Hoeness-Prozess

Hoeness-Prozess

  • 3/13/2014 11:04:28 AM   Britta Beeger
    Interessant wird auch sein, wie sich die Aufsichtsräte des FC Bayern München und die Sponsoren des Vereins nach dem Urteil äußern. Die Hypo Vereinsbank hat gestern ja bereits angekündigt, dass sie den Verein weiter sponsern will.
  • 3/13/2014 10:51:06 AM   Paul Middelhoff

    Ein Appell an Richter Rupert Heindl vor dem Justizpalast in München. (Foto: DPA)

  • 3/13/2014 10:48:13 AM   Britta Beeger
    Auf ihn  wird es nun ankommen: Richter Rupert Heindl. Wie wird das Gericht entscheiden?
    (Foto Reuters)


  • 3/13/2014 10:46:20 AM   Lorenz Hemicker
    Er hat eine Selbstanzeige durchgeführt, das ist Fakt. Das dann seine Konten durchleuchtet werden dürfte Hr. Hoeneß auch klar gewesen sein. Das dann die Summe von 3,5 auf 27 Mio stieg sollte uns dabei nicht verwundern, zumal die Summe über die Jahre angewachsen ist. Es ist schwer für den Richter hier eine Entscheidung zu treffen da hier ja nur ein kleiner Summenfehler entstanden ist.engelhjuDonnerstag, 13. März 2014 am 11:46

  • 3/13/2014 10:44:22 AM   Lorenz Hemicker
    Sollte Hoeneß tatsächlich in den Knast kommen, würde das im Idealfall auch dem FC Bayern einen Dämpfer verpassen. Diese "schottischen Verhältnisse" in der Bundesliga gehen mir schon seit fast zwei Jahren auf die Nerven...magnificusDonnerstag, 13. März 2014 am 11:37

  • 3/13/2014 10:42:06 AM   Britta Beeger
    Der Sprecher der Staatsanwaltschaft Ken Heidenreich hat vor der Presse noch einmal das geforderte Strafmaß begründet, berichtet F.A.Z.-Redakteur Henning Peitsmeier aus München. Er spricht von sieben Fällen der Steuerhinterziehung „in besonders schwerem Fall“ in den Jahren 2003 bis 2009. Strafmildernd, sagt Heidenreich, hätten sich aber die geständige Einlassung des Angeklagten, seine Rückkehr zur Steuerehrlichkeit und die „teilweise“ Wiedergutmachung ausgewirkt.

  • 3/13/2014 10:36:33 AM   Cai Philippsen
    Verteidiger Hanns W. Feigen fordert die Einstellung des Verfahrens oder eine Haftstrafe auf Bewährung für seinen Mandanten Uli Hoeneß. FAZ.NET liegt das Plädoyer im Wortlaut vor
  • 3/13/2014 10:28:48 AM   Thunderclap
    Es gibt nun mal das Instrument der Selbstanzeige, welches Straffreiheit ermöglicht. Selbst wenn es moralischen Erwägungen widerspricht, so muss doch nach Gesetzt Recht gesprochen werden. Wer das nicht will, muss das Instrument der Selbstanzeige abschaffen
  • 3/13/2014 10:28:18 AM   Britta Beeger
    Feigen sagte weiter, die von Hoeneß am 17. Januar 2013 abgegebene Selbstanzeige erfülle inhaltlich alle Voraussetzungen, die der Gesetzgeber und der Bundesgerichtshof verlangten. Es sei bei der Abgabe lediglich ein Formulierungsfehler unterlaufen. Selbst wenn das Gericht die Selbstanzeige deshalb für unwirksam halte, scheide aber eine Haftstrafe ohne Bewährung aus.

  • 3/13/2014 10:26:17 AM   BVB09
    Wenn Herr Rechtsanwalt Feigen es mal wieder geschafft haben sollte, seinen Mandanten aus einer aussichtslosen Lage zu befreien, sollte Herr Hoeneß ihm ein Denkmal an der Allianz Arena bauen!
  • 3/13/2014 10:23:52 AM   x-nuntius
    Hätte Uli Hoeneß diesen Betrag bei einem Schneeball-System ergaunert oder eine Bank überfallen, wäre Freispruch überhaupt kein Thema. Und so sehe ich das: Ein Diebstahl (von allen Steuerzahlern) in Höhe von fast 30 Mio €
  • 3/13/2014 10:22:26 AM   Britta Beeger
    "Die Tat wird überlagert von einer vollständigen Rückkehr zur Steuerehrlichkeit", sagte Hoeneß' Anwalt Hanns W. Feigen. "Die Stunde Null dieses Verfahrens ist der 17. Januar 2013. Das war die Rückkehr des Herrn Hoeneß zur Steuerehrlichkeit." Es gebe bisher keine Urteile, wie mit einer solchen fehlgeschlagenen Selbstanzeige umzugehen sei.

  • 3/13/2014 10:18:50 AM   Britta Beeger
    Ein Urteil wird es nicht vor 14 Uhr geben, berichtet F.A.Z.-Redakteur Henning Peitsmeier aus München. Auf die Frage eines Journalisten, wie Uli Hoeneß auf die Plädoyers reagiert habe, sagt Gerichtssprecherin Andrea Titz: "Eine Reaktion des Angeklagten war für mich nicht erkennbar."
  • 3/13/2014 10:17:34 AM   Jesuit
    Nach meiner Einschätzung, rechne ich mal mit 2 Jahren auf Bewährung und 45 Mio. Geldstrafe. Damit wäre er noch gut bedient….
  • 3/13/2014 10:17:32 AM   Rechtsstaat
    Freispruch für Uli H. Selbstanzeige ist Selbstanzeigen. Es wird Zeit, dass sich Deutschland wieder besinnt und auf wirkliche Probleme konzentriert. Wer U.H. im Gefängnis sehen möchte, hat nichts verstanden. Mörder, Vergewaltiger, Kinderschänder laufen frei herum, weil es immer ach so tolle Gründe für ihre Taten gab, sie eine schwere Kindheit hatten, unter Drogen standen usw. Der Schauprozess ist für U.H. (der seine Geldstrafe bezahlen wird), Strafe genug. Ab jetzt Steuergesetze ändern: Bei enttarnter Steuerhinterziehung ist die gesamte Summe (und nicht nur die fällige Steuerzahlung) weg.
  • 3/13/2014 10:17:12 AM   Stefan P.
    Alles Stammtisch-Parolen. Die Justiz wird ein Urteil basierend auf geltendem Recht sprechen. Falls das der Moralvorstellung nicht entspricht, muss man u. U. bei der nächsten Wahl das Kreuz an einer anderen Stelle setzen, um einen anderen Gesetzgeber zu wählen. Die Methode "Selbstanzeige" mit Strafbefreiung wurde im April 2013 von ALLEN Fraktionen im Bundestag bestätigt, ausser den Linken natürlich.....
  • 3/13/2014 10:17:04 AM   Thurm
    Jeder Mensch wird nach seiner Leistung besteuert. Wer viel hat, muss also auch viele Steuern zahlen. Es ist doch egal wievel er schon bezahlt hat. Er wollte die Allgemeineheit betrügen und Betrug ist strafbar!!!!
  • 3/13/2014 10:16:53 AM   Britta Beeger
    Die Verteidigung hat jedoch keine konkrete Höhe einer Bewährungsstrafe beantragt. Hanns W. Feigen argumentiert, auch falls das Gericht Hoeneß' Selbstanzeige für nicht wirksam halte, sei eine Bewährungsstrafe tat- und schuldangemessen.
  • 3/13/2014 10:12:55 AM   Britta Beeger

    Feigen räumt aber „gewisse Probleme“ in der ersten Selbstanzeige vom Januar 2013 durch den damaligen Steuerberater ein. Wenn das Gericht sie allerdings wegen formaler Mängel für knapp gescheitert halten sollte, so Feigen, solle das Verfahren ebenfalls eingestellt werden – dann eben nicht nach den Regeln der Abgabenordnung über Steuerhinterziehung, sondern nach den allgemeinen Regeln der Strafprozessordnung. In diesem Fall käme eine sogenannte Geldauflage hinzu (also eine Zahlung an die Staatskasse oder an gemeinnützige Organisationen). Oder aber eine Bewährungsstrafe.

  • 3/13/2014 10:11:58 AM   Britta Beeger
    Verteidiger Hanns W. Feigen argumentiert: Die Selbstanzeige war rechtzeitig, vollständig und wirksam, berichtet F.A.Z.-Redakteur Joachim Jahn aus München. Feigen fordert Einstellung des Verfahrens, also Straffreiheit. Natürlich muss Hoeneß trotzdem seine Steuern nachzahlen -- plus 6 Prozent Säumniszinsen pro Jahr und einem Zuschlag von 5 Prozent.
  • 3/13/2014 10:06:59 AM   Gerechtigkeit
    Jeder Klein-Bürger kommt für weitaus mehr in den Knast... Das hat mit Kleinbürgerei überhaupt nichts zu tun! Gerechtigkeit steht im Vordergrund, ob es ein Klein-, Mittel-, Großbürger, Uli Höneß oder sonst wer ist. Schuld an der Steuerhinterziehung ist für mich meist der Staat, weil er mit seiner Politik diese Steuersünden zulässt.
  • 3/13/2014 10:06:33 AM   Schlaumeier
    Freispruch für Ulli! Alle die hier Knast fordern sind doch nur arme Neider. Schon mal dran gedacht welche Summen Steuern er zahlt? Warum gibt es keinen Einheitssteuersatz? Warum zahlen Vielverdiener mehr als Wenigverdiener? Die Mehrverdiener leisten und arbeiten auch mehr! Der kurrupte Staat sieht es als selbtverständlich enorme Summen Steuern zu kassieren. Ebenso ist es ein Unding daß Reporter an Informationen die dem Datenschutz unterliegen gekommen sind. Diese und das Finanzamt haben Ullis Immage geschädigt. Das ist Strafe genug. Daher Steuern nachzahlen und Freispruch!!!
  • 3/13/2014 10:06:28 AM   Britta Beeger


    Im Foyer sind unter der hohen Glaskuppel gut zwei Dutzend Kameras aufgebaut, berichtet F.A.Z.-Redakteur Henning Peitsmeier aus München. Hier soll Gerichtssprecherin Andrea Titz über das Geschehen hinter den verschlossenen Türen berichten – sobald Strafverteidiger Hanns W. Feigen sein Plädoyer beendet hat.



  • 3/13/2014 10:06:19 AM   waldemar
    So ein Mensch wie Hoeneß sollte nicht ins Gefängnis.Man sollte ihm 95% seines Geldes wegnehmen und er sollte in de nächsten zehn Jahren 95% Steuern zahlen.
  • 3/13/2014 10:01:20 AM   Britta Beeger
    Im Gericht ist heute auch wieder Hoeneß' Ehefrau Susanne.
    (Foto AFP)


  • 3/13/2014 9:55:40 AM   Adam Riese
    Uli Hoeneß schuldet jedem Bundesbürger 34 Cent. JEDEM. Vom Baby bis zum Greis. Vom Arbeitslosen bis zum Kanzler. 80 Millionen Menschen. Jedem hat er 0,34 € unterschlagen. Darf es dafür Bewährung geben?
  • 3/13/2014 9:55:28 AM   Britta Beeger
    Was viele empört: Die Steuerschuld ist von 3,5 Millionen am ersten Prozesstag auf 27,2 Millionen Euro angewachsen. Wie das sein kann, hat der Kollege Jannik Euteneuer hier noch einmal aufgeschrieben.
  • 3/13/2014 9:52:09 AM   Lorenz Hemicker
    Eine von zahlreichen Unmutsbekundungen über den Präsidenten des FC Bayern beim Kurznachrichtendienst Twitter.
  • 3/13/2014 9:50:13 AM   Britta Beeger
    Ein Sympathisant hat sich doch noch gefunden:
    (Foto dpa)


  • 3/13/2014 9:41:32 AM   Jesuit
    Bei einem Freispruch, bricht Schäubles - Selbstanzeigen System - in sich zusammen.
  • 3/13/2014 9:37:55 AM   Britta Beeger
    Zeichen der Solidarität sind nicht mehr sichtbar, erst recht gibt es keine organisierten Fan-Demonstrationen. Zum Prozessauftakt am Montag reckten immerhin noch zwei Männer Schilder in die Luft: „Milde für Uli Hoeneß“ stand auf dem einen, „S-uli-darität“ auf dem anderen.

  • 3/13/2014 9:37:32 AM   Britta Beeger
    Vor Ort ist auch unser Kollege Henning Peitsmeier, der uns heute morgen schon von dem großen Andrang vor dem Justizpalast in München geschildert hat. Ein Jura-Student im ersten Semester war schon um 8 Uhr vor Ort. Er hoffe auf ein gerechtes Urteil, das „keinen Aufschrei in der Bevölkerung auslöst“, sagt er.
  • 3/13/2014 9:37:00 AM   Sven-Jannik Euteneuer
    Ob das Gericht die Einschätzung von Hoeneß-Anwalt Feigen teilt, ist mehr als fraglich. Bereits in den vergangenen Tagen hatte Richter Rupert Heindl formale Fehler in der Selbstanzeige bemängelt.
  • 3/13/2014 9:34:58 AM   Sven-Jannik Euteneuer
    Hoeneß' Anwalt Hanns W. Feigen hat schon viele Prominente vertreten: Deutsche Bank-Chef Jürgen Fitschen gehört ebenso zu seinen Klienten wie Ex-Porsche-Boss Wendelin Wiedeking. Joachim Jahn hat ihn für die FAZ porträtiert.
  • 3/13/2014 9:34:35 AM   Britta Beeger
    Für Hoeneß spreche zwar, dass er ein Geständnis abgelegt habe, nicht vorbestraft sei und unter einer großen psychischen Belastung stehe. Das Prozess habe einen „gewaltigen medialen Wirbelsturm“ ausgelöst, Hoeneß habe öffentlich am Pranger gestanden. Gewichtige Milderungsgründe, die eine Bewährungsstrafe rechtfertigen würden, seien das aber nicht.
  • 3/13/2014 9:34:15 AM   Britta Beeger
    Noch ein paar Details zum Plädoyer von Staatsanwalt Achim von Engel: Laut Engel handele es sich um einen besonders schweren Fall von Steuerhinterziehung. „Eine wirksame Selbstanzeige, die die Verfolgung verhindern würde, liegt nicht vor.“ Eine Selbstanzeige müsse zumindest so viele Angaben erhalten wie eine Steuererklärung. „Das ist bis heute nicht der Fall“, sagte er.
  • 3/13/2014 9:29:58 AM   Britta Beeger
    Nun beginnt der Hoeneß-Verteidiger Hanns Feigen sein Plädoyer. Er wird argumentieren, dass die Selbstanzeige wirksam war. Dieses wird für das Urteil die alles entscheidende Frage sein.
  • 3/13/2014 9:28:26 AM   Sven-Jannik Euteneuer
    Mit 5,5 Jahren Haft würde Hoeneß sich an die Spitze prominenter Steuersünder setzen. Kollege Paul Middelhoff hat einige Fälle zusammengetragen.
  • 3/13/2014 9:26:00 AM   Britta Beeger
    Folgt das Gericht dem Antrag des Staatsanwalts, müsste Hoeneß auf jeden Fall ins Gefängnis. Denn eine Haftstrafe kann nur bei einer Höhe von bis zu zwei Jahren zur Bewährung ausgesetzt werden.
  • 3/13/2014 9:20:05 AM   Britta Beeger
    Der Staatsanwalt fordert fünfeinhalb Jahre Haft ohne Bewährung, berichtet F.A.Z.-Redakteur Joachim Jahn aus München. Die Selbstanzeige sei unvollständig und daher unwirksam.
  • 3/13/2014 9:16:47 AM   Britta Beeger
    Im Gericht vor Ort ist für die FAZ wie auch die letzten Tage der Kollege Joachim Jahn. Warum es für ihn der verrückteste Prozess ist, den er je erlebt hat, können Sie hier noch einmal nachlesen.
  • 3/13/2014 9:14:28 AM   Britta Beeger
    Hoeneß wirkt am vierten Prozesstag angespannt.


  • 3/13/2014 9:11:23 AM   Britta Beeger
    Nun hält Staatsanwalt Achim von Engel sein Schlussplädoyer, danach ist die Verteidigung an der Reihe. Das Schlusswort wird der 62 Jahre alte Bayern-Präsident selbst haben.
  • 3/13/2014 9:10:35 AM   Britta Beeger
    Richter Rupert Heindl hat die Beweisaufnahme abgeschlossen. Ein Urteil am Nachmittag ist damit nun sehr wahrscheinlich.
  • 3/13/2014 9:09:50 AM   Britta Beeger
    Der vierte Prozesstag im Fall Hoeneß hat begonnen.
    (Foto dpa)


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