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Am Tag nach der Unterzeichnung des Abkommens zwischen Regierung und Opposition überschlagen sich in der Ukraine die Ereignisse. Das Wichtigste aus den letzten Stunden:

 

  • Die lange inhaftierte ukrainische Oppositionspolitikerin Julija Timoschenko ist nach mehr als zweieinhalb Jahren Haft wieder in Freiheit. Nachdem das Parlament zuvor ihre Freilassung beschlossen hatte, verließ sie am späten Abend die Klinik in Charkow und flog nach Kiew. Sie werde bei den kommenden Präsidentenwahlen kandidieren, kündigte sie an.
  • Präsident Janukowitsch lehnt einen Rücktritt weiterhin ab. Er war am Morgen aus der Hauptstadt in den Osten des Landes geflohen, wo er noch Rückhalt hat. Demonstranten besetzten seine Residenz. Am Abend meldete die Opposition, Janukowitsch habe versucht, nach Russland zu fliehen, sei vom Grenzschutz aber am Flughafen aufgehalten worden. Er verstecke sich "irgendwo in der Region von Donezk", teilte der neue Parlamentspräsident Alexander Turtschinow mit, ein Vertrauter Timoschenkos.

  • Die ukrainische Führung ist in Auflösung. Janukowitsch-Gegner übernehmen die Macht in Kiew. Das Parlament setzt rasch zentrale Entscheidungen durch. Innenminister wird der Timoschenko-Vertraute Arsen Awakow.

  • Die Polizei wechselt die Seiten - und hält jetzt zu den Demonstranten. Das Innenministerium erklärt seine Unterstützung der Opposition.

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