten Interview der russischen Regierungszeitung „Rossijskaja Gaseta“. Was für die Hauptstadt Kiew gelte, müsse auch für die Autonome Republik Krim gelten, betonte er.

    Krim-Regierungschef Aksjonow sagte, dass ein für den 30. März geplantes Referendum über den Status der Halbinsel entscheiden werde. Dabei könnte es zur Abspaltung von der Ukraine kommen. Er sicherte der muslimischen Minderheit der Tataren umfangreiche Rechte zu. Aksjonow zeigte sich optimistisch, dass die Ferieninsel im Mai wie gehabt die Touristensaison eröffne. Die Krim hofft zudem auf Milliardenhilfen aus Moskau. „Die Krim wird zum Budget beitragen. Wir werden schnell alle Schulden bezahlen“, sagte Aksjonow. „Hier werden Menschen aller Nationalitäten leben und sich freuen.



  • 3/3/2014 7:48:28 AM   Oliver Georgi

    Nicht näher benannte Truppen - offenbar russische - am Montagmorgen nahe Simferopol. (Foto: Reuters)

  • 3/3/2014 7:50:50 AM   Oliver Georgi
    Lawrow in Gesprächen mit China

    Russlands Außenminister Sergej Lawrow spricht mit seinem chinesischen Amtskollegen über die Lage in der Ukraine. Beide Politiker stimmten in ihrer Einschätzung überein, erklärt die
    Regierung in Moskau.
  • 3/3/2014 7:52:51 AM   Oliver Georgi

  • 3/3/2014 7:53:03 AM   Oliver Georgi

  • 3/3/2014 8:02:07 AM   Oliver Georgi
    Russischer Aktienmarkt stürzt ab

    Die Situation in
    der Ukraine hat den russischen Aktienmarkt am Montag tief ins Minus gerissen.
    Der Micex-Index brach im frühen Handel um fast zehn Prozent auf 1306,62 Punkte ein. Der Index beinhaltet die 50 meist gehandelten Aktien der größten russischen Unternehmen. Viele Marktteilnehmer rechneten zwar nicht mit einer Eskalation zwischen Russland und dem Westen, zögen sich aber dennoch zurück, um Risiken zu verringern, sagte ein Händler. Zudem sollten die möglichen wirtschaftlichen Folgen für Russland nicht vergessen werden.

  • 3/3/2014 8:06:56 AM   Oliver Georgi
    Moskauer Patriarch schaltet sich in Ukraine-Krise ein

    Der orthodoxe Moskauer Patriarch Kyrill I. hat sich in einem Telefonat mit dem ukrainischen Übergangspräsidenten Alexander Turtschinow für die russische Minderheit im Nachbarland stark gemacht. Der Patriarch betonte in dem Gespräch laut Kirchenangaben von Sonntagabend, es müsse alles getan werden, um Gewalt und jede ethnische und religiöse Diskriminierung auszuschließen.

  • 3/3/2014 8:22:00 AM   Oliver Georgi
    Dax sackt in den Keller

    Wie schon befürchtet, spürt auch der deutsche Aktienmarkt am Montagmorgen die Krise auf der Krim. In den ersten Handelsminuten sackte der Dax um 2,38 Prozent auf 9461,18 Punkte ab. Der MDax büßte 2,23 Prozent auf 16 514,89 Punkte ein und der TecDax brach um 3,48 Prozent auf 1241,38 Punkte ein. Für den EuroStoxx 50 als Leitindex der Eurozone ging es um 1,99 Prozent auf 3086,71 Punkte abwärts.


  • 3/3/2014 8:26:29 AM   Oliver Georgi

    Hague: Russland hat faktische Kontrolle über Krim übernommen

    Nach Ansicht des britischen Außenministers William Hague, hier während eines Besuchs auf dem Majdan in Kiew, hat Russland schon jetzt faktisch die Kontrolle über die Krim übernommen. Er zeigte sich zugleich sehr besorgt über die Möglichkeit eines weiteren russischen Eingreifens im Osten der Ukraine. Russlands Intervention habe eine sehr gefährliche und angespannte Lage geschaffen, so Hague.

  • 3/3/2014 8:36:54 AM   Oliver Georgi
    Hague: Größte Krise in Europa im 21. Jahrhundert

    Und noch einmal William Hague: Die Krise in der Ukraine sei die "bislang größte Krise in Europa im 21.
    Jahrhundert", sagt er. Da kann man ihm leider nur zustimmen.

  • 3/3/2014 8:37:42 AM   Oliver Georgi

    Krisensitzung reiht sich in Europa derzeit an Krisensitzung - da macht am Montagmorgen auch der Elysée-Palast in Paris keine Ausnahme.
  • 3/3/2014 8:40:27 AM   Oliver Georgi
    Moskau: China steht im Ukraine-Konflikt an der Seite Russlands

    Angesichts von Drohungen und scharfer  Kritik des Westens hat sich Russland im Ukraine-Konflikt um die  Unterstützung Chinas bemüht. Die Sicht der Außenminister Sergej  Lawrow und Wang Yi auf die Situation, die sich in dem Land und  darum herum entwickelt habe, sei „weitgehend deckungsgleich“,  teilte das russische Außenministerium am Montag nach einem Telefonat der beiden Chefdiplomaten mit. UN-Generalsekretär Ban Ki-moon will sich am Montagmittag mit Lawrow in Genf zu einem "Arbeitsfrühstück" treffen

      

  • 3/3/2014 9:01:13 AM   Lorenz Hemicker
    Wie in zahlreichen Staaten Europas wurde auch in Polen in den vergangenen Tagen gegen die russische Internvention auf der Krim demonstriert. In Warschau gingen Tausende auf die Straße.
  • 3/3/2014 9:17:37 AM   Lorenz Hemicker
    Das Blog Contemporary Issues & Geography trägt anhand von öffentlich verfügbaren Informationen Meldungen über russischen Truppenbewegungen auf der Krim zusammen.
  • 3/3/2014 9:38:48 AM   Oliver Georgi
    Russisches Erdgas kommt weiter nach Europa

    Russisches Erdgas wird nach Angaben der Ukraine durch ihre Pipelines wie üblich nach Europa weitergeleitet.
    Das berichtet die zuständige Firma Ukrtransgas.
  • 3/3/2014 9:50:47 AM   Lorenz Hemicker

    Reporter: UN-Mitarbeiter müssen Krim verlassen

    Die Vereinten Nationen evakuieren nach Informationen der "Bild"-Zeitung ihre Mitarbeiter von der Krim.
  • 3/3/2014 9:55:52 AM   Oliver Georgi
    Gazprom prüft Preiserhöhung für Gas an Ukraine

    Der russische Konzern Gazprom prüft nach Angaben seines Finanzvorstands eine Preiserhöhung für Gaslieferungen an die Ukraine nach dem ersten Quartal. Erst im Dezember hatte
    Russland den Gaspreis für die Ukraine gesenkt. Das Abkommen kann jedoch quartalsweise gekündigt werden. Offenbar in Erwartung höherer Preise nimmt die Ukraine nach Angaben von Uktransgas derzeit doppelt so viel Gas von Russland ab wie vor einem Jahr.
  • 3/3/2014 10:02:35 AM   Lorenz Hemicker
    Die Erklärung der G-7-Staaten zum Stopp des G-8-Treffens im Wortlaut, veröffentlicht auf den Seiten des amerikanischen State Department.
  • 3/3/2014 10:08:04 AM   Lorenz Hemicker

    Der deutsche
    Außenminister Frank-Walter Steinmeier fliegt in diesen Minuten zum Krisentreffen der EU-Außenminister nach Brüssel.
  • 3/3/2014 10:12:09 AM   Oliver Georgi
    OSZE will Beobachtermission in die Ukraine schicken

    Angesichts der massiven russischen  Einmischung will die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit  in Europa (OSZE) eine Beobachtermission in die Ukraine schicken.  Die Beobachter sollten die „Umstände der Vorfälle in der Ukraine“  prüfen, teilte der Schweizer Bundespräsident und amtierende OSZE-Vorsitzende Didier Burkhalter am Montag in Genf mit. Er rief die ukrainische Übergangsregierung in Kiew auf, das OSZE-Büro für  demokratische Institutionen und Menschenrechte mit der Mission zu beauftragen.

  • 3/3/2014 10:51:47 AM   Lorenz Hemicker

    Der
    britische Außenminister William Hague
    erklärt nach Gesprächen mit Interims-Präsident Turtschinow und Interims-Regierungschef Jazenjuk in Kiew, das Vereinigte Königreich werde der Regierung und den Menschen der Ukraine beistehen. In einer weiteren Nachricht auf dem Kurznachrichtendienst Twitter kündigte Hague an, London werde dem Land 10 Millionen britische Pfund für dringend benötigte technische Hilfe sowie wirtschaftliche und politische Reformen bereitstellen.
  • 3/3/2014 10:56:24 AM   Oliver Georgi
    Lawrow verteidigt russisches Vorgehen

    Russlands Außenminister Sergej Lawrow verteidigt das Vorgehen seines Landes im Ukraine Konflikt.
    Für Moskau gehe es dabei um die "Frage der Verteidigung unserer Bürger und Landsleute und der Sicherung ihrer Menschenrechte, insbesondere des Rechts auf Leben", sagte Lawrow am Montag in Genf. Jene Kräfte, die jetzt von einer Aggression sprächen und Russland mit Sanktionen und Boykott drohten, hätten zuvor einen echten politischen Dialog über die Lösung der Probleme in Kiew verweigert, sagte Lawrow vor dem UN-Menschenrechtsrat. Sie hätten damit "die ukrainische Gesellschaft polarisiert".

    Lawrow warf der Übergangsregierung in Kiew vor, grundlegende Menschenrechte der Russen in der Ukraine zu missachten. Zudem habe sie Provokationen gegen die russische Schwarzmeerflotte auf der Krim vorbereitet. All dies habe bei Millionen von Russen, die auf der Krim und in den östlichen Landesteilen lebten, Empörung und Befürchtungen ausgelöst. Deshalb hätten sie Moskau um Hilfe und Schutz gebeten.
  • 3/3/2014 11:33:47 AM   Philipp Jaklin
    Steinmeier warnt vor Spaltung Europas

    Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier sieht Europa wegen der Ukraine-Krise „ganz ohne Zweifel in der schärfsten Krise seit dem Mauerfall“.
    „25 Jahre nach dem Ende der Blockkonfrontation ist die Gefahr einer erneuten Spaltung Europas real“, so Steinmeier am Montag in Brüssel vor einem Krisentreffen der EU-Außenminister zur Ukraine. „Täglich spitzt sich die Lage in der Ukraine weiter zu und noch ist kein Ende der Eskalation abzusehen.“ Mit Krisendiplomatie müsse nun alles versucht werden, um die Lage zu beruhigen. „Es ist immer noch Umkehr möglich", sagte der SPD-Politiker.
  • 3/3/2014 11:52:22 AM   Philipp Jaklin
    G7-Staaten bieten der Ukraine Finanzhilfe an

    Die sieben führenden westlichen Industrieländer (G7) haben der Ukraine „starken finanziellen Rückhalt“ angeboten. Nach Angaben der Bundesregierung hat der Westen dem Land auch Hilfe bei der Begleichung von Schulden beim russischen Energiekonzern Gazprom noch für diesen Monat in Aussicht gestellt. Zusammen mit dem Internationalen Währungsfonds (IWF) sollten die unmittelbaren wirtschaftlichen Herausforderungen bewältigt werden, erklärten die G7-Finanzminister am Montag. Laut Regierungssprecher Steffen Seibert wird es noch
    im März darum gehen, Forderungen von Gazprom gegen die Ukraine zu begleichen. Dabei seien Hilfen durch den IWF und die EU möglich. Erste Gespräche dazu fänden noch in dieser Woche statt, sagte Seibert in Berlin.

  • AM #Steinmeier in Brüssel zur #Ukraine : Europa befindet sich in schärfster Krise seit dem Mauerfall. Jetzt Stunde der Diplomatie. #Krim #FAC
  • 3/3/2014 11:58:16 AM   Philipp Jaklin
    EU-Staaten bereiten sich auf möglichen Flüchtlingsstrom vor

    Wegen der Krise in der Ukraine schmieden einige EU-Länder Notfallpläne für die mögliche Aufnahme von Flüchtlingen. Sollte es zu einem Migrationsstrom kommen, werde Österreich gemeinsam mit anderen osteuropäischen Ländern handeln und auf alle Fälle helfen, kündigte die österreichische Innenministerin Johanna Mikl-Leitner beim Treffen mit ihren EU-Amtskollegen in Brüssel an. Die Ministerin sprach für die "Forum-Salzburg-Staaten", zu denen neben Österreich auch die ukrainischen Nachbarländer Polen, Slowakei, Rumänien und Ungarn gehören. Österreich ist nach Worten der Ministerin bereit, die Länder rund um die Ukraine bei der Aufnahme von Flüchtlingen zu unterstützen. Im zweiten Schritt könnte Österreich freie Plätze in Asylbewerberheimen bereitstellen oder notfalls zusätzliche Quartiere aufstellen.
  • Blue-yellow flag over #Ukraine 's military base in #Bakhchysarai , #Crimea . Pic via Rustem Osmanov http://pbs.twimg.com/media/BhzL5UnCQAEi7Ty.jpg

  • 3/3/2014 12:14:38 PM   Oliver Georgi
    Ukrainische Regierung betont Gebietsanspruch auf Krim

    Die ukrainische Regierung hat mit Nachdruck ihren Gebietsanspruch auf die Halbinsel Krim betont.
    "Niemand wird die Krim an irgendjemanden abgeben", sagte Regierungschef Arseni Jazenjuk am Montag in Kiew. Russland müsse sofort aufhören, auf der Krim durch eine "selbst ernannte illegale Regierung" Druck auszuüben. "Es gibt klare Bestimmungen, dass die Ukraine ein unteilbarer Staat ist und dass das, was derzeit auf der Krim stattfindet, ein Verstoß gegen das Völkerrecht ist", betonte Jazenjuk. Er warnte Russland vor Gewalt gegen friedliche Bürger auf der Halbinsel. Moskau werde sich dafür international verantworten müssen, unterstrich Jazenjuk.

  • 3/3/2014 12:20:53 PM   Philipp Jaklin
    Demonstranten besetzen Regierungsgebäude in der Ostukraine

    F.A.Z.-Korrespondent Konrad Schuller berichtet aus der ostukrainischen Stadt Donezk, prorussische Demonstranten hätten ein Gebäude der dortigen Provinzverwaltung gestürmt. Während der ganzen Nacht habe es in der fünftgrößten Stadt des Landes Unruhen gegeben. Donezk ist ein wichtiges Wirtschaftszentrum der Ukraine - mit Steinkohle-Tagebau und Schwerindustrie vor Ort.
  • 3/3/2014 12:58:17 PM   Oliver Georgi
    Lawrow verurteilt Sanktionsdrohungen

    Russlands Außenminister Sergej Lawrow hat 
    die angedrohten Strafmaßnahmen des Westens wegen der Ukraine-Krise zurückgewiesen. „Diejenigen, die die Situation als eine Aggression interpretieren und Sanktionen und Boykotts androhen, sind die gleichen, die systematisch einen Dialog verhindert und schließlich die Polarisierung der ukrainischen Gesellschaft vorangetrieben haben“, sagte Lawrow am Montag bei der Sitzung des UN-Menschenrechtsrats in Genf.
  • 3/3/2014 1:00:19 PM   Oliver Georgi
    Timoschenko: Putin hat Kiew und seinen Verbündeten den Krieg erklärt

    Die frühere Regierungschefin Julija Timoschenko hat Russland eine Kriegserklärung gegen die Ukraine und ihre Verbündeten vorgeworfen. Mit der „Besetzung“ der Halbinsel Krim habe Russlands Präsident Wladimir Putin nicht nur der Ukraine, sondern auch „den Garanten unserer Sicherheit, nämlich den Vereinigten Staaten und Großbritannien, den Krieg erklärt“, sagte die kürzlich aus der Haft entlassene Politikerin am Montag in einer Videobotschaft auf ihrer Internetseite. Sie glaube nicht, „dass Russland die rote Linie überschreitet“. Sollte die Regierung dies doch tun, „wird sie verlieren“, betonte Timoschenko.
  • 3/3/2014 1:39:34 PM   Philipp Jaklin
    Die Nachrichtenagentur AFP meldet weitere Details zur Lage in Donezk: Bei den Demonstranten, die dort die Regionalverwaltung erstürmt haben, handele es sich um rund 300 Menschen. Mehrere Etagen seien besetzt worden. Zuvor habe es eine Kundgebung von rund 3000 bis 4000 Demonstranten gegeben.
  • 3/3/2014 1:47:54 PM   Philipp Jaklin
    Ukrainisches Militär: Russen sind in den Luftraum eingedrungen

    Nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Kiew sind r
    ussische Kampfflugzeuge in der Nacht zum Montag zwei Mal in den ukrainischen Luftraum über dem Schwarzen Meer eingedrungen. Ukrainische Abfangjäger seien aufgestiegen und hätten "provokative Aktionen" verhindert. Laut ukrainischem Grenzschutz manövrieren vor Sewastopol, dem Heimathafen der Schwarzmeerflotte, zahlreiche russische Kriegsschiffe. Zudem blockiere Russland in einigen Gegenden der Krim das Handy-Netz.
  • 3/3/2014 1:51:20 PM   Tobias Rabe
    „Mulmiges Gefühl“ für Paralympics-Teilnehmer

    Alfons Hörmann, Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes, ist wenige Tage vor dem Beginn der Paralympics in Sotschi besorgt wegen der Lage in der Schwarzmeerregion. „Dass einen so etwas nicht kalt lässt, ist vollkommen klar. Das ist eine ungute Situation. Wir fahren alle mit einem mulmigen Gefühl dahin“, sagte der Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes der dpa. Die Sicherheit der Athleten stehe an oberster Stelle. „Man muss die Situation aufmerksam beobachten.“ Hörmann selbst will voraussichtlich am Donnerstag nach Sotschi reisen. Das deutsche Team will schon morgen zu den Weltspielen der Behindertensportler aufbrechen.
  • Ukrainian military base in Perevalnoye near #Simferopol surrounded by civilian patrols and curious mothers #Crimea http://pbs.twimg.com/media/BhzvFjpCYAAJBxw.jpg

  • 3/3/2014 2:35:42 PM   Philipp Jaklin
    Türkei will in Krim-Krise „nicht Zuschauer bleiben"

    Die Türkei schaltet sich in die Krise auf
    der ukrainischen Halbinsel Krim ein: Die Regierung in Ankara befinde sich im Gespräch mit den betroffenen Parteien, um einen bewaffneten Konflikt zu verhindern, verlautete aus Regierungskreisen. Die Türkei könne angesichts der Entwicklungen auf der Krim nicht Zuschauer bleiben.
  • 3/3/2014 2:35:49 PM   Lorenz Hemicker
    Russisches Truppenmanöver in Kaliningrad

    Übereinstimmenden Berichten mehrerer russischer Nachrichtenagenturen zufolge haben Truppen des Kremls im Raum Kaliningrad am Montag mit einem Manöver kombinierter Land- und Seestreitkräfte begonnen. Die russische Exklave an der Ostsee liegt sich zwischen den Nato-Mitgliedsländern Polen und Litauen sowie Weißrussland. Ein Sprecher des russischen Militärs sagte RIA Novosti, bei der Übung der baltischen Flotte seien zahlreiche Waffensysteme, Bodentruppen, Panzer, Schffsartillerie und Luftverteidigungsraketen eingesetzt worden. Die russische Nachrichtenagentur ITAR-TASS gab unter Berufung auf die russischen Streitkräfte die Zahl der teilnehmenden Soldaten mit 3.500 Soldaten an. Zudem sollen 450 gepanzerte Fahrzeuge beteiligt sein.
  • 3/3/2014 3:15:32 PM   Philipp Jaklin
    Schwarzmeerflotte stellt angeblich ukrainischen Truppen Ultimatum

    Einem Bericht der
    russischen Nachrichtenagentur Interfax zufolge stellt die russische Schwarzmeerflotte dem ukrainischen Militär auf der Krim ein Ultimatum bis 04.00 MEZ. Bis dahin sollten die ukrainischen Kräfte ihre Waffen niederlegen, ansonsten werde angegriffen, zitiert Interfax Kreise des ukrainischen Verteidigungsministeriums.  Eine Bestätigung gibt es dafür zunächst nicht.
  • 3/3/2014 3:19:07 PM   Philipp Jaklin
    EU debattiert Sanktionen gegen Russland

    Als Reaktion auf das Verhalten Russlands
    in der Ukraine-Krise diskutieren die EU-Staaten Sanktionen gegen Moskau. Das geht aus einem Entwurf für eine gemeinsame Erklärung hervor, die am Montag in Brüssel von den EU-Außenministern diskutiert wurde. „Die EU ruft Russland auf, unverzüglich seine bewaffneten Kräfte in die Orte ihrer ständigen Stationierung zurückzuziehen“, heißt es darin in Bezug auf die Lage auf der ukrainischen Halbinsel Krim. 

    Aus dem Entwurf geht zudem hervor, dass die EU Sanktionen
    verhängen will, indem sie bilaterale Gespräche etwa über Visa-Erleichterungen und ein neues Kooperationsabkommen aussetzt. Zudem werde die EU die Folgen „möglicher weiterer negativer Handlungen Russlands“ für die gegenseitigen Beziehungen prüfen, heißt es in dem Text, der vor seiner Verabschiedung noch an entscheidenden Stellen verändert werden kann.
      
    Auch „gezielte Maßnahmen“, also Sanktionen, könnten „erwogen“ oder „vorbereitet“ werden, darunter ein Waffenembargo, heißt es in dem diskutierten Papier. Ob zu diesem Zeitpunkt wirklich Sanktionen gegen Moskau verhängt werden sollen, ist unter den EU-Staaten umstritten.
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