DLD14

DLD14

Die DLD-Konferenz ist das Gipfeltreffen der digitalen Wirtschaft. In den Tagen vor dem Weltwirtschaftsforum in Davos treffen sich Gründer und Manager in München. Dieses Mal haben sich die Gründer von Tumblr und Whats App angekündigt, außerdem der Gründer von „Nest“, der Firma, mit der Google in Ihre Wohnung kommen will. Wir sind vor Ort und suchen die nächsten digitalen Trends für Sie.

Die Veranstalter bieten auch einen Livestream an: http://dld-conference.com/DLD14
  • 1/19/2014 12:41:47 PM   Patrick Bernau

    Telekom-Chef Tim Höttges will - wie vor ihm Infrastrukturminister Dobrindt - schnellere Netze.

  • 1/19/2014 12:46:57 PM   Patrick Bernau
    Wenn Sie dem Event auf Twitter folgen wollen, hilft Ihnen das Hashtag #dld14. Eine Twitter-Liste, auf der die Tweets aller Sprecher auftauchen, finden Sie hier.
  • Did Deutsche Telecom head just moan about his revenues growing slower than data traffic? Per-bit costs are plummeting. Sheesh. #DLD14
  • 1/19/2014 12:57:40 PM   Patrick Bernau
    Es wird viel um unsere Daten gehen in diesem Jahr. Auf der einen Seite wird diskutiert, was man der Menschheit mit Daten Gutes tun kann. Ein Startup der Universität Harvard bekämpft zum Beispiel in Afrika Malaria, indem es Handydaten auswertet und so die Menschen- und Ansteckungsströme verfolgt. Aber wem wollen wir unsere Daten überhaupt geben – und wer kriegt sie lieber nicht, damit sie nicht missbraucht werden? Wie sichert man Daten vor fremdem Zugriff? Auch diese Fragen werden eine Rolle spielen.
  • 1/19/2014 1:00:15 PM   Martin Gropp
    Auf dem ersten Panel sprechen sich Telekom-Chef Timotheus Höttges und Unitymedia-Chef Lutz Schüler wiederholt für weniger Regulierung aus. Peter Vesterbacka, vom finnishcen Spielehersteller Rovio, wäre schon mit einem einheitlicheren Markt in Europa zufrieden. Europa sei nicht perfekt, sagt Vesterbacka, aber eben auch nicht so schlecht. Das zeige auch sein Unternehmen, das mit dem Spieleklassiker Angry Birds aus Finnland einen Welterfolg gelandet hat.
  • 1/19/2014 1:01:51 PM   Martin Gropp
    Die Ausspähskandale rund um die NSA seien "die beste Marketing-Kampagne" aller Zeiten für Europa, sagt Vesterbacka nun und erntet spontanen Erfolg.
  • "It used to be that we had to go to EVERY operator, but now I go to just Apple & Google." Rovio CEO at #DLD14
  • Wie Regulierung: eine deutsches Netflix von RTL und ProSeiben wurde vor zwei Jahren verboten #DLD14
  • 1/19/2014 1:27:44 PM   Martin Gropp
    Jetzt auf der Bühne: Researchgate-Gründer Ijad Madisch. Hier gibt es nachzulesen, was der Berliner Unternehmer mit seinem "Facebook für Forscher" vorhat:

    Researchgate: Schlaues Netzwerk für die Forschung

    Angela Merkel war schon dort, und Bill Gates hat investiert: Das Unternehmen Researchgate will ein „Facebook für Forscher“ werden. Aber...
  • 1/19/2014 1:37:41 PM   Patrick Bernau
    Warum schafft Deutschland keine eigenen großen Internet-Firmen?

    Researchgate-Gründer Ijad Madisch hat die Büros seines Forschernetzwerks in Berlin. Er hat Geld bekommen von Ex-Facebook-Manager Matt Cohler, Paypal-Gründer Peter Thiel und von Microsoft-Gründer Bill Gates. Alle glauben an ihn. Aber um das zu schaffen, musste er erst mal nach Amerika ziehen, bevor er nach Deutschland zurückkommen konnte.
  • 1/19/2014 1:59:15 PM   Patrick Bernau

    Xiaosi Gong sagt, Chinas neue Generation sei viel dynamischer als ihre Vorgänger. Die jungen Chinesen arbeiteten sehr hart, auch weil sie einander viel Konkurrenz machen.

  • 1/19/2014 2:03:40 PM   Patrick Bernau
  • On my way to #dld14 where I will make a major announcement tomorrow!
  • Learning how to promote EUR 25k watches at #DLD14 - anybody solving real world problems?
  • Kleine Pause beim #DLD14 . Schlanke Tänzerin muss ihren Ganzkörperanzug mit Vogelsand auftanken, um wie Hulk auszusehen.
  • 1/19/2014 3:01:49 PM   Patrick Bernau

    Wanddekoration.

  • 1/19/2014 3:34:03 PM   Patrick Bernau

    Mitchell Baker, die Chefin der Mozilla-Stiftung

  • 1/19/2014 3:34:55 PM   Patrick Bernau
    Ein Telefon, das Daten schützt: Die Mozilla-Stiftung, die auch den Browser Firefox entwickelt, hat  ein Handy-Betriebssystem auf den Markt gebracht. Das Betriebssystem ist so transparent, dass Computerexperten es auf Abhör-Möglichkeiten durchsuchen können. Und es hängt nicht an Google oder Apple. In Deutschland gibt es das Handy aber bisher kaum zu kaufen (zum Beispiel bei Congstar).
    Daran wird sich auch nicht viel ändern, sagt die Chefin der Mozilla-Stiftung, Mitchell Baker. Nach wie vor liegt der Fokus auf den Schwellenländern - auch wenn in Deutschland immer noch viele Leute von herkömmlichen Handys auf Smartphones umsteigen und dort für dieses Handy eine große Chance wäre.

  • 1/19/2014 3:41:52 PM   Martin Gropp
    Joe Schoendorf, vom Investitionsunternehmen Accel Partners fragt: "Wenn wir Menschen mit Maschinen ersetzen und die einen besseren Job machen, was ist dann die Rolle, die die Menschen künftig spielen werden?" Wir müssen darüber nachdenken, sagt Schoendorf, was wir in der Zukunft machen, damit diese Menschen gewinnbringend angestellt sind. "Wir müssen die gesamte Menschheit restrukturieren." Und um das zu tun und um Antworten auf diese Fragen zu finden empfiehlt Schoendorf die Auslagerung an den Schwarm der Internetnutzer, das sogenannte Crowdsourcing.
  • 1/19/2014 3:44:46 PM   Patrick Bernau
    Zwischendurch gelernt: Es gibt inzwischen sogar eine Gabel, die vibriert, wenn man zu schnell isst.
  • 1/19/2014 3:47:38 PM   Martin Gropp
    Jetzt auf der Bühne: "News from CES" - Neuheiten der gerade beendeten Consumer Electronic Shows. Greg Harper hat so ziemlich jedes tragbare Gerät an seinem Körper, das man sich vorstellen kann - mehrere Smartwatches an den Armen und natürlich "Google Glass", die Computerbrille des Internetkonzerns. Die sogenannten Werarables waren das Hauptthema der CES. "Sensoren sind überall", sagt Harper. Zum Beispiel auch am Hund. Ein Sensor für das Halsband zeigt dem Herrchen an, ob der Hund gerade in seiner Hütte ist - oder doch vielleicht der Nachbarkatze nachjagt.
  • 1/19/2014 3:52:29 PM   Martin Gropp
    Greg Harper vollzieht gerade einen Parceforceritt durch die CES. Er hat zu Anfang gesagt, dass es schwer werden würde, all die Neuheiten in zehn Minuten zusammenzufassen. So schnell wie er redet, könnte er es dennoch schaffen.
  • Weniger Regulierung à la Telekom heißt im Klartext: Abschaffung der Netzneutralität und ein Zwei-Klassen-Internet #DLD14
  • 1/19/2014 4:07:03 PM   Martin Gropp
    Um17:10 wird dann Noam Bardin von der Navigationsanwendung Waze die Bühne betreten und über "Social Traffic" reden. Waze ist vor allem bekannt geworden, weil es seit dem vergangenen Jahr zu Google gehört. Der Suchmaschinenkonzern hat das Unternehmen im Juni für einen kolportierten Milliardenbetrag gekauft. Die Fragen, die ich ihm vorhin gestellt habe, lesen Sie dann in den kommenden Tagen in der F.A.Z. und auf www.faz.net.
  • 1/19/2014 4:27:15 PM   Martin Gropp
    Noam Bardin von Waze sagt zur Übernahme von Google, dass es wohl kein besseres Unternehmen für eine Übernahme hätte geben können als Google. (Alles andere wäre zugegebnermaßen aber auch etwas überraschend....) Er stellt aber auch die Unterschiede zu Google heraus: Waze unterscheide sich zum Beispiel von Google Maps darin, dass sein Unternehmen viel tiefer sozial integriert ist, weil die Nutzer die Daten beitragen, um zum Beispiel die Stausituation in ihrer Nähe zu beleuchten.
  • 1/19/2014 4:29:48 PM   Martin Gropp
    "Wie verdient Ihr jetzt Geld", fragt die Moderatorin Jessica Lessin. "Wir brauchen uns darüber jetzt keine Gedanken mehr zu machen, wir gehören ja jetzt zu Google", antwortet Bardin nicht ganz ernst gemeint. Dann kommt die ernsthafte Antwort: Seine Lösung sind Anzeigen mit lokalem Bezug, die den Standort des Nutzers einbeziehen.
  • 1/19/2014 4:35:11 PM   Martin Gropp
    Dann doch noch die Frage nach dem Datenschutz an Noam Bardin: Das wichtigste sei Transparenz, ein Nutzer muss verstehen, warum und wofür Daten gesammelt werden, sagt Bardin. In seinem Fall würden die Nutzer das machen, weil Waze ihnen ihm Austausch für die Daten eben einen Nutzen stiften würden. Und wer das nicht wolle, müsse Waze ja nicht nutzen.
  • 1/19/2014 4:39:56 PM   Patrick Bernau

    Schärfe Warnung: Alles kann gehackt werden, sagt Sicherheitsexperte Rod Beckstrom, der einst die Internet-Koordinierungsorganisation ICANN geleitet hat.

  • Frank Rieger: We need European law which forces all corporations to tell us which data they have from us. #DLD14
  • Frank Rieger #CCC : Technology is like a band aid. Everything need to be encrypted. We need anonymity as much as possible.#DLD14
  • Frank Rieger: I am not pessimistic, because we know now. We can finally have a reasonable debate. We can develop secure tech. #DLD14
  • "If you have a vision for the future, just do it. Don't ask permission." European Commission's Viviane Reding #dld14 http://pbs.twimg.com/media/BeXALh9CcAA2y9R.jpg

  • 1/19/2014 5:59:22 PM   Martin Gropp

    Wie häufig endet der erste Tag auf der Digitalkonferenz mit einer inspirirenden Diskussion: diesmal mit dem Genetiker Svante Pääbo (Foto) und dem Physiker Anton Zeilinger. Es geht um die Rolle von Informationen für die Entwicklung der Menschheit. Svante Pääbo sagt: Es ist nicht die biologische Evolution, die unser Leben in den vergangenen Jahrhunderten verbessert hat. Sondern dass wir immer mehr Informationen haben.

  • 1/19/2014 6:22:38 PM   Patrick Bernau
    Ein Zwischenfazit nach dem ersten Tag DLD: Selbst auf einem Digitalgipfel gibt es ganz unterschiedliche Ideen, mit Daten umzugehen. Wissenschaftler denken darüber nach, wie Informationen die Welt verbessern können. Firmen verbessern die Welt praktisch - zum Beispiel nutzt Waze Staudaten, um uns schneller ans Ziel zu bringen. Aber wie man seine Daten sichert, ist noch überhaupt nicht geklärt. Und für die Politiker und Konzernmanager, die die Diskussion eröffnet haben, spielte die Sicherungsfrage überhaupt keine Rolle. Sie haben ins Zentrum gestellt, dass die Daten an vielen Stellen noch nicht mal schnell genug fließen.
  • 1/19/2014 7:06:39 PM   Patrick Bernau
    Ursula Scheer hat den unterschiedlichen Umgang mit Daten in ihrem Tagesfazit aufgespießt:

    Digitalkonferenz DLD: Der NSA-Skandal als Werbung für Europa

    Am ersten Tag der Digitalkonferenz DLD in München werden der NSA-Skandal und seine Folgen erst spät zum Thema. Ein Internet-Pionier ist...
  • 1/19/2014 7:08:58 PM   Patrick Bernau
    Damit verabschieden wir uns vom ersten Tag der DLD. Bis morgen!
  • 1/20/2014 7:14:30 AM   Patrick Bernau
    Einen guten Morgen aus München! Hier beginnt das Programm nach 8.30 Uhr mit einem Blick auf das NSA-Spähprogramm "Prism".
  • interesting evening with inspiring but worrying conversations w Viviane Reding on privacy and germanys role i blocking EU legislation #DLD14
  • 1/20/2014 7:16:49 AM   Patrick Bernau
    Auch vom gestrigen Abend gibt es noch eine Stimme:
  • 1/20/2014 7:42:42 AM   Martin Gropp
    Amerikaner sollte es nicht überraschen, dass es PRiSM gebe, sagt Michael Fertik. Hintergrund sei die Gesetzgebung im Rahmen des Foreign Intelligence Surveillance Act (FISA).
  • 1/20/2014 7:43:57 AM   Martin Gropp
    Aber dass die NSA in großem Maßstab Telefonverbindungen abgreife, sei dann auch für Amerikaner überraschend gewesen.
  • 1/20/2014 7:46:33 AM   Martin Gropp
    Wer nicht überwacht werden wolle, solle Google und Facebook nicht verwenden, hat der ehemalige Bundesinnenminister Friedrich während der Enthüllungen gesagt. Dies sei ein "richtig dummer Kommentar" gewesen, sagt Fertik.
  • 1/20/2014 7:50:02 AM   Martin Gropp
    Der Austausch von Daten gegen Dienstleistungen sei der Kern der Internetwirtschaft. Und daran sei nichts falsch oder gar böse, sagt Fertik.
  • 1/20/2014 7:50:31 AM   Martin Gropp
    Aber man könne diesen Austausch eben auch besser gestalten.
  • Trick of the internet is giving sth.free in exchange for data which you don't know who it takes and for which purpose. @michaelfertik #DLD14
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