Energiespeicher
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Energiespeicher

  • 2/7/2014 2:10:17 PM   EEG-Gegner
    Was soll der Unfug mit den sog. "erneuerbaren" Energien, deren Kostensenkungspotential gleich Null ist?
  • 2/7/2014 2:10:54 PM   Dr. Jörg Rothermel
    Hallo Fabian D. Solche Projekte werden ja geprüft und geplant. Problem ist nach wie vor die Finanzierung. Schon heute rechnen sich unsere bestehenden Pumpspeicher nicht mehr. Und außerdem nochmals: Diese Form der mechanischen Speicherung wird nur einen geringen Teil unserer Probleme lösen können wegen der geringen Energiedichte.
  • 2/7/2014 2:11:36 PM   Dr. Jürgen Klockner
    Hallo Herr Esser, die Langfrist-Speicherung von 20 TWh geht nach unserer Einschätzung nur mit stofflichen Speichern (Wasserstoff, Methan, etc.). Erstens haben stoffliche Speicher eine genügend hohe Energiedichte . Zudem darf der Energiegehalt auch nicht über den Verlauf von Monaten abnehmen. Welche Technologie sich am Schluss am durchsetzen wird, wissen wir allerdings nicht. Da sind noch erhebliche Forschungen nötig, u.a.in der Katalyse.
  • 2/7/2014 2:11:49 PM   Manfred Lindinger
    Die Mehrheit der Bevölkerung und die Politik hat sich nach Fukushima doch für eine schnelle Energiewende ausgesprochen, koste was es wolle!
  • 2/7/2014 2:11:56 PM   EEG-Gegner
    Wer soll das bezahlen, wer hat soviel Geld? Sie die angeblichen Experten?
  • 2/7/2014 2:12:26 PM   Manfred Lindinger
    Für die Bezahlung der Finanzkrise ist genug Geld da.
  • 2/7/2014 2:12:47 PM   Oliver Claas
    Hier gibt es weitere Informationen über die Chemische Energieforschung Die Website gehört dem Koordinierungskreis Chemische Energieforschung
    und den darin mitwirkenden Chemieorganisationen.
  • 2/7/2014 2:13:08 PM   Dr.Kurt A.Köhler
    @Ihnen Ja eben, die Speicherproblematik bleibt dann eben beim Verbraucher hängen. Und gab es nicht einen Artikel im Verbandsblatt der DPG über die Eignung von Batterien ? Es wurde nur bescheinigt, dass die notwendigen Lade-, Entladezyklen nicht geschafft werden. Das Beste was es je gab, war der Berliner Bleiakku mit 15MWh( wenn ich mich recht erinnere), er kam auf 7000 Zyklen.
  • 2/7/2014 2:13:19 PM   Dr. Martin Reuter
    An Herrn Esser in Ergänzung: Die direkte Nutzung des Überschußstroms für industrielle Prozesse oder die direkte Nutzung des Wasserstoffs ist eine prioritäre Option.
  • 2/7/2014 2:13:21 PM   Bernd Märtens
    An Hr. Klöckner - würde sich der Vorzug von Ameisensäure oder Methan der Preis der Herstellung und Anwendung über die Energiedichte oder den Preis entscheiden?
  • 2/7/2014 2:14:20 PM   Manfred Lindinger
    So liebe Leser, müssen zum Schluss kommen und können nur noch bereits eingegangene Fragen beantworten!
  • 2/7/2014 2:14:55 PM   S.Jung
    Macht es Sinn die Erneuerbaren weiter voranzutreiben bevor keine Speichertechnologien verfügbar sind.
  • 2/7/2014 2:15:45 PM   Manfred Lindinger
    Bis 2022 sicherlich 25 Prozent Erneuerbare), danach wird es ohne Speicher schwierig
  • 2/7/2014 2:15:57 PM   Markus Droth
    Werte Herren, es gibt bereits serienreife Lösungen für die Elektrolyse, die auch finanzierbar sind, insbesondere für kommunale Stadtwerke. Denn ohne den Druck aus der Fläche und der Akzeptanz vor Ort wird gar nichts gelingen. Ich empfehle folgende Internetseiten:
    www.industry.siemens.com
  • 2/7/2014 2:16:03 PM   M. Esser
    Nun gibt es aber auch Zeiten mit "Unterschußstrom", also Flaute bei bedecktem Himmel.
    Für den die genannten 20TWh benötigt werden.
    Wie sollen die nach Vorstellung des VCI dargestellt werden?
  • 2/7/2014 2:16:19 PM   Dr. Martin Reuter
    @ Herrn Köhler: Lithium-Ionen-Batterien schaffen inzwischen auch schon bis zu 10.000 Zyklen bei hervorragender Performance. Die Forschung geht weiter. Sie muss eben nun in den nächsten Jahren und Jahrzehnten auf die Strasse, in den Keller und neben das Windrad.
  • 2/7/2014 2:16:40 PM   Dr.Kurt A.Köhler
    @Ihnen Wir werden sehen, wie sich die Japaner entscheiden. Japan ist ein Inselreich, teilweise im Gebiet der Passatwinde gelegen. Hätte also mehr und beständigere Windenergie als wir in Deutschland.
  • 2/7/2014 2:16:41 PM   Dr. Jürgen Klockner
    Hallo Herr Märtens, am Schluss entscheidet es sich durch die Kosten im Gesamtsystem. Dazu gehören Aspekte wie: Das Methan wird z. B. verbrannt. Den Wasserstoff könnte man aus Ameisensäure wieder gewinnen und ihn für andere Zwecke gewinnen.
  • 2/7/2014 2:16:52 PM   Markus Droth
    Auch wenn ich jetzt nicht die ganze Zeit die Diskussion verfolgt habe: es gibt für die Elektrolyse bereits serienreife Lösungen. Ich hatte vorgestern ein ausführliches Telefonat mit der entsprechenden Abteilung bei Siemens in Erlangen. Die Kosten sind inzwischen überschaubar / darstellbar. Da braucht man keine Pumpspeicherkraftwerke mehr, das ist m.E. Vergeudung von Ressourcen und der Landschaft. Dass dies, die Elektrolyse, die großen Energiekonzerne nicht forcieren möchten, ist mir als ehrenamtlicher Kommunalpolitiker vollkommen klar.
    Ich empfehle folgende Internetseiten:
    www.industry.siemens.com und ebenso www.energiepark-mainz.de
  • 2/7/2014 2:17:19 PM   Micha H
    Was mich Interessieren würde: Ich denke da bis 2050 laut Papeir noch Zeit ist liegt da auch das Problem. Die möglichkeiten die hier Diskutiert werden sind Vielfältig aber irgendwo ist immer de Haken. Und der ist wie so oft die Wirtschaftlichkeit. Es kommt mir so vor als ob es doch ein bisschen wie mit der Globalen Erwärmung ist oder nicht ? Solange das Problem nicht akut ist wird auch nicht 100% gegeben um es aus der Welt zu schaffen. Bzw. das Interesse der Allgemeinheit ist daran nicht groß genug. Nicht zuletzt das einer gewissen Lobby bei grossen Technischen fortschritten in diesem Bereich eine menge Geld durch die lappen gehen würde. Da fehlt denk ich der Anreiz das mehr Gelder in diese Forschungsbereiche gesteckt werden oder nicht? Welche Relevanz hat Ihrer Meinung derzeit diese Thema im Energiesektor Weltweit?
  • 2/7/2014 2:17:48 PM   Dr. Martin Reuter
    Herr Droth, wir stehen in engem Dialog mit den Experten der Elektroindustrie. Die Frage der Bezahlbarkeit wird natürlich auch betrachtet.
  • 2/7/2014 2:17:57 PM   Axel Bergbauer
    1968 wurde mit dem kommerziellen Durchbruch des Fusionsrektors in 30 Jahren gerechnet. Von Jahr zu Jahr wurden die 30 Jahre immer wieder verlängert - Ausgang ungewiss. Von welchen Zeiträumen wird über die kommerzielle Einsatzfähigkeit von neuen Speichertechnologien ausgegangen?
  • 2/7/2014 2:18:27 PM   Helmut Erb
    Wenn es richtig ist, daß diese Energiewende ohne Speicher nicht gelingen kann, Speicher aber in überschaubarer Frist nicht in benötigter Kapazität verfügbar sein werden, dann liegt doch die Konsequenz auf der Hand: Sofortiger Baustopp für die sogenannten Erneuerbaren. Zeit zum Denken gewinnen!
  • 2/7/2014 2:19:03 PM   M. Esser
    Hallo Herr Dr. Reuter,
    ja, das sehe ich.
  • 2/7/2014 2:19:05 PM   K Zinser
    Bitte meinen Leserkommentar - wo ich vorhin schon nachgefragt habe.
  • 2/7/2014 2:19:06 PM   Dr. Jürgen Klockner
    Hallo Herr Erb, das drängt sich auf.
  • 2/7/2014 2:20:09 PM   Manfred Lindinger
    Bitte Herr Zinser, sorry
  • 2/7/2014 2:20:10 PM   Dr. Martin Reuter
    Herr Bergbauer, man geht heute für Lösungen, die auch wirtschaftlich tragfähig sind, von einem Zeitrahmen von 10-20 Jahren aus. Aber dies ist wie immer eine Frage des Standpunkts und der konkreten Anwendung, wann etwas wirtschaftlich tragfähig ist.
  • 2/7/2014 2:20:33 PM   Manfred Lindinger
    Können Sie Ihr Frage noch einmal stellen
  • 2/7/2014 2:20:49 PM   EEG-Gegner
    15:09 Dr. Martin Reuter
    Herr Köhler, die Technologien sind prinzipiell da - es ist eine Frage der Kosten, so dass Speicher erst mittel- bis langfristig eine Alternative darstellen werden. Es ist noch viel Forschung und Entwicklung für wirtschaftlich tragfähige Lösungen erforderlich." Das glauben aber nur Sie. Ist doch alles längst erforscht. Man sollte Ihren Dr.-Titel mal nachprüfen oder Ihr Bankkonto auf illegale Geldtransfers.
  • 2/7/2014 2:20:56 PM   K Zinser
    ja: Zweitarifzähler+EEG Überschusstrom 10ct/kWh günstiger als Normalpreis statt ins Ausland verscherbeln

    Das EEG Angebot lässt sich nicht an den Bedarf anpassen. -> Bedarf an Angebot anpassen.

    Zu EEG Überschusszeiten werden gigantische Strommengen ins Ausland verscherbelt.

    Über den Preismechanismus und sowie einfache und kostengünstige Technologien lassen sich die Abnahmemengen aller EEG Zahler an die nahezu nicht veränderbare schwankende EEG Produktion anpassen.

    Vorschlag:

    Jeder bekommt das Recht einen kostengünstigen Zweitarifzähler zu installieren.Die Mehrkosten liegen bei max 50 Euro/Jahr.

    Alle EEG Zahler bekommen Strom zu EEG Überschusszeiten mindestens 10ct/kWh günstiger wie den Normalpreis angeboten.

    Der Preismechanismus eröffnet sich ein gigantisches Energiepufferpotential.

    Elektroautos werden nur dann voll geladen,Kühl- und Gefriergeräte werden nur voll heruntergekühlt,Warmwasserspeicher werden nur auf die obere Temperatur aufgeheizt wenn der Energiepreis niedrig ist.
    Zu allen anderen (HT) Zeiten werden die Anlagen an der entgegengesetzten Grenze betrieben.
    UVA
  • 2/7/2014 2:22:10 PM   K Zinser
    Wir brauchen einen Preismechanismus bei allen Verbrauchern.
  • 2/7/2014 2:24:31 PM   Manfred Lindinger
    Ja klar, damit greifen Sie aber in die Privatsphäre der Menschen ein - nicht jeder wird einverstanden sein, Herr Zinser
  • 2/7/2014 2:24:38 PM   Dr. Martin Reuter
    Um einen Anfang zu machen an Herrn Zinser: Hier gibt es viele Möglichkeiten für den Privatnutzer. Dies ist eine Frage der Lebensweise. Auch für die Industrie gibt es hier Möglichkeiten, die wie seitens des VCI noch vertiefter diskutieren werden.
  • 2/7/2014 2:25:31 PM   Manfred Lindinger
    So das war`s für heute, liebe Leser - leider. Ich möchte mich bei Ihnen, Herr Dr. Jörg Rothermel,
    Herr Dr. Jürgen Klockner und Herr Dr. Martin Reuter bedanken, für Ihre wertvollen Informationen, die für Klarheit in der aktuellen Diskussion gesorgt haben, und bei Ihnen liebe Leser, für die rege Teilnahme an unserem Expertenchat. Irgendwann muss einmal Schlussen. Ich verspreche schon mal von unserer Seite, dass wir noch viel Lesestoff bringen werden zur brisanten Frage der Energiespeicherung.
    Wir wünschen allen einen angenehmen Freitag und ein erholsames Wochenende!
  • 2/7/2014 2:26:04 PM   Dr. Jürgen Klockner
    Auf Wiedersehen und vielen Dank für die gute Diskussion.
  • 2/7/2014 2:26:32 PM   Axel Bergbauer
    Danke!
  • 2/7/2014 2:26:37 PM   Dr. Jörg Rothermel
    Liebe Mitdiskutanten, vielen Dank und auf Wiedersehen.
  • 2/7/2014 2:26:46 PM   Oliver Claas
    Tschüß, auch von mir. Schönes Wochenende.
  • 2/7/2014 2:26:50 PM   Dr. Martin Reuter
    Vielen Dank an die Leser. Eine anregende Diskussion, die fortzusetzen, man die FAZ nur ermuntern kann.
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