Krim-Krise
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Krim-Krise


Ukrainische Grenztruppen bei einer Übung in der Nähe der russischen Grenze (Foto AFP)


Nach der russischen Annexion der Krim - das Wichtigste im Überblick:
  • Die EU weitet ihre Sanktionen auch auf Vertraute Putins aus.
  • Brüssel unterzeichnet das Assoziierungsabkommen mit der Ukraine.
  • In Moskau stimmt das russische Oberhaus für die Aufnahme der Krim.
  • Russland will auf die amerikanischen Sanktionen antworten.
  • Das Parlament in Kiew will weiter für eine "Befreiung" der Halbinsel kämpfen.

  • 3/19/2014 8:36:10 AM   Paul Middelhoff
    Die Nachrichtenagentur dpa liefert neue Informationen zur Lage im Hauptquartier der ukrainischen Marinestreitkräfte in Sewastopol: Am morgen sind prorussische Uniformierte auf das Gelände des Stützpunkts vorgedrungen. Dutzende zum Teil Maskierte hissten die russische Flagge. Mehrere ukrainische Soldaten sollen sich verbarrikadiert haben. Der Oberkommandeur der in Sewastopol stationierten russischen Schwarzmeerflotte, Alexander Witko, verhandele über eine friedliche Übergabe, meldeten russische Agenturen. Medien in Kiew berichteten, unter den Angreifern seien auch Frauen. 
  • 3/19/2014 8:48:38 AM   Paul Middelhoff
    Die Navy der Vereinigten Staaten teilt mit, dass das amerikanische Kriegsschiff "Truxtun" ein eintägiges Manöver mit der bulgarischen und der rumänischen Marine im Schwarzen Meer beginnt. (Reuters)
  • 3/19/2014 8:57:24 AM   Paul Middelhoff

    Derweil läuft die Krisendiplomatie auf Hochtouren: Der amerikanische Vizepräsident Joe Biden trifft die litauische Präsidentin Dalia Grybauskaite in Vilnius um über die Lage auf der Krim zu beraten. (Foto: DPA)

  • 3/19/2014 9:07:45 AM   Paul Middelhoff
    Die Nachrichtenagentur AFP meldet, dass das Hauptquartier der ukrainischen Marine in Sewastopol von prorussischen Milizen umstellt sei. Die rund 200 Aktivisten seien allerdings unbewaffnet, viele seien vermummt. Schüsse seien nicht gefallen, die Offiziere der ukrainischen Armee hätten sich im Hauptgebäude des Stützpunkts verschanzt.
  • 3/19/2014 9:16:14 AM   Paul Middelhoff

    Ein Offizier der ukrainischen Marine verlässt das Hauptquartier der Seestreitkräfte in Sewastopol unter der Aufsicht vermummter Milizen. Diese sind allerdings offensichtlich bewaffnet. (Foto: Reuters)

  • 3/19/2014 9:20:31 AM   Paul Middelhoff

    Auf dem Dach der Marinebasis der ukrainischen Seestreitkräfte hissen Milizen die russische Flagge. (Foto: Reuters)

  • 3/19/2014 9:25:24 AM   Paul Middelhoff
    Die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, dass rund ein Dutzend ukrainische Soldaten das Hauptquartier der Marine in Sewastopol unbewaffnet verlassen
  • 3/19/2014 9:29:10 AM   Paul Middelhoff
    Der ukrainische Ministerpräsident hat seinen Stellvertreter und den Verteidigungsminister des Landes angewiesen, auf die Krim zu reisen. Ihre Aufgabe sei, "die Situation zu lösen". (Reuters)
  • 3/19/2014 9:33:27 AM   Paul Middelhoff
    Ein Marinesprecher äußert sich zur Lage im Marinehauptquartier in Sewastopol: "Auch wenn wir die Erlaubnis haben, unsere Waffen zur Selbstverteidigung zu nutzen, tun wir das nicht", sagte Sergej Bogdanow. Die Offiziere der ukrainischen Marine hätten sich im Gebäude verschanzt und es gebe Verhandlungen zwischen beiden Seiten. (AFP)
  • 3/19/2014 9:34:41 AM   Paul Middelhoff
    Das russische Verfassungsgericht hat die Angliederung der Krim an Russland als legal eingestuft. Der von Präsident Wladimir Putin unterzeichnete Vertrag sei verfassungsgemäß, urteilte das Gericht nach eigenen Angaben. Demnach fiel die Entscheidung einstimmig. (AFP)
  • 3/19/2014 9:46:51 AM   Paul Middelhoff

    Derweil tragen sich in Kiew Freiwillige in Listen zur Verteidigung des Landes ein. Auch dieser altgediente Bürger will seine Heimat verteidigen. (Foto: AFP)

  • 3/19/2014 9:50:18 AM   Paul Middelhoff
    Das Bundeskabinett hat grünes Licht für die Unterzeichnung der ersten Vereinbarungen des Assoziierungsabkommens zwischen der Europäischen Union und Ukraine gegeben. Die Ministerrunde unter Leitung von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) stimmte dem Vorhaben zu. Der politische Teil des Abkommens soll an diesem Donnerstag beim EU-Gipfel in Brüssel geschlossen werden. Zudem soll die Ukraine Zollerleichterungenbekommen. Für die Unterzeichnung der Vereinbarungen über weitere wirtschaftliche Zusammenarbeit - den zweiten Teil des Abkommens - gibt es noch keinen Termin. (dpa)  
  • 3/19/2014 10:00:17 AM   Paul Middelhoff
    Wie die KyivPost berichtet, schließt der Generalstaatsanwalt in Kiew aus, dass die Angriffe auf Demonstranten durch Scharfschützen während der Proteste in der ukrainischen Hauptstadt auf die Majdan-Bewegung zurückzuführen sei. Zuvor hatten sich Anhänger des abgesetzten Präsidenten Janukowitsch und Mitglieder der Majdan-Bewegung gegenseitig beschuldigt, für die Schüsse auf dem Unabhängigkeitsplatz in Kiew verantwortlich zu sein.
  • 3/19/2014 10:01:23 AM   Paul Middelhoff
    Die russische Luftwaffe startet ein großangelegtes Manöver im Nordwesten des Landes, wie die Nachrichtenagentur Interfax unter Berufung auf Militärkreise berichtet. Demnach nehmen an den Übungen Kampfjets und Bomber teil. (Reuters)
  • 3/19/2014 10:03:19 AM   Paul Middelhoff

    Auf dem Leninplatz in Simferopol verteilt ein junger Mann die kostenlose "Zeitung Russlands". (Foto: AFP)

  • 3/19/2014 10:10:47 AM   Julian Staib
    Kasachstan hat das Referendum auf der Krim anerkannt, wie es auf der Website des kasachischen Außenministeriums heißt. Es werde als Ausdruck des "freien Willens der Bevölkerung der Autonomen Republik Krim" gesehen. Die russische Entscheidung (zur Aufnahme der Krim) werde unter den "gegebenen Bedingungen" verstanden, heißt es weiter. Man darf gespannt sein, ob sich weitere Staaten dieser Entscheidung anschließen. Wie in der F.A.Z. berichtet, hatten mehrere Partner Russlands unwillig auf das Vorgehen Moskaus reagiert.
  • 3/19/2014 10:15:57 AM   Paul Middelhoff
    Der Ministerpräsident der Krim, Sergej Axjonow, verweigert einer Regierungsdelegation aus Kiew die Einreise. "Sie sind nicht willkommen auf der Krim, keiner wird sie einreisen lassen, sie werden zurückgeschickt", zitiert ihn die Agentur Interfax. Der amtierende ukrainische Regierungschef Jazenjuk hat seinen Vize und den Verteidigungsminister auf die Krim entsandt, um dort "die Situation zu lösen". (Reuters)
  • 3/19/2014 10:16:30 AM   Julian Staib
    Der Kreml hat den Wortlaut der Rede veröffentlicht, die Russlands Präsident Wladimir Putin am Dienstag in Moskau hielt (englisch und russisch). Hier die F.A.Z.-Analyse: "Putins Wiedervereinigung".
  • 3/19/2014 10:25:38 AM   Paul Middelhoff
    Das Hauptquartier der ukrainischen Marine auf der Krim ist unter Kontrolle prorussischer Kräfte. Nach mehr als 30 Soldaten hätten auch die Kommandeure den Stützpunkt verlassen, meldete die Agentur Interfax. Das örtliche Internetportal http://sevastopol.su/ berichtete, Marinechef Sergej Gajduk habe sich im Jogginganzug gestellt. Es habe weder Gewalt noch Verletzte gegeben.
  • 3/19/2014 10:31:27 AM   Paul Middelhoff

    Eine Frau reicht einem ukrainischen Soldaten Lebensmittel über den Zaun einer Armeebasis in Simferopol. Russische Streitkräfte halten den Stützpunkt besetzt (Foto: AFP)

  • 3/19/2014 11:01:13 AM   Paul Middelhoff
    Nach der Erstürmung des Marinehauptquartiers in Sewastopol erklären die prorussischen Milizionäre, sie hätten Sergej Gajduk, den Oberbefehlshaber der ukrainischen Marine, festgesetzt. (AFP)
  • 3/19/2014 11:02:10 AM   Julian Staib

    Auf dem Foto ist nach Angaben der Twitterer, die zur prowestlichen Majdan-Bewegung gehören, zu sehen, wie aus dem mittlerweile von prorussischen Kräften eingenommenen ukrainischen Marinestützpunkt in Sewastopol ein Safe herausgetragen wird.
  • 3/19/2014 11:02:45 AM   Paul Middelhoff

    Auch in Simferopol halten russische Streitkräfte einen ukrainischen Militärstützpunkt besetzt. (Foto: AFP)

  • 3/19/2014 11:12:56 AM   Paul Middelhoff
    Durch Russlands Übernahme der Krim ändert sich das Machtgefüge in der Region drastisch. Wie sich die früheren Sowjetrepubliken nach dem Zerfall des Ostblocks entwickelt haben und wie sie derzeit zu Russland stehen, können Sie in unserem FAZ.NET-Interaktiv nachlesen.
  • 3/19/2014 11:14:07 AM   Paul Middelhoff
    Deutschland will sich an einer möglichen Beobachtermission der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) in der Ukraine mit bis zu 20 eigenen Beobachtern beteiligen. Dies kündigte Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) in Berlin an. Insgesamt soll die Mission mehrere hundert zivile Beobachter umfassen. Derzeit wird die Entsendung allerdings noch von Russland blockiert. Nach einem Telefonat mit Russlands Außenminister Sergel Lawrow sprach Steinmeier allerdings von Fortschritten. (dpa)
  • 3/19/2014 11:15:28 AM   Paul Middelhoff
    Prorussische Milizen haben nach Angaben der Regierung in Kiew einen weiteren ukrainischen Militärstützpunkt auf der Krim angegriffen. Wie ein Sprecher des Verteidigungsministeriums in Kiew mitteilte, griffen die Milizen den Stützpunkt in Nowoosjornoje im Westen der Halbinsel an. (AFP)
  • 3/19/2014 11:24:29 AM   Paul Middelhoff

    Arbeiter ersetzen den Schriftzug "Höchster Rat der Autonomen Republik Krim" am Gebäude der Regionalverwaltung in Simferopol. Über dem Gebäude weht die russische Fahne. (Foto: dpa)

  • 3/19/2014 11:33:39 AM   Julian Staib
    Rund 2000 Krimtataren haben sich einem Medienbericht zufolge am Dienstag versammelt, um ein getöteten jungen Mann zu Grabe zu tragen. Reschat Ametow war wie berichtet am 16. März tot aufgefunden worden, nachdem er etwa zwei Wochen zuvor bei Protesten gegen die russische Truppenpräsenz auf der Krim von Bewaffneten abgeführt worden war. Sein Leichnam wurde etwa 60 Kilometer außerhalb von Sewastopol gefunden, er wies Spuren von Folter auf. Wie in der F.A.Z. berichtet, war es zuvor zu Gewalt zwischen Russen und Krimtataren gekommen. Diese sorgen sich vor einer Zukunft in der Russischen Föderation.
  • 3/19/2014 11:35:17 AM   Paul Middelhoff

  • 3/19/2014 12:19:52 PM   Julian Staib
    Außenminister Steinmeier hat in einem Telefongespräch mit dem russischen Kollegen Außenminister Sergej Lawrow darauf gedrängt, innerhalb von 24 Stunden einen OSZE-Einsatz in der Ukraine zuzulassen. (Reuters)
  • 3/19/2014 12:22:52 PM   Julian Staib
    Der Vizepräsident der Vereinigten Staaten, Joe Biden, sieht Russland in der Krim-Krise auf
    einem "
    finsteren Weg" in die Isolation.
    Die Vereinigten Staaten würden auf jeden
    aggressiven Akt gegen die Nato-Verbündeten reagieren, sagte er in Litauen.
    Biden ist für zwei Tage zu Gesprächen in Polen und den baltischen Staaten.

  • 3/19/2014 12:38:30 PM   Julian Staib
    Stillstand im Ringen um OSZE-Beobachtermission
    Im Ringen um eine Beobachtermission der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) gibt es keine Fortschritte.
    Eine OSZE-Sitzung am Mittwoch in Wien wurde ohne neuen Termin vertagt, wie die Schweizer Präsidentschaft mitteilte. Es gebe auf russischer Seite keine Bewegung. Umstritten sind die möglichen Einsatzorte der Beobachter in der Ukraine. (dpa)
  • 3/19/2014 12:41:55 PM   Julian Staib


    Im Marinestützpunkt in Sewastopol wird die ukrainische Flagge abgeschnitten (Foto AP)


  • 3/19/2014 1:18:32 PM   Julian Staib
    Rumänien und Moldau besorgt wegen Transnistrien
    Angesichts des Krim-Konflikts sorgen sich die Staatspräsidenten Rumäniens und der Republik Moldau um die Situation in dem abtrünnigen, von Russland kontrollierten moldauischen Gebiet Transnistrien.
    Sie trafen sich am Mittwoch im rumänischen Iasi, nahe der Grenze zur Moldau. Man müsse Maßnahmen treffen, um "Ereignissen wie jenen zwischen der Russischen Föderation und der Ukraine in Bezug auf die Republik Moldau vorzubeugen", sagte Rumäniens Staatspräsident Traian Basescu. (dpa) Wie berichtet, hat nach der Krim auch Transnistrien um Aufnahme in die Russische Föderation gebeten.
  • 3/19/2014 1:21:32 PM   Julian Staib
    Kabinett billigt EU-Assoziierungsabkommen mit Ukraine
    Das Bundeskabinett hat der Unterzeichnung des politischen Teils eines Assoziierungsabkommens zwischen der Europäischen Union und der Ukraine zugestimmt.
    „Wir sehen darin ein wichtiges Signal der Unterstützung an die Ukraine“, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert. „Es ist aber auch ein deutliches Signal an Russland.“ Die EU akzeptiere nicht, dass durch wirtschaftlichen, politischen und militärischen Druck außenpolitische Entscheidungen anderer Länder beeinflusst würden, sagte Seibert.  Der politische Teil des Abkommens soll am Freitag beim EU-Gipfel in Brüssel zwischen der Europäischen Union und der Ukraine unterzeichnet werden. (dpa)
  • 3/19/2014 1:22:59 PM   Julian Staib
    Bundesregierung: Krim-Anschluss keine Wiedervereinigung
    D
    ie Bundesregierung hat den Anschluss der Krim an Russland scharf kritisiert. „Russland geht einen international isolierten Weg, und es ist ein Weg, der große Gefahren für das Zusammenleben der Staaten in Europa birgt“, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert. Er verbat sich zudem den Vergleich des russischen Präsidenten Wladimir Putin zwischen den Ereignissen auf der Krim und der deutschen Wiedervereinigung. Die deutsche Einheit habe zwei getrennte Staaten gleicher Nation wieder zusammengeführt, sagte Seibert. „Das russische Eingreifen führt dagegen zu einer Teilung der Ukraine.“ Außerdem sei die deutsche Einheit in beispielhafter Weise von der internationalen Gemeinschaft begleitet worden, was in der Krim-Krise nicht der Fall sei. (dpa)
  • 3/19/2014 1:24:59 PM   Julian Staib
    Die frühere ukrainische Regierungschefin Julija Timoschenko hat die Berliner Charité am Mittwoch verlassen. Das teilte das Universitätsklinikum mit. Timoschenko wolle sich noch am Mittwoch wieder nach Kiew begeben, hieß es in der Mitteilung. Timoschenko war seit Anfang März wegen ihrer chronischen Bandscheibenschmerzen in der Klinik in Behandlung gewesen. (dpa)
  • 3/19/2014 2:02:02 PM   Julian Staib
    Der Generalsekretär der Vereinten Nationen, Ban Ki Moon, bricht zu einer Ukraine- und Russland-Reise auf. Das teilt sein Büro mit. Am Donnerstag soll er sich mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin treffen. Die Krise müsse friedlich gelöst werden, erklärt Ban. (dpa)
  • 3/19/2014 2:25:46 PM   Julian Staib
    Berlin rechnet nicht mit massiv verschärften Sanktionen
    Die Bundesregierung rechnet „nach heutigem Stand“ nicht damit, dass der EU-Gipfel am Donnerstag und Freitag in Brüssel eine weitreichende Verschärfung der Sanktionen gegen Russland wegen der Ukraine-Krise beschließen wird.
    Die dritte Stufe des Anfang März beschlossenen Sanktionsplans würde nur bei einer weiteren massiven Destabilisierung über die Krim hinaus greifen, hieß es am Mittwoch aus Regierungskreisen in Berlin. Gesprochen werde aber voraussichtlich über zusätzliche Maßnahmen der zweiten Sanktionsstufe, also über  Reisebeschränkungen und das Einfrieren von Konten. (dpa)

  • 3/19/2014 2:47:56 PM   Julian Staib

    Mitglieder der sogenannten Selbstverteidigungseinheiten im Hauptquartier des ukrainischen Marinestützpunkts in Sewastopol (Foto AP)
  • 3/19/2014 3:31:59 PM   Julian Staib
    Biden stellt Staaten des Baltikums Truppenentsendung in Aussicht
    Die Vereinigten Staaten erwägen offenbar die Entsendung eigener Soldaten ins Baltikum, um den drei dortigen Nato-Mitgliedstaaten Rückendeckung in der Krim-Krise zu geben. Washington prüfe mehrere Optionen zur Ausweitung der bestehenden Militärkooperationen, sagte Vizepräsident Joe Biden bei einem Besuch in Litauen. Dies umfasse auch die Möglichkeit, amerikanische Truppen zu Ausbildungszwecken sowie Übungsmanövern an Land und zur See zu entsenden. Die von Russland im Eilverfahren betriebene Angliederung der ukrainischen Krim-Halbinsel wird in den früheren Sowjetrepubliken Litauen, Estland und Lettland mit Sorge verfolgt. Gemäß der Beistandsklausel in Artikel fünf des NATO-Vertrags „werden wir auf jede Aggression gegen ein NATO-Mitglied antworten“, versicherte Biden. (AFP)
  • 3/19/2014 3:33:33 PM   Julian Staib
    Litauens Präsidentin: Russland wendet "brutale Gewalt" an
    Bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem amerikanischen Vizepräsidenten Joe Biden hat Litauens Präsidentin Dalia Grybauskaite den Kreml beschuldigt, „brutale Gewalt“ anzuwenden, um „Europas Grenzen neu zu ziehen“.
    Der Konflikt zwischen Moskau und der Ukraine sei „eine direkte Bedrohung unserer regionalen Sicherheit“, sagte Grybauskaite. (AFP)
  • 3/19/2014 3:51:13 PM   Julian Staib
    In Zukunft droht gegenüber Russland eine Zeit der "Konfrontation und Entfremdung", die schwierig zu überwinden sein wird - schreibt die "New York Times": "If Not a Cold War, a Return to a Chilly Rivalry".
  • 3/19/2014 5:10:19 PM   Julian Staib
    Putin bekräftigt Pläne für Bau einer Brücke zur Krim
    Russland hat die Pläne für eine Brücke auf die Krim nach der Angliederung der Halbinsel bekräftigt. „Wir brauchen eine Brücke für Autos und Züge“, sagte Russlands Präsident Wladimir Putin laut der Agentur Interfax. Pläne für eine Brücke über die 4,5 Kilometer breite Meerenge von Kertsch zwischen der Halbinsel und dem russischen Festland gibt es bereits seit Dezember, damals hatten sich Russland und die Ukraine unter dem mittlerweile abgesetzten Präsidenten Viktor Janukowitsch auf das Projekt geeinigt. (AFP)
  • 3/20/2014 10:47:11 AM   Julian Staib
    Hier gibt es die deutsche Version der Rede von Russlands Präsident Wladimir Putin (in einer offensichtlich nicht autorisierten Fassung).
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