Artenschutz im Klimawandel
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Artenschutz im Klimawandel

  • 3/7/2014 11:05:39 AM   Joachim Müller-Jung
    Herzlich Willkommen bei unserer Leserkonferenz "Wissenschaft im Chat".
  • 3/7/2014 11:11:16 AM   Joachim Müller-Jung
    Ab 13 Uhr werden wir hier zwei Fachleute vom UN-Klimasekretariat in Bonn sowie vom UNEP-Übereinkommen zur Erhaltung wandernder wild lebender Tierarten begrüßen. Thema wird anlässlich des ersten Weltwildtiertages in dieser Woche die Zukunft des Artenschutzes sein. Der Klimawandel beherrscht zunehmend die politischen Bemühungen um den Tier- und Pflanzenschutz.
  • 3/7/2014 12:00:08 PM   Joachim Müller-Jung
    Willkommen nochmal, liebe Leserkonferenz-Teilnehmer. Bevor ich die beiden UN-Fachleute für unsere heutige Runde vorstelle, nochmal der Hinweis: Sie können selbstverständlich auch allgemeine Fragen an mich stellen, die die Berichterstattung der FAZ angeht.
    Jetzt zu unseren beiden Gästen: Nick Nuttall war 13 Jahre lang Pressesprecher des UN-Umweltprogramms unter Klaus Töpfer und Achim Steiner, seit Januar ist er 2014 Direktor für Kommunikation des Sekretariats der Klimarahmenkonvention. Er ist uns von London aus zugeschaltet, seine Antworten werden von Bonner Kollegen übersetzt.
    Bert Lenten ist Stellvertretender Leiter des Sekretariats der Bonner Konvention, er war zuvor Leiter des Sekretariats des Afrikanisch-Eurasischen Wasservogelabkommens in Bonn. Willkommen Sie beide in der Runde!
  • 3/7/2014 12:00:43 PM   Bert Lenten
    Wir freuen uns auf die Diskussion mit Ihnen!
  • 3/7/2014 12:03:35 PM   Nick Nutall
    Herzlich willkommen an die Teilnehmer am Live Chat. Wir freuen uns auf eine spannende Diskussion!
  • 3/7/2014 12:04:15 PM   Joachim Müller-Jung
    Bevor wir in die politische Dimension einsteigen, eine wissenschaftliche Frage an beide: Wenn wir von Klimaänderungen reden, kann vieles gemeint sein. Was am globalen Klimawandel verändert die Fauna und der Flora am meisten?
  • 3/7/2014 12:05:55 PM   Joachim Müller-Jung
    Sind es ausschließlich die Extreme, also Dürren, Überschwemmungen, Hitzewellen?
  • 3/7/2014 12:06:22 PM   Bert Lenten
    Klimawandel ist hoch komplex, aber einzelne Prozesse wie Temperaturerhöhungen, immer häufiger auftretende Wetterextreme, höhere/niedrigere Niederschläge, Meeresspiegelerhöhungen, die Versäuerung der Ozeane haben gravierende Einflüsse auf die Tier und Pflanzenwelt.
  • 3/7/2014 12:07:09 PM   Bert Lenten
    In Australien im Februar diesen Jahres z.B. sind über 10,000 Flughunde an einem Tag an extremer Hitze umgekommen.
  • 3/7/2014 12:07:49 PM   Nick Nutall
    Wir brauchen ein neues globales Klimaabkommen 2015 in Paris. Es wird der Welt langzeitig ermöglichen, die globale Erwaermung auf unter 2 Grad Celsius zu begrenzen. Dies ist gut fuer die Menschen und die Arten, einschliesslich der wandernden Tierarten.
  • 3/7/2014 12:09:04 PM   Joachim Müller-Jung
    Herr Lenten: In solchen Fällen lautet eine der Antworten oft: Flughunde sterben auch ohne Klimawandel gelegentlich in Massen. Wie kann man sicher sein, dass der Hitzestress
    durch den menschengemachten Klimawandel bedingt ist?
  • 3/7/2014 12:10:06 PM   Bert Lenten
    Da sich diese Vorkommnisse häufen. Zwischen 1994-2008 gab es allein 19 solcher Flughundmortalitätsfälle, das ist eine gravierende Häufung.
  • 3/7/2014 12:11:01 PM   Bert Lenten
    Die Extreme sind allerdings nur "die Spitze des Eisbergs". Die ganze Welt erwärmt sich langsam, z.B. die Arktis. Die Tier- und Pflanzenwelt verändert sich sehr schnell in solchen sensiblen Habitaten.
  • 3/7/2014 12:11:46 PM   Joachim Müller-Jung
    Herr Nuttall, Ihre Chefin hatin einem Beitrag für uns geschrieben, dass wir auf dem Weg einer 4-Grad-Erwärmung sind: Gibt es Daten, die belegen, dass eine Erwärmung dieser Größenordnung bis zum Ende des Jahrhunderts schädlicher ist für die Tier- und Pflanzenwelt?
  • 3/7/2014 12:12:16 PM   leokhiwi
    Was ist aus Ihrer Sicht wichtiger: lokaler Artenschutz oder globaler Artenschutz?
  • 3/7/2014 12:12:21 PM   Bert Lenten
    Vielen Dank für diese Frage! Lokaler und globaler Artenschutz müssen Hand-in-Hand gehen, insbesondere für wandernde Tierarten.
  • 3/7/2014 12:13:32 PM   Nick Nutall
    Wandernde Tiere sind einer Vielzahl von Gefahren ausgesetzt, Klimawandel ist eine davon. Wenn es uns gelingt, das Wirtschaftswachstum und die Verschlechterung der Umwelt, einschliesslich der Verschmutzung der Atmosphaere zu entkoppeln, wird sich dies positiv auf die Uerlebenschancen der Tiere auswirken.
  • 3/7/2014 12:13:54 PM   Bert Lenten
    Zum Beispiel: hier in Deutschland ist es sehr wichtig, einzelne Habitate zu erhalten, aber gleichzeitig ist es wichtig daß sich die einzelnen Länder wo es diese Tiere gibt, gemeinsam an einen Tisch setzen.
  • 3/7/2014 12:14:14 PM   Joachim Müller-Jung
    Herr Lenten, was heißt müssen Hand in Hand gehen genau? Nehmen wir die Zugvogeljagd in Nordafrika. Abermillionen oft seltener Zugvögel werden Opfer der Vogeljäger. Bisher hat man juristisch keinen Zugriff auf solche Wilderer.
  • 3/7/2014 12:14:27 PM   leokhiwi
    Noch eine Verständnisfrage: Warum wird der Fokus auf wandernde Tierarten gelegt?
  • 3/7/2014 12:16:34 PM   Joachim Müller-Jung
    Vielleicht noch die Anschlußfrage von leokhiwi: Was ist ein ökologischer
    Schaden?
  • 3/7/2014 12:16:37 PM   leokhiwi
    Kann man Schaden und Nutzen einer 4-Grad Erwärmung gleichermaßen bewerten, oder ist alles nur Schaden?
  • 3/7/2014 12:17:06 PM   Bert Lenten
    Das kommt drauf an. Wir hatten gerade ein erfolgreiches Treffen mit Lybien und Ägypten zum Thema Vogelfang. Es werden konkrete Aktionen zwischen den Ländern mithilfe von diversen Experten geplant.
  • 3/7/2014 12:17:47 PM   Nick Nutall
    Es gib fundierte Beweise von Wissenschaftlern, denen zufolge bei 4 Grad Erwaermung grosse Teile des Amazonas austrocknen. Stellen Sie sich vor, was das fuer Tiere und Pflanzen bedeutet!
  • 3/7/2014 12:18:10 PM   Bert Lenten
    Zum Fokus zu den wandernden Tieren: diese reagieren besonders sensible auf Klimawandel und sind daher als Indikator sehr nützlich. z.B. sehen wir die frühere Ankunft von Zugvögeln, auch hier in Deutschland.
  • 3/7/2014 12:19:18 PM   Joachim Müller-Jung
    Herr Lenten, von welche Tieren sprechen wir. Bei welchen Arten sind die Daten wirklich ausreichend?
  • 3/7/2014 12:21:32 PM   Bert Lenten
    Zum ökologischen Schaden - Bei der Bonner Konvention sind wir insbesondere darauf konzentriert, die Bedrohung von wandernden Tierarten zu reduzieren, also die Jetsetter der Tierwelt!
  • 3/7/2014 12:21:56 PM   Joachim Müller-Jung
    Herr Nuttall, in den Berichten der Arbeitsgruppe II des Weltklimarates IPCC tauchen die ökologischen Auswirkungen immer prominent auf, auch im Sinne der Indikatoren für Schäden, die Herr Neten genannt hat. Warum aber spielt der Artenschutz und Biodiversität dann in den Klimaverhandlungen überhaupt keine Rolle mehr? Auf der Vertragsstaatenkonferenz in Kopenhagen hatte man noch den Eindruck, dass sich da etwas tut. Inziwschen nicht mehr.
  • 3/7/2014 12:22:37 PM   Man liest und hört soviel...
    Man liest und hört soviel über die Klimaerwärmung. Man selbst hat immer das Gefühl man kann nur hilfslos zuschauen und nichts dagegen tun, als auf die Abkommen der großen Politik zu warten. Denken Sie es gitb auch Möglichkeiten sich als Privatperson einzusetzen und wenn ja, welche?
  • 3/7/2014 12:25:01 PM   Joachim Müller-Jung
    Immer wieder gibt es auch fundamentalkritische Stimmen wie diese vom @Klimaprophet - Motto: Alles eine Schnapsidee!
  • 3/7/2014 12:25:04 PM   Klimaprophet
    Warum ist seit der Jahrtausendwende kein Temperaturanstieg mehr messbar? Ich denke, der Klimawandel ist die mit Abstand erfolgreichste Abzockidee aller Zeiten.
  • 3/7/2014 12:25:30 PM   Nick Nutall
    Die beste wissenschaftliche Risikoanalyse ist in dem Bericht des Weltklimarats zu finden. Die Ozeane absorbieren eine große Menge der Wärme,die sonst auf der Erde messbar wäre. Aber die Ozeane können das nicht ewig tun. Deshalb brauchen wir ein Klima Abkommen
  • 3/7/2014 12:26:51 PM   mccauley
    Manchmal ist es schwierig, konstruktive Vorschläge zu machen, da die Normen selbst zur Disposition stehen können (vulgo: "die ganze Richtung passt nicht"). Wir lieben z.B. den derzeitigen status quo unserer Biosphäre, weil wir in ihm aufgewachsen sind und uns an ihn gewöhnt haben. Nichtsdestoweniger ist es ein historisch zufälliger status quo, für den wie alle status quo gilt: "Nichts ist schwieriger zu erhalten, als der status quo." Stellen wir also die Frage: ist es der derzeitige status quo wert, dass wir - so muss man viele Äußerungen interpretieren - unsere gesamten Anstrengungen für seine Erhaltung aufbieten sollten?
  • 3/7/2014 12:27:55 PM   Bert Lenten
    Zur Frage von welchen Tieren wir sprechen und den Daten dazu: ganz grob gibt es Studien die besagen, daß bei einem Temperaturanstieg von 1.5-2.5 Grad zwischen 20-30% aller Tier und Pflanzenwelt gefährdeter werden könnten.
    Konkrete Beispiele wo wir Daten haben: Zugvögel wie der Kuckuck und viele Singvögel ziehen früher, 60% aller Vögel in den USA sind heute in anderen Gegenden vorzufinden und haben andere Zugrouten als noch vor 20 Jahren, und einzelne Vogelarten ziehen überhaupt nicht mehr dank des Klimawandels...
  • 3/7/2014 12:28:34 PM   Joachim Müller-Jung
    vielleicht können beide Experten auf die Frage von @McCauley eingehen..
  • 3/7/2014 12:29:43 PM   Nick Nutall
    Wir muessen den Klimawandel bekaempfen, um fuer solche Firmen profitabel zu sein, die Waren und Dienstleistung anbieten, die uns zu einer kohlenstoffarmen Welt fuehren. Ansonsten wird uns der unkontrollierte Klimawandel alle in den Konkurs treiben.
  • 3/7/2014 12:32:49 PM   Joachim Müller-Jung
    Herr Nauttall, der ökologische Konkurs wäre die Apokalypse. Die können Sie mit ihrer Zuspitzung nicht meinen. Ist das nicht schon wieder eine sehr anthropogene und utilitaristische Sicht, die sie jetzt einnehmen, die die bedrohten Tier- und Pflanzenarten wieder ausklammert?
  • 3/7/2014 12:33:17 PM   Nick Nutall
    Die Arten einschließlich der wandernden Tiere sind nicht speziell Gegenstand der Klimaverhandlungen, aber die Wälder sind est. Denn bei der letzten UN-Klimakonferenz in Warschau haben Regierungen die reduzierten Emissionen aus der Agenda der Entwaldung und Waldschädigung weitergefuehrt.
  • 3/7/2014 12:34:43 PM   Bert Lenten
    Der Status Quo verändert sich auf jeden Fall wenn wir die Tier und Pflanzenwelt angucken. Von einer evolutionstheoretischen Perspektiven gibt es einen solchen status quo natürlich nicht. Allerdings sind die Veränderungen heute schneller als vorher, es ist ein Rennen mit der Zeit. Die Frage ist: Können sich einzelne Arten ausreichend schnell anpassen oder sterben sie vorher aus?
  • 3/7/2014 12:35:55 PM   Joachim Müller-Jung
    Kommt es mir nur so vor, oder arbeiten die unterschiedlichen UN-Sekretariate, die sich mit ökologischen Themen befassen und eigentlich im Sinne größtmöglicher Effizienz zusammenarbeiten müssen, weitgehend aneinander vorbei?
  • 3/7/2014 12:38:08 PM   Joachim Müller-Jung
    Anders gefragt: Gibt es keinen holistischen Ansatz, der alle Naturschutzkonventionen für zusammenführt. Motto:
    Naturschutz ist automatisch auch Menschenschutz?
  • 3/7/2014 12:38:08 PM   Nick Nutall
    Wenn versuchen, uns an Klimawandel, Landwirtschaft und intelligente Loesungen fuer die Erhaltung und das Management von natuerlichen Ressourcen anzupassen. Dies ist wesentlich fuer den Aufbau widerstandsfaehiger Gemeinschaften und Laendern. Wir müssen mit der Natur arbeiten und nicht gegen sie.
  • 3/7/2014 12:38:45 PM   betriebswirtschaftlich gesehen
    wirtschaftlich betrachtet ist es doch ganz einfach, denn da das risiko dadurch das im extremstfall millionen menschen unter dem klimawandel leiden müssen extremst hoch ist, müsste und würde sich jedes unternehmen gegen dieses risiko auch extrem absichern. Genau aus diesem Grund verstehe ich ich die argumentation gegen den klimawandel nicht. Denn das Risiko ist in jedem fall vorhanden.
  • 3/7/2014 12:41:39 PM   Nick Nutall
    Das ist wirklich eher Ihr persoenlicher Eindruck, dass wir nicht zusammenarbeiten. In den letzten Jahren hat es eine wachsende Zusammenarbeit ywischen den UN-Organisationen gegegeben, die sich mit biologischer Vielfalt befassen. Ein gutes Beispiel ist der Welt-Wildtier-Tag.
  • 3/7/2014 12:47:24 PM   Nick Nutall
    Ich hatte diese Woche Meetings mit Versicherungsunternehmern in London, die die wirtschafltichen Risiken des Klimawandels in ihren Modellen eingeplant haben. Sie haben die extremen Wettervorfaelle in ihren Modellen kodiert und werden fuer den Ernstfall einen grossen Betrag bereitstellen.
  • 3/7/2014 12:48:10 PM   Joachim Müller-Jung
    Nicht nur Säugetiere, Vögel oder Schmetterlinge reagieren auf den globalen Wandel, auch Krankheitserreger. Diese Woche ist in der Zeitschrift "Science" eine Untersuchung publiziert worden, die zeigt, wie in einigen Regionen Südamerikas und Nordafrikas die Erwärmung zu einer Ausbreitung der Malaria in höher gelegene Gebiete führt. Werden solche Effekte, die ja ganze Gesundheitssysteme überfordern können, in den Klimaverhandlungen ausreichend brücksichtigt?
  • 3/7/2014 12:52:58 PM   leokhiwi
    Fallen diese Erreger auch unter den Artenschutz? Und nochmals die Frage: Gibt es auch einen Nutzen des Klimawandels oder ist alles Schaden?
  • 3/7/2014 12:54:00 PM   Bert Lenten
    Wir müssen dringend besser verstehen wie die Natur auf den Klimawandel reagiert. Viele Insekten die potenziel Krankheiten übertragen, breiten sich im Moment parallel zur Erwärmung aus. Lhyme Borreliose, Malaria etc
  • 3/7/2014 12:55:10 PM   Nick Nutall
    Ja, sie werden bereits in den Klimaverhandlungen beruecksichtigt. Es is grosser Anlass zur Sorge. Ich habe 13 Jahre fuer das UN-Umwletprogramm in Kenia gearbeitet. Den Aerzten zufolge war die Malaria dort in immer hoeheren Bergregionen auf dem Vormarsch, wo sie sich zuvor nicht ausbreiten konnte.
  • 3/7/2014 12:55:43 PM   Bert Lenten
    Einige Tierarten, die Krankheiten übertragen, sind vom Aussterben bedroht. Die Erreger selbst wohl kaum, sonst hätten wir die Krankheiten ja nicht mehr.
  • 3/7/2014 12:57:58 PM   Joachim Müller-Jung
    Der Nutzen des Klimawandels - eine wirklich interessante Frage, auch in ökologischer Hinsicht.. Profitieren Tiere und Pflanzen davon, die Landwirtschaft in einigen Ländern ja sowieso? Nehmen wir Ihr Beispiel Arktis, Herr Lenten: Die Erwärmung könnte zur Ausbreitung oder Neubesiedlung von bisher unwirtlichen Regionen führen. Auch in den Gebirgsregionen. In der Schweiz etwa hat man doch die Ausbreitung von wärmeadaptierten Arten dokumentiert.
  • 3/7/2014 1:00:59 PM   Bert Lenten
    Das ist fast eine ethische Frage, die auch mit der Frage unten zum Status Quo in Verbindung steht. Wollen wir die Natur so wie wir sie kennen erhalten oder akzeptieren wir, daß wir in Zukunft viele Arten verlieren und "neue" Ökosysteme vorfinden?
  • 3/7/2014 1:01:23 PM   Joachim Müller-Jung
    und wie lautet Ihre Antwort?
  • 3/7/2014 1:03:56 PM   Bert Lenten
    Das ist eine gute Frage... Was wir allerdings wissen ist: Wir brauchen dringend Netzwerke von Schutzgebieten und Platz damit die Natur sich ausreichend an den Klimawandel anpassen kann. Aufgrund mangelnder Daten ist das die sicherste Option.
  • 3/7/2014 1:04:03 PM   betriebswirtschaftlich gesehen
    Ich würde aber den nutzen nicht über den Schaden stellen...sind nicht die Menschen überall auf der Welt wirtschaftlich komplett vom Status quo abhängig? was sagen wohl Fischer, Bauer oder Holländer zum klimawandel?
  • 3/7/2014 1:07:06 PM   Bert Lenten
    Klimawandel hat klare Auswirkungen für Menschen und Tiere. Wenn wir nicht aktiver werden, wird dies unausweichlich zu großen ökonomischen und ökologischen Kosten führen.
  • 3/7/2014 1:09:24 PM   Nick Nutall
    Es waere eine gute Nachricht fuer den Klimawandel und den Artenschutz, wenn der deutsche Leiter des UN-Umweltprogramms Achim Steiner heute von der UN-Vollversammlung im Amt bestaetigt wuerde.
  • 3/7/2014 1:10:27 PM   Joachim Müller-Jung
    Gibt es einen alternativen Kandidaten für das Amt?
  • 3/7/2014 1:12:22 PM   Nick Nutall
    Ich glaube nicht, dass es einen anderen Kandidaten gibt. Es geht darum, ob die Mitgliedsstaaten Achim Steiner im Amt belassen wollen.
  • 3/7/2014 1:12:58 PM   leokhiwi
    Was für einen Einfluss hat der Leiter des UN-Umweltprogramms?
  • 3/7/2014 1:17:10 PM   Nick Nutall
    Die Rolle des UN-Umweltprogramms ist es, den Mitgliedsstaaten innovative Vorschlaege zu unterbreiten, wie man am besten zu einer "kohlenstoffarmen" Welt gelangt. Die Foerderung der Wissenschaft im Rahmen des Weltklimarats gehoert dazu.
  • 3/7/2014 1:19:58 PM   Joachim Müller-Jung
    Liebe Chatteilnehmer, wir haben gelernt: Klima schützen und Wälder schützen sind die Säulen für die Umweltpolitik.. Wenn der Natur- und Artenschutz, der auf lokaler Ebene viel tut, auch auf der globalen umweltpolitischen Bühne sichtbar bleiben will, braucht er offenbar dringend den Zugang über die Klimapolitik. Sie ist das alles dominierende Thema. Ich danke Ihnen und vor allem unseren beiden Gästen von den Vereinten Nationen für ihre Beiträge und auch ihre brandaktuellen Hinweise zur Personalie des ranghöchsten Umweltschützers der Uno. Wir warten gespannt auf die Abstimmung. Wir verabschieden uns damit bis zur nächsten Leserkonferenz "Wissenschaft im Chat".
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